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Feb 5th, 2017
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  10. 05.02.2017 - 18:58 Uhr
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  12. Home › Politik › Ausland › US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump ›
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  14. Trump will Einreise in die USA erschweren | »Es wird extreme Sicherheits-Checks geben
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  18. Alles über Donald Trump
  19. Trump will Einreise in die USA erschweren»Es wird extreme
  20. Sicherheits-Checks geben
  21. 00:02
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  23. Empfehlungen
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  25. Dieses Interview dürfte Geschichte schreiben: Donald Trump in BILD, vier Tage vor der Amtseinführung!
  26. Trump exklusiv im BILD-Interview „Ich mag Stärke. Ich mag Ordnung“
  27. In diesem Clip feiert Donald Trump bereits die Einweihung der Mauer. Was er nicht sieht: in seinem Rücken graben findige Mexikaner sich den Weg einfach unterhalb der Mauer frei. Ein viraler Hit.
  28. Eröffnung der Mauer Anti-Trump-Werbung wird zum viralen Hit
  29. BILD in einem Flüchtlingsgefängnis in Tripolis
  30. Im Flüchtlingsgefängnis von Tripolis „Es ist mir egal, ob sie mich totprügeln“
  31. Trump entlässt amtierende Generalbundesanwältin
  32. Yates kritisierte Einreiseverbot Trump feuert amtierende Justizministerin
  33. Die Entscheidung des Richters gilt für das gesamte Land. Demnach müssten die Einreisebeschränkungen ab sofort aufgehoben werden.
  34. US-Bundesrichter Trumps Einreisestopp für ungültig erklärt
  35. Rot-Weiss Essen nutzt eine Fake-Pressekonferenz dazu, um den Präsidenten der USA, Donald Trump, zu veräppeln. Auch der Rivale FC Schalke 04 bekommt sein Fett weg!
  36. Fake-Pressekonferenz Rot-Weiss Essen veräppelt Trump
  37. Schicksalhafte Entscheidungen für die Kanzlerin
  38. EU-Gipfel in Malta Was für Merkel auf dem Spiel steht
  39. Front National lässt Journalisten rauswerfen
  40. Zu kritisch oder zu forsch? Front National lässt Journalisten rauswerfen
  41. BILD begleitet Syrer auf ihrem gefährlichen Weg nach Europa: Flucht nach Deutschland
  42. BILD-Report: Flucht nach Deutschland Der kräftezehrende Weg nach Serbien
  43. Miniaturland Hamburg: Hier steht Trumps Mexico-Mauer schon
  44. Miniaturland Hamburg Hier steht Trumps Mexico-Mauer schon
  45. Sigmar Gabriel in den USA
  46. Sigmar Gabriel in den USA Traut sich der Außenminister Trump zu kritisieren?
  47.  
  48. Quelle: BILD 10:41 Min.
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  56. Von: Kai Diekmann (BILD), Michael Gove (Times) und Daniel Biskup (Fotos)
  57. 15.01.2017 - 23:00 Uhr
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  59. Nur für Abonnenten von
  60. BILDPlus
  61.  
  62. Dieses Interview dürfte Geschichte schreiben: Donald Trump in BILD, vier Tage vor der Amtseinführung!
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  64. Erstmals erklärt ein angehender US-Präsident offen und ohne Rücksicht, was er über Deutschland und Europa denkt. Warum er Angela Merkel respektiert, aber ihre Flüchtlingspolitik für verhängnisvoll hält. Wie er deutsche Autokonzerne bestrafen will, wenn sie nicht in den USA produzieren.
  65.  
  66. Warum er die Nato für überholt hält und die Geschlossenheit der EU ihm gleichgültig ist – aus der ohnehin weitere Mitgliedsstaaten austreten werden, so Trump.
  67.  
  68. Gemeinsam mit der „Times“ fragte BILD den bald mächtigsten Mann der Welt, was von ihm zu erwarten ist – und was zu befürchten.
  69. Der designierte US-Präsident Donald Trump mit BILD-Herausgeber Kai Diekmann am Freitag in New York
  70. Der designierte US-Präsident Donald Trump mit BILD-Herausgeber Kai Diekmann am Freitag in New YorkFoto: Daniel Biskup
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  72. BILD: Mister President-elect, Ihr Großvater stammt aus Deutschland, Ihre Mutter aus Schottland. Wie Sie wissen, ist mein Kollege Michael von der „Times“ Schotte, ich bin Deutscher. Wie werden Sie die Beziehungen zu unseren Ländern gestalten?
  73.  
  74. Donald Trump: „Nun, auf ähnliche Weise. Wir lieben beide Länder, es sind großartige Länder, großartige Orte. Es ist sehr interessant, wie sich Großbritannien (von der EU, Anm. der Redaktion) losgesagt hat. Wie Sie wissen, hatte ich das mehr oder weniger vorausgesagt.
  75.  
  76. Ich war in Turnberry, weil ich (dort einen Golfclub, Anm. der Redaktion) gekauft habe. Der läuft jetzt unglaublich gut, und ich sage Ihnen, dass Ihr Pfund Sterling an Wert verloren hat, ist – großartig. Denn die Geschäfte laufen jetzt in vielen Teilen Großbritanniens unglaublich gut. Ich glaube, der Brexit wird sich letztlich als eine großartige Sache herausstellen.“
  77. Am 20. Januar wird der Geschäftsmann Donald Trump (70) zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt
  78. Am 20. Januar wird der Geschäftsmann Donald Trump (70) zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigtFoto: Daniel Biskup
  79. Donald Trump im BILD-Interview
  80. Trump: „Die Leute wollen nicht, dass andere Leute in ihr Land kommen und es zerstören“Foto: Daniel Biskup
  81.  
  82. Meinen Sie, dass es schnell ein Handelsabkommen zwischen den USA und dem Vereinigten Königreich geben wird?
  83.  
  84. Trump: „Absolut, sehr schnell. Ich bin ein großer Fan Großbritanniens. Und wir werden sehr hart daran arbeiten, das schnell und vernünftig hinzubekommen – gut für beide Seiten. Ich werde mich treffen mit … Wenn Sie den Brief sehen wollen, wo auch immer der Brief ist, sie (Premierministerin Theresa May, Anm. der Redaktion) hat ihn gerade geschickt … Sie bittet um ein Treffen, und wir werden uns gleich nachdem ich ins Weiße Haus gezogen bin treffen, und es wird, ich glaube, wir werden sehr schnell etwas hinbekommen.“
  85.  
  86. Was glauben Sie waren die Gründe für den Brexit?
  87.  
  88. Trump: „Die Leute wollen nicht, dass andere Leute in ihr Land kommen und es zerstören, und, wissen Sie, in meinem Land werden wir von meinem ersten Amtstag an auf sehr sichere Grenzen setzen. Einen meiner ersten Erlasse, die ich am ersten Tag unterschreiben werde – also am Montag, nicht Freitag oder Samstag, da ich das nicht zwischen den ganzen Feierlichkeiten machen will, dieser Erlass wird sich um die Sicherung unserer Grenzen drehen.
