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Windows SSD

a guest Jan 18th, 2013 231 Never
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  1. Firmware aktualisieren
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  3. Um herauszufinden, ob Ihre SSD die aktuelle Firmware verwendet, lesen Sie die Firmware-Version etwa mit dem Programm Crystal Disk Info 5.0.0 aus. Die passende Information steht in der Zeile „Firmware“.
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  6. AHCI aktivieren
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  8. AHCI steht für Advanced Host Controller Interface und ist Teil des SATA- Controllers. Der AHCI-Modus ist besser als der IDE-Modus, weil er mehr Funktionen bietet.
  9. So prüfen Sie, ob Windows Ihre SSD im AHCI-Modus anspricht: Öffnen Sie den Geräte-Manager mit [Windows+Pause] und einem Klick auf „Geräte-Manager“. Klappen Sie den Eintrag „IDE ATA/ATAPI-Controller“ auf. Wenn sich dort ein Eintrag mit der Bezeichnung „AHCI“ befindet, dann ist AHCI bereits aktiv.
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  11. Falls Ihr Windows AHCI nicht nutzt, passen Sie zunächst die Festplattentreiber für AHCI an:
  12. Öffnen Sie den Registrierungs-Editor mit [Windows+R] und regedit. Navigieren Sie zum Schlüssel „HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\services\msahci“. Klicken Sie doppelt auf den Parameter „Start“ und ändern Sie seinen Wert auf 0. Setzen Sie zudem den Wert des Parameters „Start“ im Schlüssel „HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\services\iaStorV“ auf 0.
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  14. Anschließend starten Sie den Rechner neu und wechseln ins BIOS. Dort aktivieren Sie den AHCI-Modus. Die entsprechende Einstellung finden Sie unter „Advanced Chipset Features“ oder ähnlich. Aktivieren Sie bei „SATA Mode“ oder ähnlich „AHCI“.
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  17. BIOS konfigurieren
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  19. Stellen Sie daher im BIOS den AHCI-Modus ein. AHCI steht für Advanced Host Controller Interface und ist ein offener Standard für SATA-Kontroller. Nur mit AHCI lassen sich Befehle wie TRIM oder NCQ verwenden
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  21. TRIM-Unterstützung checken
  22. „Eingabeaufforderung“ und wählen Sie „Als Administrator ausführen“ > Tippen Sie nun den Befehl "fsutil behavior query DisableDeleteNotify" ein.
  23. Wenn Windows „DisableDeleteNotify = 0“ ausgibt, ist die TRIM-Unterstützung aktiviert
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  25. Lautet die Meldung hingegen „DisableDeleteNotify = 1“, ist die TRIM-Unterstützung deaktiviert.
  26. Aktivieren Sie sie in diesem Fall mit dem Befehl "fsutil behavior set Disable Delete Notify 0" Nach einem Windows-Neustart ist die TRIM-Unterstützung aktiv.
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  29. Alignment prüfen
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  31. Weicht das Alignment ab, ergeben sich für die SSD zusätzliche Schreibvorgänge, weil Datenpakete, die eigentlich in eine logische Page passen, auf zwei physische Pages verteilt werden.
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  33. Starten Sie nun Diskpart mit dem Befehl "diskpart" und lassen Sie sich mit "list disk" die eingebauten Festplatten anzeigen. Wählen Sie dann die SSD mit dem Kommando "select disk X" aus – wobei das X für die Datenträgernummer der SSD steht. Lassen Sie sich anschließend die Offset-Werte der Partitionen auf der SSD mit "list partition" anzeigen. Wenn der Offset-Wert der ersten Partition auf der SSD ohne Rest durch vier teilbar ist, ist das Alignment in Ordnung.
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  36. Defragmentierung deaktivieren
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  38. Starten Sie den Defragmentierer mit [Windows+R] und dfrgui.exe. Klicken Sie anschließend auf „Zeitplan konfigurieren ...“. Im neuen Dialog klicken Sie auf „Datenträger auswählen ...“. Entfernen Sie dort das Häkchen bei den Partitionen, die auf der SSD liegen.
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  41. Prefetch abschalten
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  43. Öffnen Sie den Registry-Editor mit [Windows+R] und regedit. Navigieren Sie zum Schlüssel „HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management\PrefetchParameters“. In der rechten Fensterhälfte erscheinen nun die Parameter. Klicken Sie nacheinander doppelt auf „EnablePrefetcher“ und „EnableSuperfetch“ und ändern Sie den Wert jeweils auf 0.
