Not a member of Pastebin yet?
Sign Up,
it unlocks many cool features!
- Jürgen Sievers
- c/o Arcade Hostel
- Kieler Strasse 385
- 22525 Hamburg
- LKH „Landeskrankenhilfe“
- Abteilung Beitragsinkasso Frau Kutzer
- 21332 Lüneburg
- Tel: 04131 725291
- Fax:04131 403402
- Hamburg den 27.07.2015
- Betr: Versicherungsnummer HH-7.635.173 Ihre Mahnung vom 23.7.2015
- Mit o.g. Schreiben mahnen sie einen Betrag i.H. von 369.94 Euro an.
- Diesen Betrag schulde ich nicht.
- Ganz im Gegenteil, die LKH schuldet mir seit Ostern 2013, bis fortlaufend, 50,00€ Krankentagegeld.
- Es ist ein weiterer Ihrer schäbigen Versuche sich vor Leistungen zu drücken, die mir auf Grund meiner langjährigen Mitgliedschaft an der privaten Krankenkasse LKH Lüneburg zustehen. Sie betreiben, seit dem ich 2012 an ALS erkrankte, den Versuch mich mit allen (legalen wie verbrecherischen) Mitteln aus meiner seit 2000 bestehenden Mitgliedschaft an dieser Krankenkasse zu vertreiben.
- Richtigstellung.
- Um Ostern 2013 wurde mir in einem Telefonat, mit einer Sachbearbeiterin der LKH Lüneburg, ausdrücklich bestätigt, dass die postalische Übersendung meiner Krankmeldungen ausreichte und da dieses so geschehen ist, ich mein Krankentagegeld, wie bei den verauslagten Behandlungskosten ja auch, jederzeit abfordern könne.
- Ich hatte diesen Ostern die Diagnose ALS gestellt bekommen, war in einem dementsprechenden Zustand und Verfassung, habe das so geglaubt in dieser Situation und machte mir Sorgen wie das nun werden wird, erkundigte und versicherte mich deshalb ausgiebig auch bei der LKH Lüneburg darum.
- Oktober 2014 ist mein Erspartes dann aufgebraucht gewesen und ich habe das Krankentagegeld (meine von der LKH so niederträchtig in Sicherheit gewogene, eiserne Reserve) , immerhin für damals bereits ein Jahr, abfordern wollen. Da erst teilte mir die LKH mit, sie hätte zuvor nie etwas von einer Krankmeldung erfahren, nun sei es aber zu spät, man wurde nicht mehr bezahlen.
- Ich hatte meine Krankmeldung nachweislich ausstellen lassen und, wie der LKH dann natürlich nicht entgangenen nur mit normaler Post, zusammen mit den übrigens bezahlten Behandlungsrechnungen an die LKH übersandt. Ich hegte nach dem überaus freundlichem und verständnisvollen Telefonat mit der Sachbearbeiterin keinerlei Argwohn. War im übrigen durch die plötzliche, unheilbare und mich letztlich grausam töten werdende Erkrankung entsprechend am Boden zerstört, welches sich die LKH, heute für mich erkenntlich, eiskalt und wohl mit einer aus Gewohnheit entstandenen Professionalität zu Nutzen machte.
- Somit behauptete sie nun frech zwar diese Rechnungen, nie aber Krankmeldungen erhalten zu haben. Sie tut das wohl wissentlich, dass ich zwischenzeitlich alle meine Mittel aufgebraucht hatte und ich, mit der Weigerung das zustehende Krankentagegeld auszuzahlen, auch keine Beiträge mehr entrichten könne. Sie damit mit hoher Wahrscheinlichkeit einen nicht mehr lukrativen, im Gegenteil mit Sicherheit nun hohe Kosten verursachenden, langjährigen Kunden locker abschütteln zu können.
- Da ich einmal, in einem Anschreiben zu einer Rechnung 2013, die laufende Krankmeldung erwähnte, musste die LKH im Dezember 2014 dann doch einräumen, von der Krankmeldung unterrichtet worden zu sein. Nun aber behauptete sie dieses sei nicht ordnungsgemäß erfolgt, somit sei weiterhin kein Anspruch gegen sie entstanden.