  89.  
  90. Wir wollen nicht, dass Leute aus Syrien zu uns kommen, von denen wir nicht wissen, wer sie sind. Es gibt keine Möglichkeit für uns, diese Leute zu überprüfen. Ich will es nicht so machen wie Deutschland. Dabei habe ich große Achtung vor Merkel, das muss ich sagen. Ich habe große Achtung vor ihr. Aber ich finde, es war sehr unglücklich, was passiert ist. Sie wissen, dass ich Deutschland liebe, weil mein Vater aus Deutschland stammt, und ich will mich nicht in einer ähnlichen Situation wiederfinden. Wie ich das sehe, haben wir genug Probleme.“
  91. Kommentar
  92.  
  93. Kai Diekmann - Das grosse Experiment
  94. Kai Diekmann Das große Experiment
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  96. Über Donald Trump lässt sich nur eines ganz sicher sagen: Nichts ist vor ihm sicher. Keine politische Regel, keine diplomatische Gepflogenheit.
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  98. Donald Trump im BILD-Interview
  99. „Wir haben keine richtigen Sicherheitsüberprüfungen bei der Einreise in unser Land“Foto: Daniel Biskup
  100.  
  101. Über strengere Einreisebestimmungen und Grenzschutz
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  103. Während des Wahlkampfs sagten Sie, dass Sie Muslime aus aller Welt davon abhalten wollen, in die USA einzureisen. Haben Sie das immer noch vor?
  104.  
  105. Trump: „(Es geht um Muslime, Anm. der Redaktion) aus verschiedenen Teilen der Welt, die viele Probleme mit Terrorismus haben. Es wird extreme Sicherheitsüberprüfungen geben, es wird nicht so sein wie jetzt. Wir haben keine richtigen Sicherheitsüberprüfungen bei der Einreise in unser Land, sie existieren im Grunde genommen derzeit gar nicht, so wie es auch in Ihrem Land zumindest in der Vergangenheit der Fall war.“
  106.  
  107. Könnte es für Europäer, die in die USA reisen wollen, Einreisebeschränkungen geben?
  108.  
  109. Trump: „Nun, das könnte passieren, aber wir werden sehen. Ich meine, wir reden hier von Teilen Europas, Teilen der Welt und Teilen Europas, wo wir Probleme haben, wo sie reinkommen und Probleme verursachen. Ich will diese Probleme nicht haben. Schauen Sie, ich habe die Wahl (mit den Themen, Anm. der Redaktion) sichere Grenzen, Handel und Militär gewonnen. Wir werden eine starke Armee haben.“
  110. So lief das Gespräch
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  112. Donald Trump trifft BILD-Herausgeber Kai Diekmann
  113. Trump fragte als Erstes „Wie geht es Angela Merkel?“
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  115. In wenigen Tagen ist er der mächtigste Mann der Welt: Donald Trump empfing BILD zum Interview. So war es in seinem Büro.
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  117. Trump im BILD-Interview
  118. Was Trump seine deutschen Vorfahren bedeuten? „Ich liebe Deutschland!“Foto: Daniel Biskup
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  120. Über seine deutschen und britischen Wurzeln
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  122. Sie erwähnten, dass Sie deutsche Vorfahren haben. Was bedeutet es für Sie, dass deutsches Blut in Ihren Adern fließt?
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  124. Trump: „Na, das ist großartig. Ich bin sehr stolz auf Deutschland, und Deutschland ist etwas ganz Besonderes. Bad Dürkheim, ja? Das ist echtes Deutschland, nicht wahr? Keine Frage, das ist echtes Deutschland. Nein, ich bin sehr stolz auf Deutschland. Ich liebe Deutschland, ich liebe Großbritannien.“
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  126. Waren Sie schon einmal in Deutschland?
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  128. Trump: „Ja, ich war in Deutschland.“
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  130. Als Obama zu seinem Abschiedsbesuch in Berlin war, sagte er, dass er – wenn er dürfte – bei der nächsten Wahl für Angela Merkel stimmen würde. Sie auch?
  131.  
  132. Trump: „Na ja, erstens weiß ich nicht, gegen wen sie antritt. Ich kenne sie auch nicht und habe sie nie getroffen. Wie schon gesagt, ich hatte großen Respekt für sie. Ich hatte das Gefühl, sie ist großartig, eine großartige Anführerin. Aber ich finde, sie hat einen äußerst katastrophalen Fehler gemacht, und zwar, all diese Illegalen ins Land zu lassen. Wissen Sie, all diese Leute reinzulassen, wo auch immer sie herkommen. Und niemand weiß, wo sie überhaupt herkommen. Ihr werdet es herausfinden, davon habt ihr (bei dem Anschlag in Berlin, Anm. der Redaktion) einen deutlichen Eindruck bekommen. Ich bin also der Meinung, sie hat einen katastrophalen Fehler gemacht, einen sehr schlimmen Fehler. Aber davon abgesehen: Ich respektiere sie, ich mag sie, aber ich kenne sie eben nicht. Also kann ich nichts dazu sagen, wen ich unterstützen würde – falls ich überhaupt jemanden unterstützen würde.“
  133. „Ich finde, sie hat äußerst katastrophale Fehler gemacht“, sagt Trump über Merkel …
  134. „Ich finde, sie hat einen äußerst katastrophalen Fehler gemacht“, sagt Trump über Merkel …Foto: Daniel Biskup
  135. Trump im BILD-Interview
  136. … abgesehen davon respektiert er die Kanzlerin – ohne sie persönlich getroffen zu habenFoto: Daniel Biskup
  137.  
  138. Wann werden Sie als Präsident Großbritannien besuchen?
  139.  
  140. Trump: „Ich freue mich darauf. Meine Mutter war sehr zeremoniell, ich glaube daher habe auch ich diese Seite, denn mein Vater war sehr bodenständig und einfach. Meine Mutter liebte die Queen, sie liebte alles – sie war so stolz auf die Queen. Sie liebte das Hofzeremoniell und die Schönheit, niemand kann das so gut wie die Engländer. Und sie hatte große Achtung vor der Queen und mochte sie. Jedes Mal, wenn die Queen im Fernsehen war, schaute sich meine Mutter das an. Verrückt, nicht wahr?“
  141.  
  142. Haben Sie noch etwas anderes von Ihrer schottischen Mutter geerbt?
  143.  
  144. Trump: „Tja, die Schotten sind dafür bekannt, auf ihr Kleingeld zu achten, also achte ich auf mein Kleingeld. Nur dass ich mich mit großem Kleingeld beschäftige, das ist das Problem.“
  145.  
  146. Gibt es etwas typisch Deutsches an Ihnen?
  147.  
  148. Trump: „Ich mag Ordnung. Ich mag es, wenn die Dinge ordentlich erledigt werden. Dafür sind die Deutschen ziemlich bekannt. Aber ich auch – ich mag auch Ordnung, und ich mag Stärke.“
  149. Trump im BILD-Interview
  150. Trump über den Irak-Krieg: „Wir haben da etwas entfesselt – das war, wie Steine in ein Bienennest zu schmeißen“Foto: Daniel Biskup
  151.  
