Not a member of Pastebin yet?
Sign Up,
it unlocks many cool features!
- Was sich KSC-Präsident Siegmund-Schultze vom neuen Vize wünscht
- Am Montag wählen die Mitglieder des Karlsruher SC einen Vize-Präsidenten. Wie Clubchef Holger Siegmund-Schultze der Wahl entgegensieht.
- René Dankertvor 2 Stunden
- Die Mitglieder wählen
- Holger Siegmund-Schultze (links) und der verbliebene Vize Günter Pilarsky warten auf die Wiedervervollständigung ihres Präsidiums.
- Holger Siegmund-Schultze (vorne links) und der verbliebene Vize Günter Pilarsky warten auf die Wiedervervollständigung ihres Präsidiums. Foto: GES
- Der Clubchef Holger Siegmund-Schultze sagt, er begrüße es, dass sportliche Kompetenz in das Präsidium des Karlsruher SC drängt, und damit auch automatisch in den Beirat der KSC Management GmbH.
- Im Gespräch mit unserer Redaktion stellt Siegmund-Schultze vor der am Montag (18.30 Uhr) anstehenden Mitgliederversammlung fest: „Schon vor drei Jahren haben wir im Beirat die Auffassung vertreten, dass es sinnvoll ist, Mitglieder im Gremium zu haben, die bereits im professionellen Fußball Wissen und Erfahrung gesammelt haben. Daran hat sich nichts geändert.“
- Zur Wahl stellen sich neben dem im Amateurfußball umtriebigen Uwe Maisch (58) die ehemaligen Fußballprofis Rainer Schütterle (58) und Mario Eggimann (41).
- Schaltzentrale für das Online-Format der Versammlung wird abermals der Pressesaal im BBBank Wildpark sein. Von dort aus führt der Wahlausschussvorsitzende Sathia Lorenz durch das Prozedere der Online-Abstimmung.
- Aussprache auf maximal eine Stunde begrenzt
- Die mit Zugangscodes zur Versammlung online zugeschalteten KSC-Mitglieder stimmen nach der jeweils fünfminütigen Vorstellung der Kandidaten und der auf maximal eine Stunde angesetzten Aussprache dazu ab.
- Neben vielen Schnittmengen der Bewerber in ihren Inhalten, die das einhellige Bekenntnis zur 50+1-Regelung einschließt, gibt es unter ihnen unterschiedliche Ansichten darüber, wie wichtig die Wiedereinsetzung eines Sportgeschäftsführers ist.
- Bei der Geschäftsführer-Frage zeigen sich Unterschiede
- Schütterle und Maisch sind für die baldige Einsetzung eines Mannes aus dem Sport, wie er bis April 2023 mit Oliver Kreuzer vorhanden war. Kreuzer agierte neben dem Kaufmann Michael Becker als gleichberechtigter Geschäftsführer. Eggimann wiederum hält die Struktur nach ihrer Reorganisation mit dem Alleingeschäftsführer und ihm unterstellten Bereichsleitungen für bewährt.
- Mehr zum Thema
- „Heiß auf das Spiel“ kam für den KSC am Ende teuer. Seine Anhänger brachten am 17. Februar 2024 im BBBank Wildpark Pyrotechnik zum Einsatz.
- Siegmund-Schultze selbst sieht keinen Anlass, in dieser Personalie etwas zu forcieren. Er verweist aber auf die nach der Trennung von Kreuzer getroffene Festlegung, „zunächst“ nichts zu machen: „Zunächst“ bedeutet damals, „dass wir sowohl im Beirat als auch im Aufsichtsrat der Ansicht sind, bald wieder einen zweiten Geschäftsführer einzusetzen, der idealerweise auch den Sport vertritt. Hierzu gibt es bereits einen laufenden Prozess “.
- Es gehe darum, die richtige Person zu finden. „insofern haben wir keinen Zeitpunkt festgelegt, zu dem wir die Position wieder besetzt haben müssen.“
- Glaube ein Bewerber für das Vize-Amt, er müsse bei den Mitgliedern Punkte sammeln, indem er damit wirbt, das Klima im Verein verbessern zu wollen, so sei dies nicht nötig, betont Siegmund-Schultze. Seit Martin Müller Ende Februar als Vize und damit auch als Mitglied im Beirat abgewählt wurde, herrsche Ruhe.
- „Insofern ist es bei mir nicht so, dass ich mir jemanden wünsche, der hier irgendwelche Gräben schließt. Die sind geschlossen. Ich wünsche mir, dass eine Bereicherung im Präsidium und Beirat durch Wissen und Erfahrung hinzukommt, weil wir immer noch in einem Entwicklungsprozess sind und beides gut gebrauchen können.“ Ganz wichtig sei, dass es jemand wird, „der verstanden hat, dass der Verein über allem steht und nicht die eigene Befindlichkeit“.
- Rechte am Artikel erwerben
Advertisement
Add Comment
Please, Sign In to add comment