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  46. Readyboost deaktivieren
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  48. Starten Sie dazu die Systemsteuerung. Klicken Sie auf „System und Sicherheit, Verwaltung“ und anschließend auf „Leistungsüberwachung“. Klappen Sie in der linken Fensterhälfte die Option „Sammlungssätze“ auf und markieren Sie den Punkt „Startereignis-Ablaufverfolgungssitzungen“. In der rechten Fensterhälfte erscheinen daraufhin die zugeordneten Optionen. Klicken Sie doppelt auf „ReadyBoost“. Wechseln Sie auf den Reiter „Ablaufverfolgungssitzung“ und entfernen Sie das Häkchen bei „Aktiviert“. Übernehmen Sie die Einstellungen mit „OK“. Nach dem nächsten Start von Windows ist Readyboost nicht mehr aktiv.
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  51. Superfetch deaktivieren
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  53. Starten Sie dazu die Diensteverwaltung von Windows mit [Windows+R] und dem Befehl services.msc. Suchen Sie in der Dienste-Liste nach „Superfetch“ und öffnen Sie die Konfiguration des Dienstes per Doppelklick. Aktivieren Sie den Reiter „Allgemein“ und klappen Sie das Dropdown-Menü ne ben „Starttyp“ auf. Wählen Sie „Deaktiviert“.
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  56. Boot-Time-Defragmentierung kontrollieren
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  58. Die Boot-Time-Defragmentierung sortiert die für den Systemstart relevanten Dateien und platziert sie optimal auf dem Datenträger.
  59. Starten Sie den Registry-Editor mit [Windows+R] und regedit. Navigieren Sie zum Schlüssel „HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Dfrg\BootOptimizeFunction“. Suchen Sie in der rechten Fensterhälfte den Schlüssel „Enable“. Wenn er nicht vorhanden ist, ist alles in Ordnung. Ist er jedoch vorhanden, sollte der Wert des Schlüssels „N“ lauten. Andernfalls korrigieren Sie den Wert.
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  62. Indexdienst abschalten
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  64. Öffnen Sie den Windows Explorer. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die SSD und wählen Sie „Eigenschaften“. Aktivieren Sie das Register „Allgemein“. Entfernen Sie das Häkchen bei „Zulassen, dass für Dateien auf diesem Laufwerk Inhalte zu Dateieigenschaften indiziert werden“.
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  66. Ein neues Fenster erscheint. Aktivieren Sie dort „Änderungen für Laufwerk X:\, Unterordner und Dateien übernehmen“ – wobei X für den Laufwerkbuchstaben der SSD steht. Bestätigen Sie mit „OK“. Unter Umständen erhalten Sie jetzt die Fehlermeldung, dass für einige Dateien die Änderung nicht übernommen werden kann. Diese Meldungen können Sie jedoch ignorieren. Bestätigen Sie sie mit „Alle ignorieren“.
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  69. Ruhezustand deaktivieren
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  71. Der Ruhezustand verkürzt die Zeit deutlich, die Windows für den Boot-Vorgang von einer klassischen Festplatte benötigt, da nur die Systemkonfiguration aus einer Datei eingelesen werden muss.
  72. Öffnen Sie die Eingabeaufforderung mit Administratorrechten: Rufen Sie „Start, Alle Programme, Zubehör“ auf. Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf „Eingabeaufforderung“ und wählen Sie den Eintrag „Als Administrator ausführen“. Das Kommando "powercfg –h" off deaktiviert den Ruhezustand.
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  75. Energieoptionen anpassen
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  77. Während der Arbeitspausen des Anwenders leert der Kontroller einer SSD die Flashzellen mit dem TRIM-Befehl. Windows ist jedoch so konfiguriert, dass es Festplatten nach einer gewissen Zeit ausschaltet.
  78. Wählen Sie dazu in der Systemsteuerung „System und Sicherheit, Energieoptionen“. Klicken Sie neben dem aktuell aktivierten Energiesparplan auf „Energiesparplaneinstellungen ändern“ und anschließend auf „Erweiterte Energieeinstellungen ändern“. Wählen Sie im neuen Fenster unter „Festplatte, Festplatte ausschalten nach, Einstellung (Minuten)“ „0“ Minuten. Windows schaltet fortan die SSD nicht mehr ab.
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