  152. Über die Flüchtlingskrise und die Fehler der Kanzlerin
  153.  
  154. Während Ihres Wahlkampfs sagten Sie, dass Angela Merkels Politik in Bezug auf die Flüchtlinge aus Syrien „geisteskrank“ sei. Denken Sie das immer noch?
  155.  
  156. Trump: „Ich denke, dass das nicht gut war. Ich denke, es war ein großer Fehler für Deutschland. Ausgerechnet Deutschland, dabei war Deutschland bei Einreisebestimmungen (gemeint ist früher, Anm. der Redaktion) eines der strengsten Länder der Welt. Ich werde sie treffen. Ich respektiere sie und ich mag sie. Aber ich finde, es war ein Fehler. Menschen machen Fehler, aber ich finde, es war ein sehr großer Fehler.
  157.  
  158. Ich finde, wir hätten Sicherheitszonen in Syrien einrichten sollen, das wäre wesentlich billiger gewesen. Und die Golfstaaten hätten dafür zahlen sollen, die haben doch schließlich Geld wie kaum ein anderer. Das Ganze wäre wesentlich billiger gewesen als das Trauma, das Deutschland jetzt durchmacht. Ich hätte gesagt: Schafft Sicherheitszonen in Syrien.
  159.  
  160. Schauen Sie, diese ganze Geschichte hätte nie passieren dürfen. Der Irak hätte gar nicht erst angegriffen werden dürfen, stimmt’s? Das war eine der schlechtesten Entscheidungen, möglicherweise die schlechteste Entscheidung, die in der Geschichte unseres Landes je getroffen wurde. Wir haben da etwas entfesselt – das war, wie Steine in ein Bienennest zu schmeißen. Und nun ist es einer der größten Schlamassel aller Zeiten. Ich habe mir gerade etwas angesehen …, oh, das darf ich Ihnen gar nicht zeigen, weil es geheim ist … Aber ich habe mir gerade Afghanistan angesehen. Wenn man sich da die Taliban anschaut – das sind verschiedene Farben –, dann ist das jedes, jedes Jahr mehr, mehr, mehr. Und da sagt man sich: Was ist da los?“
  161. Das Interview führten BILD-Herausgeber Kai Diekmann und Michael Gove von der Londoner „Times“
  162. Das Interview führten BILD-Herausgeber Kai Diekmann und Michael Gove von der Londoner „Times“Foto: Daniel Biskup
  163.  
  164. Wem geben Sie die Schuld? Obama, Pakistan? Wen machen Sie verantwortlich?
  165.  
  166. Trump: „Afghanistan läuft nicht gut. Nichts läuft gut. Ich glaube, wir waren fast 17 Jahre in Afghanistan. Aber wenn man sich die ganzen Gegenden anschaut – in aller Fairness –, wir haben unsere Leute nicht tun lassen, was ihre Aufgabe ist. Wir haben ein großartiges Militär, und wir werden ein noch viel großartigeres Militär haben, auch wenn es im Moment sehr ausgedünnt ist.
  167.  
  168. Wir werden eine großartige Armee haben, aber wir haben unser Militär nicht gewinnen lassen. Boeing und Lockheed Martin sind, wie Sie wissen, große Lieferanten für dieses Land, und wir haben ein F-35-Programm, das die Kostenplanung stark, stark überschritten hat und in Verzug ist. Es ist Hunderte von Milliarden von Dollar über der Planung und sieben Jahre hinter dem Zeitplan. Und die müssen sich verbessern.“
  169. Der Live-Ticker
  170.  
  171. Demokraten blockieren Trumps Minister
  172. US-Gericht urteilt Trumps Einreisestopp bleibt außer Kraft
  173.  
  174. Ob Skandale, Statements, Klatsch oder Tratsch: Alle News zu Donald Trump lesen Sie hier im Live-Ticker.
  175.  
  176. Über den Kampf gegen ISIS
  177.  
  178. Und wie lautet als Oberbefehlshaber Ihre Priorität für das Militär?
  179.  
  180. Trump: „ISIS.“
  181.  
  182. Wie werden Sie mit ISIS umgehen?
  183.  
  184. Trump: „Das werde ich jetzt nicht sagen, ich will nicht so sein wie Obama oder andere. Ich spreche in dem Zusammenhang immer von Mossul, Mossul hat sich zu einem Desaster entwickelt, brutal. Sie haben also vor vier Monaten erklärt, dass wir Mossul angreifen werden. Ich sagte: ,Wieso müsst Ihr das ankündigen?‘ Das ist wie Ihre Frage: Was machen Sie zuerst? Wann werden Sie angreifen? Wann werden Sie es tun und wie? Welche Waffen werden Sie einsetzen? Um wie viel Uhr?“
  185.  
  186. Sie finden, dass Obama seinen Schlag geradezu per Telegramm angekündigt hat?
  187.  
  188. Trump: „Mossul ist zum Desaster geworden, weil wir vor fünf Monaten angekündigt haben, dass wir in fünf Monaten nach Mossul reingehen würden. Vor vier Monaten sagten wir: ,Wir machen uns bereit‘, und als wir dann reingingen, war bereits viel zu viel darüber geredet worden. So wurde es schwer, die Stadt einzunehmen.“
  189. Donald Trump betrachtet das Gastgeschenk von BILD-Herausgeber Kai Diekmann
  190. Donald Trump betrachtet das Gastgeschenk von BILD-Herausgeber Kai Diekmann: ein Original-Stück der Berliner Mauer. Auf dem Beton sind die Unterschriften von Helmut Kohl, Michail Gorbatschow und Trumps Amtsvorgänger George Bush. Vor dem Betreten des Trump-Tower hatte ein Sprengstoffhund das Mauerstück abgeschnüffeltFoto: Daniel Biskup
  191.  
  192. Halten Sie das Eingreifen von Wladimir Putin in Syrien für gut oder für schlecht?
  193.  
  194. Trump: „Nein, das ist eine sehr üble Sache, sehr schlimm. Wir hatten die Chance, etwas zu tun, als wir diese rote Linie zogen, die aber nicht galt – nichts ist geschehen. Das war die einzige Gelegenheit, und jetzt ist es irgendwie … sehr spät. Es ist zu spät, jetzt ist alles vorbei. Irgendwann wird es ein Ende haben, aber Aleppo war scheußlich. Wenn man sieht, wie sie alte Frauen erschießen, die die Stadt verlassen. Sie können nicht einmal da langgehen und werden erschossen. Es wirkt fast so, als würden sie sie zum Spaß erschießen – ach, das ist schrecklich, das ist eine schreckliche Lage. Aleppo ist in einer so furchtbaren humanitären Lage.“
  195.  
  196. „Die Nato ist obsolet“
  197.  
