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Die Progressive Plattform und die Ema.Li

kpeterl Dec 4th, 2014 161 Never
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  1. Hallo Zusammen, in Absprache mit dem Vorstand der pPlattform habe ich heute einen Beitrag im Forum der Ema.Li zur Progressiven Plattform und der Ema.Li veröffentlicht. Diesen erhakltet ihr hiermit zur Kenntnisnahme.
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  3. Die Progressive Plattform und die Ema.Li
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  5. Transparenz stellt, meines Erachtens nach, einen wesentlichen Faktor für Informationsbeschaffung und Kontrolle dar. Transparenz ist wichtig, um Misstrauen gegenüber anderen abzubauen. Misstrauen gegenüber anderen kann nur auf der Grundlage umfassender, authentischer Information darüber, was getan, was nicht getan, was geplant und verhindert wird, abgebaut werden. In diesem Sinne ist dieser Beitrag zu verstehen.
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  7. Die Progressive Plattform
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  9. Ich habe ja schon bei der bei der BMV in Frankfurt am Main erzählt, dass ich Teil des Vereins „Progressive Plattform“ “( pPlattform) bin. [1]
  10. Die pPlattform ist aus einem Teil des linken Flügels der Piratenpartei hervorgegangen. Die Progressive Plattform versteht sich als Sammlungsbewegung für alle Menschen, die progressive Politik unterstützen und vorantreiben wollen, egal ob innerhalb der Piratenpartei, in anderen Parteien oder in anderen Zusammenhängen. Das Netzwerk hat derzeit 300 Mitglieder und wächst stetig.
  11. Unter den bekannteren sind Anke Domscheit-Berg, Julia Reda (MdEP, Piraten), Oliver Höffinghoff, Simon Weiß (beide MdA Berlin, Parteilos), Martin Delius, Fabio Reinhardt (beide MdA Berlin, Piraten), Daniel Schwerd (MdL NRW) Daniel Domscheit-Berg, Anne Helm, Bruno Gert Kramm usw.
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  13. Innerhalb der pPlattform hat es einen Diskussionsprozess über den Umgang mit anderen Parteien und ihren Strömungen/Flügeln gegeben.
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  15. pPlattform, Ema.Li und die Veranstaltung zu Emanzipation
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  17. Bei einem Präsenztreffen Ende Oktober wurde sehr intensiv über die Ema.Li und die Veranstaltung zu Emanzipation diskutiert. Dabei ist sehr schnell klar geworden, dass das, was die pFörmchen und die Menschen in der Ema.Li unter Progressiver Politik bzw. Emanzipatorischer Politik verstehen, an vielen Punkten deckungsgleich ist.
  18. Aussagen zum Emanzipationsbegriff wie „Unter Emanzipation verstehen wir einen Lern- und Aneignungsprozess hin zur selbstbestimmten Verfügung über den eigenen Körper, über das eigene Leben und über die individuellen sowie gemeinsamen Bedingungen des Lebens und der Produktion. Der Weg zu einer demokratisch-sozialistischen Gesellschaft kann dabei nur als stetiger Lern- und Aneignungsprozess funktionieren, in dem die Menschen immer weiter lernen, ihre Geschicke selbst in die Hand zu nehmen.“[2] können sicher viele der pFörmchen aus Überzeugung mittragen.
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  20. Die Diskussionen über die Ema.Li haben wir elektronisch weitergeführt und sie kumulierten in zwei Liquid Feedback Beschlüssen zur Ema.Li.
  21. Einerseits wurde der Vorstand der pPlattform beauftragt, sich mit dem KoKreis und interessierten Emalis zu einem (Kennenlern-)Gespräch zusammenzusetzen, soweit dort Interesse an einem solchen Gespräch besteht.
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  23. Zum anderen würde die pPlattform sich gerne aktiv an der geplanten Veranstaltung zu Emanzipation beteiligen. Schnittstellen wären hier: E-Partizipation als Mittel zur Demokratisierung der Gesellschaft, Plattformneutralität als Gesellschaftsentwurf, Kulturoptimismus und Netzpolitik, Bildung und Wissensaneignung im Digitalen Zeitalter und gesellschaftliche Transformation und einiges mehr.
  24. Die mögliche aktive Beteiligung der pPlattform an der Veranstaltung zu Emanzipation sollte, nach den Vorstellungen der pPlattform, auch ein Teil des Gesprächs zwischen Vorstand und KoKreis sein.
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  26. Ich persönlich glaube, dass es zwischen der Ema.Li und der pPlattform einen spannenden, beide Seiten vorwärtsbringenden, Ideenaustausch geben kann. Es gibt viele Bereiche, die von den Menschen, die die Ema.Li bilden intensiver diskutiert worden sind als von denen, die die pPlattform bilden und umgekehrt. Ich glaube, dass dies ein Fundament für eine produktive Zusammenarbeit bildet, die alle Beteiligten intellektuell bereichern wird.
  27. Abschließend: ich sehe mich in diesem Prozess als Mittler. Sollte die anderen Angehörigen der Ema.Li zu einer anderen Einschätzung der pPlattform und einer, wie auch immer gearteten Zusammenarbeit, gelangen als ich, so ist dies absolut Ok. Ich bin und bleibe gerne Teil der Ema.Li.
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  29. [1] http://progressive-plattform.net/selbstverstaendnis/
  30. [2] https://emanzipatorischelinke.wordpress.com/2011/10/10/zeit-zu-sein-und-zeit-zu-werden-das-diskussionsangebot-einer-emanzipatorischen-linken/
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