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a guest
Jul 28th, 2014
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  1. Ein Artikel der von Fehlwissen und schlechtem Journalismus zeugt.
  2. Ich habe einen Leserbrief dazu geschrieben:
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  5. Der Artikel "Gold ihrer Mutter" zeigt trotz Aufklärung über das Thema Sinti und Roma, dass das Bild einer Bettler- Minderheit immer noch nicht revidiert werden konnte. Selbst der Untertitel unter dem Foto beschreibt dieses Fehlwissen wenn man hier von Sinti und Roma spricht, denn Sinti sind eine deutsche nationale Minderheit welche seit über 600 Jahren in Deutschland lebt und deren Lebenssituationen und Problematiken völlig anders sind. Europaweit leben 10-12 Millionen Roma in Europa, seit Jahrhunderten nationale ethnische Minderheiten die Bürger Ihrer jeweiligen Länder sind.
  6. Ist der Grund für eine unzureichende Recherche, die Bequemlichkeit des Autors und der Redaktion, oder die Furcht vor der Zerstörung Ihrer Vorstellung vom Bild eines Sinti oder Roma ?
  7. Es gibt mittlerweile eine große Anzahl von Organisationen, wie z.B. den Zentralrat der Sinti und Roma oder des Romno Kher, bei welchem man sich sichere Informationen über die Minderheiten der Sinti und Roma holen kann um die Verbreitung von falschen Informationen zu verhindern. Trotzdem werden diese Möglichkeiten zu wenig genutzt, wie es dieser Artikel wieder zeigt. Es mag sein, dass die Autorin empathisch berichten wollte und Mitgefühl bei der Mehrheitsgesellschaft für die Lage und Armut der Menschen erwecken will, doch leider gelingt ihr eher die Marginalisierung der Betroffenen. Es handelt sich hier um EU-Bürger die durch die soziale Situtation und dem Antiziganismus dazu gezwungen werden ihre Heimat zu verlassen. Sie werden ausgebeutet und benutzt, ohne Rücksicht auf die Menschlichkeit, durch den Antiziganismus verwehrter Zugang zum Arbeits, Wohnungsmarkt, zu Bildung und Gesundheit. Das sollte in diesem Artikel von Frau Cumita die Message sein. Mir fehlt auch die Erwähnung, dass die große Anzahl der zugewanderten Roma hier in Deutschland in allen Bereichen unserer Gesellschaft tätig sind arbeiten und sozialversichert sind. Da diese wichtigen Aspekte im Artikel von Frau Cumita fehlen, wichtiges Hintergrundwissen über die Ethnien nicht eingeflossen ist, entsteht der Eindruck einer transnationalen Minderheit ohne Heimat, ohne Ehre und Kultur, am untersten Ende der Gesellschaft lebender Paria. Vorurteile und Fehlwissen über die Minderheit werden weiter unterstützt, kognitive Dissonanz,beim Leser mit vorhanden Voruteilen, hervorgerufen. Mit diesem Artikel haben Sie meiner Meinung nach den betroffenen Menschen einen Bärendienst erwiesen. Ich würde mir wünschen, dass gerade die Medien bei den Themen Sinti, Roma, Zuwanderung und Asyl mit mehr Fingerspitzengefühl und Vorrauschau arbeiten. Positive Beispiel gibt es zum Glück bei den Medien.
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