  198. Mit Blick auf Russland: Sie wissen, dass Angela Merkel Putin sehr gut kennt. Er spricht fließend Deutsch, sie fließend Russisch. Wem vertrauen Sie mehr: Angela Merkel oder Wladimir Putin?
  199.  
  200. Trump: „Zunächst einmal vertraue ich beiden – doch schauen wir mal, wie lange das anhält. Vielleicht hält es überhaupt nicht lange an.“
  201.  
  202. Können Sie verstehen, dass Osteuropäer vor Putin und Russland Angst haben?
  203.  
  204. Trump: „Sicher. Na klar, ich weiß das. Ich meine, ich verstehe, was da vor sich geht, ich sage seit Langem: Die Nato hat Probleme. Sie ist obsolet, weil sie erstens, wie Sie wissen, vor vielen, vielen Jahren entworfen wurde. Zweitens zahlen die Länder nicht das, was sie zahlen müssten. Ich kam massiv unter Druck, als ich sagte, die Nato sei obsolet.
  205.  
  206. Sie ist aber obsolet, weil sie sich nicht um den Terrorismus gekümmert hat. Ich war also zwei Tage lang unter Druck, dann fingen sie an zu sagen, Trump hat recht. Und jetzt – es war auf der Titelseite des ,Wall Street Journal‘ – haben sie eine ganze Abteilung, die sich ausschließlich mit Terrorismus befasst. Das ist gut. Die andere Sache ist, dass die Länder nicht ihren fairen Anteil bezahlen. Also, wir sollen diese Länder schützen, aber viele dieser Länder zahlen nicht, was sie zahlen müssten. Das ist sehr unfair gegenüber den Vereinigten Staaten. Abgesehen davon ist mir die Nato aber sehr wichtig.“
  207.  
  208. Zahlt Großbritannien?
  209.  
  210. Trump: „Großbritannien zahlt. Es gibt fünf Länder, die zahlen, was sie sollen. Fünf. Das ist nicht viel … von 22 (gemeint sind die 28 Nato-Staaten, Anm. der Redaktion).“
  211. „Die Nato ist obsolet, weil sie sich nicht um den Terrorismus gekümmert hat“
  212. „Die Nato ist obsolet, weil sie sich nicht um den Terrorismus gekümmert hat“Foto: Daniel Biskup
  213.  
  214. Europa ist bei seiner Sicherheit seit Jahrzehnten von Amerika abhängig. Wird es diese Garantie auch in Zukunft geben?
  215.  
  216. Trump: „Yeah, ich fühle mich Europa sehr verbunden – sehr stark verbunden, ja.“
  217.  
  218. Unterstützen Sie die Sanktionen der Europäer gegen Russland?
  219.  
  220. Trump: „Nun, ich finde, die Menschen müssen miteinander auskommen und das tun, was sie tun müssen, um fair zu sein. Okay? Sie haben Sanktionen gegen Russland – mal sehen, ob wir ein paar gute Deals mit Russland machen können. Zum einen finde ich, dass es deutlich weniger Nuklearwaffen geben sollte und sie erheblich reduziert werden müssten, das gehört dazu. Aber da sind diese Sanktionen, und Russland leidet im Moment schwer darunter. Aber ich glaube, da könnte manches gehen, von dem viele Leute profitieren würden.“
  221.  
  222. Über sein Verhältnis zu Israel
  223.  
  224. Werden Sie das Iran-Atom-Abkommen zerreißen?
  225.  
  226. Trump: „Ich werde nicht sagen, was ich mit dem Iran-Abkommen machen werde. Ich will mir nicht in die Karten gucken lassen. Schauen Sie, ich bin kein Politiker, ich gehe nicht raus und sage: ,Ich werde dies tun, ich werde das tun …‘ Ich muss tun, was ich tun muss. Wer spielt Karten schon so, dass er jedem zeigt, was er auf der Hand hat, bevor er ausspielt?
  227.  
  228. Aber ich bin über das Iran-Abkommen nicht glücklich, ich finde, es ist eines der schlechtesten Abkommen, die je getroffen worden sind. Es ist eines der dümmsten Abkommen, die ich je gesehen habe, eines der dümmsten im Sinne eines Geschäfts: Wenn Sie einem Land 150 Milliarden Dollar zurückgeben, wenn Sie ihm 1,7 Milliarden in bar liefern … Haben Sie jemals eine Million Dollar in Hundert-Dollar-Scheinen gesehen? Das ist eine Menge. Es ist eine ganze … Es ist wirklich eine Menge. Und 1,7 Milliarden in bar? Das sind Flugzeugladungen. Ach was, ein Flugzeug? Viele Flugzeuge. Bumm. 1,7 Milliarden, ich verstehe das nicht. Es zeigt einfach die Macht eines Präsidenten. Wenn ein Präsident dieses Landes 1,7 Milliarden in bar genehmigen kann, ist das ganz schön viel Macht.“
  229.  
  230. Und Sie meinen, mit diesem Geld wird jetzt Terrorismus finanziert?
  231.  
  232. Trump: „Nein, ich glaube, dieses Geld ist auf Schweizer Bankkonten. Sie brauchen dieses Geld nicht, sie setzen andere Gelder ein. Ich glaube, sie haben dieses Geld genommen und es für sich behalten. Das ist meine Meinung.“
  233.  
  234. Was sagen Sie zu Obamas Haltung zu der Israel-Resolution im UN-Sicherheitsrat kurz vor Weihnachten?
  235.  
  236. Trump: „Das war schrecklich. Er hätte sein Veto einlegen sollen. Ich finde, es war schrecklich.“
  237. „Das war schrecklich“ sagt Donald Trump über die Haltung der Obama-Regierung zur Israel-Resolution der UN
  238. „Das war schrecklich“ sagt Donald Trump über die Haltung der Obama-Regierung zur Israel-Resolution der UNFoto: Daniel Biskup
  239.  
  240. Finden Sie, Großbritannien hätte ein Veto einlegen sollen?
  241.  
  242. Trump: „Großbritannien wird bald Gelegenheit für ein Veto bekommen, wenn stimmt, was ich höre: Sie haben dieses Wochenende ja ein Treffen (gemeint ist die Nahost-Konferenz der Außenminister in Paris, Anm. der Redaktion). Und es kursieren eine Menge schlimmer Geschichten. Mein Problem ist, dass es dadurch für mich schwieriger wird, ein Abkommen zu verhandeln, da den Palästinensern so viel vorab gegeben wird. Das alles ist zwar nicht rechtlich bindend, aber psychologisch und erschwert mir darum das Verhandeln. Verstehen Sie das? Diese Leute geben die ganze Verhandlungsmasse weg.“
  243.  
  244. Und sind Sie der Meinung, dass Großbritannien jedwede Resolution des UN-Sicherheitsrats zu Israel ablehnen sollte, die diese Woche vorgelegt wird, damit Sie in einer besseren Ausgangsposition sind, um ein gutes Abkommen für den Nahen Osten zu erreichen?
  245.  
  246. Trump: „Ich wünsche mir ein britisches Veto. Ich finde, es wäre großartig, wenn Großbritannien ein Veto einlegen würde, denn ich bin mir nicht sicher, ob die Vereinigten Staaten das tun werden – erstaunlicherweise. Sie werden es nicht tun, oder? Glauben Sie, die Vereinigten Staaten werden ein Veto einlegen? Ich habe jüdische Freunde, die eine Spendenveranstaltung für Obama organisieren. Denen sage ich: ,Was macht ihr da? Okay, was macht ihr da?‘“
  247.  
  248. Stimmt es, dass Sie die amerikanische Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegen werden?
  249.  
  250. Trump: „Dazu werde ich mich jetzt nicht äußern, aber wir werden sehen.“
  251. Trump im BILD-Interview
  252. Trump signiert Mützen mit der Aufschrift: „Make America great again“Foto: Daniel Biskup
  253. Donald Trump
  254.  
  255. Donald Trump
  256. Amtseinführung So läuft die gigantische Machtwechsel-Show
  257.  
  258. Die Zeit des Präsidenten Donald Trump rückt näher. Am Freitag, dem 20. Januar 2017, wird er vereidigt. Alles über die Zeremonie.
  259. Das US-Orakel - Szenario I Was uns im Trump-Jahr im schlimmsten Fall droht
  260.  
  261. Der Countdown läuft unaufhaltsam weiter. Im Januar wird Donald J. Trump als 45. Präsident der USA vereidigt. Wird es wirklich so schlimm?
  262.  
  263. „Der Brexit läuft großartig“
  264.  
  265. Kennen Sie das berühmte Zitat von Henry Kissinger: „Welche Nummer muss ich anrufen, wenn ich mit Europa sprechen will?“ Welche Telefonnummer werden Sie anrufen?
  266.  
  267. Trump: „Ich würde sagen, Merkel ist mit Abstand einer der wichtigsten Regierungschefs. Sehen Sie sich Großbritannien an, und sehen Sie sich die Europäische Union an, die ist Deutschland. Im Grunde genommen ist die Europäische Union ein Mittel zum Zweck für Deutschland. Deswegen fand ich, dass es so klug von Großbritannien war auszutreten. Ihr habt es geschrieben, ihr habt es auf der Titelseite gebracht: ,Trump sagte, dass der Brexit kommen wird‘. Das war, als es noch gar nicht danach aussah, wissen Sie, alle glaubten, ich sei verrückt. Obama sagte zu der Zeit, ihr Briten müsstet euch hinten in der Reihe anstellen. Damit meinte er: Falls es passiert. Und dann musste er einen Rückzieher machen. Es war schlecht, sich so zu äußern. Ich finde, ihr macht das großartig. Ich finde, es läuft großartig.“
  268.  
  269. Wie sehen Sie die Zukunft der Europäischen Union? Gehen Sie davon aus, dass noch mehr Länder die EU verlassen werden?
  270.  
  271. Trump: „Das ist schwer. Ich habe mit dem Chef der Europäischen Union geredet, ein sehr angenehmer Herr rief mich an.“
  272.  
  273. Herr Juncker?
  274.  
  275. Trump: „Ja, um mir zur Wahl zu gratulieren. Ich finde das sehr schwierig: Menschen, Länder wollen ihre eigene Identität, Großbritannien wollte seine eigene Identität. Aber, das glaube ich wirklich, wenn sie nicht gezwungen worden wären, all diese Flüchtlinge aufzunehmen – so viele, mit all den Problemen, die das mit sich bringt –, dann wäre es nicht zum Brexit gekommen. Es wäre gerade noch einmal gut gegangen, aber das war der Tropfen, der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Die Leute wollen ihre eigene Identität. Wenn Sie mich fragen: Es werden weitere Länder austreten.“
  276.  
  277. Vertrauen Sie als erfolgreicher Geschäftsmann der europäischen Währung?
  278.  
  279. Trump: „Na ja, es geht ihr ganz gut. Ich meine, worauf vertrauen Sie? Ich vertraue auf den Dollar. Ich werde dem Dollar in vier Jahren viel mehr vertrauen als heute, aber klar, der Dollar ist eine Währung und sehr in Ordnung. Aber ich glaube, (den Euro, Anm. der Redaktion) zusammenzuhalten wird nicht so leicht, wie viele Leute meinen. Und wenn weiterhin Flüchtlinge in verschiedene Teile Europas strömen, wird es sehr schwer, ihn zusammenzuhalten – denn das ärgert die Leute sehr.“
  280. Diese Helm-Sammlung hat Trump in seinem New Yorker Büro
  281. Diese Sammlung von Gegenständen berühmter Sportler hat Trump in seinem New Yorker Büro – der Weltmeistergürtel ist von Mike TysonFoto: Daniel Biskup
  282.  
  283. Was ist besser für die USA – eine starke Europäische Union oder stärkere Nationalstaaten?
  284.  
  285. Trump: „Ich glaube nicht, dass das für die USA eine große Rolle spielt. Ich habe nie geglaubt, dass das von Bedeutung ist. Schauen Sie, zum Teil wurde die Union gegründet, um die Vereinigten Staaten im Handel zu schlagen, nicht wahr? Also ist es mir ziemlich egal, ob sie getrennt oder vereint ist, für mich spielt es keine Rolle. Ich habe das gesehen, ich habe einen großen Besitz in Irland, Doonberg, eine wunderschöne Immobilie. Folgendes ist passiert: Ich habe eine Genehmigung beantragt, um eine große, wunderschöne Erweiterung zu bauen – damals war ich ein Immobilien-Entwickler, heute ist mir das völlig egal –, aber ich habe viel gelernt, denn die irische Genehmigung bekam ich zwar sehr schnell, aber dann wandten sich Irland und meine Leute an die EU, um die dortige Genehmigung einzuholen. Das sollte Jahre dauern, und das war für Irland sehr schlecht.“
  286.  
  287. Finden Sie, dass die EU ihre Mitgliedsstaaten bremst? Ist sie ein Hindernis für Wachstum und Wohlstand?
  288.  
  289. Trump: „Nun, ich kann Ihnen sagen, sie haben Umweltschutz-Tricks benutzt, um den Bau eines Projekts zu verhindern. Das war eine sehr unangenehme Erfahrung für mich. Es hätte Jahre gedauert, die Genehmigungen von der EU zu bekommen. Was habe ich also gemacht? Ich habe gesagt: Vergesst es, ich baue das hier nicht.“
  290. Trump im BILD-Interview
  291. „Ich glaube, ich habe bereits mehr getan als jeder designierte Präsident zuvor“Foto: Daniel Biskup
  292.  
  293. Attacke auf die deutschen Autobauer
  294.  
  295. In der EU und darüber hinaus gibt es die Sorge, dass Amerika eine protektionistische Handelspolitik betreiben könnte, die Amerikas Freunden Schaden zufügen wird. Was würden Sie diesen Leuten sagen?
  296.  
  297. Trump: „Ich glaube, ich habe bereits mehr getan als jeder designierte Präsident zuvor. Viele Fabriken, viele Automobilwerke, die an andere Standorte wollten, werden jetzt in Michigan oder Ohio gebaut. Ford hat etwas Großes angekündigt, Fiat-Chrysler hat etwas Großes angekündigt, General Motors kündigt etwas an, sie kündigen alle etwas an, und ich rede hier nicht nur von Autos – es wird viele andere Dinge geben. Man darf nicht zulassen, dass Unternehmen unser Land verlassen, alle ihre Mitarbeiter rauswerfen, nach Mexiko ziehen, ihre Produkte herstellen – was immer es ist – und es dann steuerfrei zurückverkaufen. Für Unternehmen, die das tun, wird es sehr hohe Grenzzölle geben. Und wenn die Leute das hören, sagen sie sich: Entweder bleiben wir hier (in den USA, Anm. der Redaktion). Wenn sie aber weggehen und ihr Autowerk bauen oder ihre Fabrik für Klimaanlagen und sie dann ihre Klimaanlagen verkaufen wollen – dann werden sie 35 Prozent Steuern zahlen. Aber es wird zu gar keiner Besteuerung kommen, denn sie werden erst gar nicht wegziehen.
  298.  
  299. Die konservative Theorie will offene Grenzen – offene Grenzen, gut und schön. Das ist vor allem schlecht für die Sicherheit, aber gut für den Handel. Nur beim Handel ist das Problem, dass die USA immer ausgenutzt werden. Unser Handelsdefizit mit China ist Hunderte Milliarden Dollar groß. Weltweit haben wir ein Handelsdefizit von 805 Milliarden Dollar. Wenn man so viel Geld verliert – dann sagen Sie mir, wer macht diese Deals?“
  300. „China ist ein Riesenproblem“
  301. „China ist ein Riesenproblem“ Foto: Daniel Biskup
  302.  
  303. Nun, Deutschland profitiert offenkundig davon, denn wir sind Exportweltmeister.
  304.  
  305. Trump: „Tja, ihr seid sehr gut im Exportieren: Wir kaufen viele eurer Autos.“
  306.  
  307. Müssen Europäer etwas Ähnliches wie das befürchten, was Sie China gegenüber angekündigt haben – höhere Zölle?
  308.  
  309. Trump: „Das wird anders. Ich meine, Deutschland ist ein großartiges Land, ein großes Herstellerland. Wenn man durch die 5th Avenue geht, hat jeder einen Mercedes-Benz vor seinem Haus stehen, stimmt’s? Tatsache ist, dass ihr den USA gegenüber sehr unfair wart. Es besteht keine Gegenseitigkeit. Wie viele Chevrolets sehen Sie in Deutschland? Nicht allzu viele, vielleicht gar keine, man sieht dort drüben gar nichts, es ist eine Einbahnstraße. Es muss in beide Richtungen verlaufen.
  310.  
  311. Ich will, dass es fair ist, es muss Gegenseitigkeit bestehen, und deswegen verlieren wir fast 800 – stellen Sie sich das vor – 800 Milliarden Dollar pro Jahr beim Handel, also wird das aufhören. Sie wissen, wir haben Wilbur (Ross, designierter Handelsminister, Anm. der Redaktion) in unserem Team. Und ich sage, das meiste davon … das meiste davon ist China, denn China ist ein Riesenproblem.“
  312.  
  313. Sie haben gerade Mercedes erwähnt, BMW, sogar VW – erwarten Sie von diesen Unternehmen, mehr Fabriken in den USA zu bauen? Beispielsweise will BMW 2019 eine Fabrik in Mexiko eröffnen.
  314.  
  315. Trump: „Ich würde denen sagen, sie sollen nicht ihre Zeit und ihr Geld verschwenden – es sei denn, sie wollen in andere Länder verkaufen. Dann ist das in Ordnung, wenn sie in Mexiko bauen wollen. Ich liebe Mexiko, ich mag den Präsidenten, ich mag alle Leute – aber ich würde BMW sagen, wenn sie eine Fabrik in Mexiko bauen und Autos in die USA verkaufen wollen ohne eine 35-Prozent-Steuer, dann können sie das vergessen. Wenn sie also für die Welt Autos bauen wollen, würde ich ihnen alles Gute wünschen. Sie können Autos für die USA bauen, aber sie werden für jedes Auto, das in die USA kommt, 35 Prozent Steuern zahlen. Was ich damit sage, ist, dass sie ihre Fabrik in den USA bauen müssen – es wird für sie viel besser sein und für unsere Bemühungen.
  316.  
  317. Vielleicht noch wichtiger ist, dass wir die Steuern – Unternehmenssteuern – auf 15 bis 20 Prozent senken. Und wir schaffen 75 Prozent der Regulierungen ab: Von 35 runter auf 15 oder 20, wir haben das Ende noch nicht festgelegt, aber zwischen 15 und 20 … Und mit der Umkehrung, Steuerumkehrung, werden die Unternehmen ihr Geld zurückbringen können.“
  318.  
  319. Wird das Firmen wie Google betreffen?
  320.  
  321. Trump: „Nun, wir haben fünf – ich glaube, es sind fünf, manche sagen, es wären 2,5 bis drei, ich glaube aber, es sind fünf Billionen Dollar da drüben, und sie können ihr Geld nicht zurückbringen. Also ist das ein Teil unseres Steuergesetzes, das Geld kommt zurück.“
  322. Mehr zu Trump
  323.  
  324. Mark Fields von Ford
  325. Ford, GM, Boeing Kuschen US-Konzerne vor Trump?
  326.  
  327. Ford beerdigt seine Pläne für ein neues Werk in Mexiko. Lassen sich auch andere US-Unternehmen vom künftigen Präsidenten einschüchtern?
  328. Mexiko-Werk gestrichen Ford kuscht vor Trump
  329.  
  330. Ford kuscht vor den Drohungen des zukünftigen US-Präsidenten Donald Trump und streicht Investitionen in Mexiko.
  331.  
  332. Würden Sie angesichts Ihrer Ansichten zum Freihandel sagen, dass Sie ein Konservativer sind?
  333.  
  334. Trump: „Ich bin pragmatisch. Schauen Sie, ich trete vor großem Publikum auf – ich hatte die größten Kundgebungen, die jemals jemand bei einer Präsidentschaftswahl hatte. Und als ich gegen Jeb Bush antrat, Sie wissen schon, ,Low-Energy-Jeb‘, da sagte er: ,Donald Trump ist kein Konservativer.‘
  335.  
  336. Da bin ich vor 25 000 Leuten aufgetreten, oder wie in Michigan, da gab es diese riesige Menge, 32 000 Leute, und ich rufe: ,Jeb Bush sagt, ich sei kein Konservativer.‘ Sie rufen zurück: ,Wen kümmert’s!‘ Und ich sage: ,Was wollt ihr? Wollt ihr einen Konservativen oder einen guten Deal?‘ Jeb Bush sagte, ich sei kein Konservativer, weil ich nicht an den Freihandel glaube. Nun, ich glaube an den Freihandel, ich liebe den Freihandel, aber es muss ein kluger Handel sein, damit ich ihn fair nenne. Also sage ich zu den Leuten: ,Wollt ihr einen Konservativen, oder wollt ihr jemanden, der großartige Deals machen wird?‘ Und sie rufen alle ,großartige Deals, großartige Deals!‘ Es ist ihnen egal, es gibt keine Etiketten. Also, wen kümmert’s? Ich bin ein Konservativer, aber mein wahres Anliegen ist es, großartige Deals für die Leute auszuhandeln, damit sie Jobs finden. Den Leuten ist es egal, wenn du redest … Es ist ihnen egal, sie wollen gute Deals. Wissen Sie was? Sie wollen ihre Jobs zurück.“
  337. Trump im BILD-Interview
  338. „Ich bin ein Konservativer, aber mein wahres Anliegen ist es, großartige Deals für die Leute auszuhandeln, damit sie Jobs finden“, sagt Trump über sich selbstFoto: Daniel Biskup
  339.  
  340. Haben Sie irgendwelche Idole? Gibt es Helden, an denen Sie sich orientieren, Leute aus der Vergangenheit, zu denen Sie aufschauen?
  341.  
  342. Trump: „Nun, ich mag keine Helden, ich mag die Idee des Helden nicht. Die Idee des Helden ist nie großartig, aber man kann natürlich gewisse Leute respektieren, und natürlich gibt es gewisse Leute – aber ich habe viel von meinem Vater gelernt, mein Vater war ein Bauunternehmer in Brooklyn und Queens. Er hat Häuser und Wohnungen gebaut, und ich habe von meinem Vater viel über das Verhandeln gelernt – obwohl ich zugleich glaube, dass Verhandeln ein natürliches Talent ist. Ich glaube, entweder kann man es, oder man kann es nicht. Man verbessert sich, aber im Grunde genommen – die Leute, die ich kenne und die großartige Verhandler oder großartige Verkäufer oder großartige Politiker sind – bei ihnen ist es äußerst natürlich, äußerst natürlich …
  343.  
  344. Ich bekam einen Brief von jemandem, der sagte, was Sie getan haben, ist erstaunlich, denn Sie waren nie ein Politiker und haben sich gegen all die Politiker durchgesetzt. Er sagte, sie hätten es zusammengezählt: Nach den ersten drei Monaten des Wahlkampfs haben sie es zusammengezählt – ich hatte drei Monate Erfahrung, und die 17 Typen, gegen die ich antrat, die Republikaner, hatten 236 Jahre. Also waren es für mich drei Monate und für sie 236 Jahre. Es ist also ein ganz lustiger Artikel, aber ich glaube, es ist ein bisschen, wie einen Baseball zu treffen oder ein guter Golfspieler zu sein. Für mich ist eine natürliche Begabung viel wichtiger als Erfahrung, und Erfahrung ist eine großartige Sache: Ich finde, sie ist eine großartige Sache, aber ich habe von meinem Vater viel in Sachen Führungsstärke gelernt.“
  345. Trump im BILD-Interview
  346. „Wir befinden uns in Kriegen, die niemals enden werden“, sagt Trump mit Blick auf den US-Einsatz in AfghanistanFoto: Daniel Biskup
  347. Dieses Foto seines Vaters steht auf Donald Trumps Schreibtisch – von ihm lernte er alles über das Immobiliengeschäft
  348. Dieses Foto seines Vaters steht auf Donald Trumps Schreibtisch – von ihm lernte er alles über das ImmobiliengeschäftFoto: Daniel Biskup
  349.  
  350. Ihre „America First“-Politik impliziert, dass Sie damit einverstanden sind, wenn der Rest der Welt leidet. Ist das so?
  351.  
  352. Trump: „Ich will nicht, dass es eine Spaltung wird – ich liebe die Welt, ich will, dass die Welt gut ist, aber wir können nicht … Ich meine, schauen Sie sich an, was unserem Land widerfährt. Wir stehen bei 20 Billionen Dollar (Staatsverschuldung, Anm. der Redaktion) – wir wissen nicht, was wir tun – unsere Streitkräfte sind schwach – wir befinden uns in Kriegen, die niemals enden werden, wir sind jetzt seit 17 Jahren in Afghanistan, das haben sie mir gesagt, wirklich – 17 Jahre – das ist der längste Krieg, in dem wir je waren.“
  353.  
  354. Über den Geheimdienst-Skandal und das angebliche „Trump-Dossier“
  355.  
  356. Was sagen die Berichte aus dieser Woche über Ihre Beziehung zu den Nachrichtendiensten aus?
  357.  
  358. Trump: „Nun, Sie brauchen die richtigen Leute: Sie kennen Pompeo, der wirklich anerkannt wird, und (gestern, Anm. der Redaktion) einen guten Job erledigt hat und Chef der CIA wird. Ich glaube, wir haben ein paar sehr gute Leute, die jetzt kommen. Ich finde, wir haben einige großartige Leute. Sie wissen, ich habe große Achtung vor den Nachrichtendiensten, aber viele Leaks, viele ,Fake News‘ werden veröffentlicht, eine Menge ,Fake News‘.“
  359.  
  360. Es wurde berichtet, dass ein früherer britischer Diplomat etwas mit der Sache zu tun hat. Finden Sie, dass wir in Großbritannien unsere Nachrichtendienste genauer unter die Lupe nehmen müssen?
  361.  
  362. Trump: „Nun, dieser Typ ist jemand, den Sie unter die Lupe nehmen sollten, denn was auch immer er sich über mich ausgedacht hat, ist falsch. Er wurde angeblich von den Republikanern und Demokraten angeheuert, die zusammengearbeitet haben. Selbst das glaube ich nicht, denn sie arbeiten nicht zusammen, sie arbeiten getrennt, und sie heuern nicht denselben Typen an. Wie, die sollen zusammengearbeitet haben? Sehen Sie, die ganze Sache ist ,Fake News‘. Denn er sagte, wer auch immer es war, der sogenannte Nachrichtendienst, sagte, er sei ein Agent der Republikaner und Demokraten. Aber sie arbeiten nicht zusammen, sie arbeiten nicht zusammen.“
  363. Skandal-Dossier
  364.  
  365. Über den ehemaligen Spion Christopher Steel ist wenig bekannt, Fotos gibt es nicht
  366. Trump-Dossier Wie glaubwürdig ist der Ex-MI6-Spion?
  367.  
  368. Ein britischer Ex-Agent soll das Papier mit heiklen Vorwürfen gegen Donald Trump geschrieben haben. Nun ist er untergetaucht.
  369. Was ist dran an dem angeblichen Erpressungsmaterial der Russen?
  370. Trump twittert wütend „Leben wir in Nazi-Deutschland?“
  371.  
  372. Kurz vor der Amtseinführung von Donald Trump ist angeblich belastendes Material aufgetaucht – der zukünftige Präsident reagiert wütend.
  373.  
  374. Was glauben Sie, wer hinter dem allen steckt?
  375.  
  376. Trump: „Ich glaube, es könnten wahrscheinlich die Nachrichtendienste sein, es könnten die Demokraten sein. Als ich es hörte – ich zerriss den Bericht. Wenn ich das alles in einem Hotel gemacht hätte, wäre es das größte Ding – ich wäre auf der Titelseite der ,New York Post‘, oder nicht? Und diese andere Sache: Ich kann nicht einmal, ich will den Leuten nicht einmal die Hand geben: Und jetzt, da ich von diesem Zeug gehört habe – iih!
  377. Es sind ,Fake News‘, es ist komplett ausgedacht, und ich habe gerade einen Brief von Leuten bekommen, die mit mir nach Russland gereist sind. Sehr reiche Leute, sie sind mit mir gereist, sie sagten, du warst mit uns zusammen und ich war mit ihnen zusammen, ich war nicht mal da. Ich war weg, ich war nicht einmal da. Ich war für den Miss-Universe-Wettbewerb dort, stand auf, holte meine Sachen und ging. Also wenn dieser Typ ein Brite ist, habt ihr eine Menge Probleme …“
  378.  
  379. „Ich habe 46 Millionen Follower“
  380.  
  381. Wie wird sich das Amt als Präsident auf Ihre Arbeitsweise auswirken?
  382.  
  383. Trump: „Wissen Sie, das ist eine sehr, sehr große Veränderung. Ich führte ein sehr angenehmes Leben, Sie wissen schon, erfolgreich und gut, und das ist ganz anders – aber ich denke: Wenn du der Präsident bist, bist du im Weißen Haus, das ein ganz besonderer Ort ist. Du bist da für begrenzte Zeit, wer will es schon verlassen? So wie ich Präsident Obama mochte. Er war sehr nett, ja, er war nett im persönlichen Gespräch – ansonsten vielleicht nicht so nett. Aber wer will schon das Weiße Haus verlassen, um irgendwo anders hinzugehen und im Urlaub zu sein? Das Weiße Haus ist etwas ganz Besonderes, es gibt so viel Arbeit zu erledigen, ich werde nicht oft weggehen. Ich werde im Weißen Haus sein und arbeiten, meine Aufgabe erfüllen, wer will schon das Weiße Haus verlassen?“
  384.  
  385. Man sagt, Camp David sei sehr hübsch.
  386. Trump: „Ja, Camp David ist sehr rustikal, schön, dass es Ihnen gefällt. Wissen Sie, wie lange es Ihnen gefallen würde? Etwa 30 Minuten …“
  387.  
  388. Werden Sie immer noch twittern, wenn Sie Präsident sind? Und wenn ja, werden Sie das als „The Real Donald Trump“, als „POTUS“ oder vielleicht als „Real POTUS“ tun?
  389.  
  390. Trump: „Ich glaube, als @RealDonaldTrump, ich behalte das. Ich habe im Moment 46 Millionen Follower – das ist viel, das ist wirklich viel –, aber 46 Millionen, inklusive Facebook, Twitter und Instagram. Also wenn man sich überlegt, dass da deine 46 Millionen sind, lasse ich das lieber anwachsen und behalte @RealDonaldTrump bei, das funktioniert. Und das Twittern? Ich dachte, ich würde es zurückschrauben, aber die Presse berichtet so unehrlich über mich – so unehrlich –, dass ich mich über Twitter äußere. Und es sind nicht 140 Zeichen, es sind jetzt 140, 280 – ich kann bing, bing, bing machen und mache einfach weiter, und sie veröffentlichen es, sobald ich es twittere. Heute Morgen im Fernsehen bei Fox: ,Donald Trump, wir haben Breaking News!‘ Dann haue ich ein Ding raus.“
  391. Statements gibt Trump am liebsten auf Twitter ab – dort hat er 46 Millionen Follower
  392. Statements gibt Trump am liebsten auf Twitter ab – dort hat er 46 Millionen FollowerFoto: Daniel Biskup
  393.  
  394. Sie haben heute Morgen viel getwittert?
  395.  
  396. Trump: „Ich habe ein bisschen getwittert, ja.“
  397.  
  398. Und machen Sie das selber?
  399.  
  400. Trump: „Ich habe über die Nachrichtendienste getwittert, weil sich alles als falsche Informationen herausgestellt hat.“
  401.  
  402. Machen Sie das auf diesem Handy?
  403.  
  404. Trump: „Diesem. Aber ich habe mehrere. iPhones …“
  405.  
  406. Aber sonst weiß niemand, wie man sich in Ihr Twitter-Konto einloggt?
  407.  
  408. Trump: „Nein, das mache ich. Ich habe ein, zwei Leute, die das tagsüber machen. Ich diktiere einfach etwas, und sie tippen es ein.“
  409.  
  410. Also Steve Bannon oder jemand anderes?
  411.  
  412. Trump: „Nein, nicht Steve, ich habe Leute, die das machen. Aber wissen Sie, das Twittern ist interessant, weil ich es sehr akkurat finde. Wenn ich etwas öffentlich sage und wenn ich den Zeitungen etwas sage, und sie es nicht akkurat wiedergeben, ist das wirklich schlecht. Sie können nicht viel dagegen ausrichten: Wenn man twittert – und ich bin vorsichtig –, ist es sehr exakt, es ist sogar sehr, sehr exakt, und es erscheint als Breaking News. Wissen Sie, es ist lustig, wenn ich eine Pressekonferenz abhielte und etwas erklärte, würde es nicht annähernd die Leute erreichen und auch erst am nächsten Tag. Und wenn ich eine Pressekonferenz abhalte, ist das auch eine Menge Arbeit.“
  413. Trump im BILD-Interview
  414. „Wenn ich etwas öffentlich sage und wenn ich den Zeitungen etwas sage, und sie es nicht akkurat wiedergeben, ist das wirklich schlecht“Foto: Daniel Biskup
  415.  
  416. Welche Rolle wird Ihr Schwiegersohn Jared Kushner spielen?
  417.  
  418. Trump: „Wissen Sie was? Jared ist so ein guter Junge, er wird ein Israel-Abkommen schließen, das sonst niemand zustande bringt. Wissen Sie, er ist ein Naturtalent, er ist spitze, er ist ein Naturtalent. Sie wissen schon, wovon ich rede – Naturtalent, er hat eine angeborene Fähigkeit, Deals abzuschließen, alle mögen ihn.“
  419.  
  420. Und wird Ihre Tochter Ivanka eine große Rolle in der Regierung spielen?
  421.  
  422. Trump: „Also, nicht jetzt. Sie geht nach Washington, und sie sind damit beschäftigt, ein Haus zu kaufen oder so, aber wissen Sie, sie hat die Kinder, also wird Jared eingebunden sein, so wie wir es angekündigt haben. Kein Gehalt, nichts. Wenn er Frieden schafft – wer wäre besser dafür geeignet als Jared, stimmt’s? Er hat etwas an sich …“
  423.  
  424. Teilen
  425. Twittern
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  428.  
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