- Sie stufte mich dann widerwillig in einen Nottarif ein, weil sie gesetzlich dazu verpflichtet wurde, nach dem ich keine Beiträge (~560,00€ im Monat) mehr zahlen konnte.
- Januar 2015, ich konnte da kaum noch verständlich sprechen und brach beim Laufen bereits nach wenigen Metern zusammen, wurde ich mit akuter Atemnot in die Notaufnahme Marienkrankenhaus eingewiesen. Ein Freund brachte mich dahin, nach dem meine Schwestern mir nicht helfen konnten und ich drei Januarnächte im Auto übernachtet hatte, meine Muskulatur derart verkrampft war, dass ich nicht mehr ausreichend Atmen konnte. Dort wurde ich eine Woche lang mit Sauerstoffgaben wieder aufgepäppelt. Die während dessen durchgeführten Kontrolluntersuchungen zeigten die unbehandelte ALS als sehr weit fortgeschritten und mir wurden noch so um die fünf Jahre an Lebenserwartung prognostiziert.
- Die Rechnung dieses Krankenhauses (~2600,00€) wurde wie zuvor die meines Neurologen von der LKH nicht bezahlt, sondern von den ausstehenden Beitragsforderungen abgezogen. Mein Neurologe hat großzügiger Weise das Mahnverfahren zurückgezogen, das Marinekrankenhaus betreibt seither das gerichtliche Mahnverfahren gegen mich.
- Meine zuvor exzellenten Schufaauskünfte sind damit genauso ruiniert, wie die Aussichten jemals noch eine barrierefreie Wohnung anmieten zu können. Aus der Obdachlosigkeit heraus, zumal in meinem Zustand, soll und kann ich der LKH kaum noch das gebotene entgegensetzen.
- Damit hat die LKH sehr effektive dafür gesorgt, dass mir auch keinerlei medizinischer Hilfe mehr zuteil wird. Sie tat dieses, weil die Sozialbehörde Hamburg, auf die ich mittlerweile angewiesen bin, mich darauf aufmerksam machte, dass ich mir in den vielen Jahren, die ich bei der LKH privat Krankenversichert war, eine erhebliche Rücklage bei ihr geschaffen habe und die LKH schon daraus verpflichtet sei mich in einem Basistarif weiter zu versichern. Dieser Basistarif würde mir sogar als Sozialleistungsempfänger um 50% reduziert angeboten werden müssen und würde vom Sozialamt übernommen werden.
- Das ist seit März 2015 nun so der Fall. Dieser Basistarif ist, bei um mehr wie die Hälfte gegenüber meines privaten Tarifes verringerten Leistungen, um gute 100,00Euro per Monat teurer, sodass die LKH seit 3.2015 jeden Monat rund 360,00€ (50%) Beitrag für mich aus Sozialmitteln erhält. Ich wurde als mittelloser zwischenzeitlich in einem Hamburger Hostel unter gebracht ca. 6m2 zu 1700,00€ im Monat, weil es keine barrierefreien Wohnungen in Hamburg zu einem Höchstbetrag von 450,00€ Miete im Monat mehr gibt und ich auf keinen Fall eine größer wie 50m2 oder teurere anmieten dürfte, um die letzten paar Monate noch in meinen eigenen vier Wänden und Sachen verleben zu können. Meine Sachen sind übrigens zu weiteren 250,0€/M Sozialmitteln in einem Hamburger Lagerhaus untergebracht.
- Trotz diese 360,00€ Beiträge jeden Monat, ist mir seit über einem Jahr (ausgenommen die Noteinweisung) nun jedwede medizinische Hilfe, Hilfemittel oder Erleichterung versagt. Die ALS hat sich in diese Zeit meines ganzen Körpers bemächtigt und ich vegetiere in diesem Hostel nur noch so vor mich hin, benötigte längst schon einen Rollstuhl, Atemhilfe und etwas gegen diese unsäglichen Krämpfe. Jeder sieht das hier und auf den Behörden, alle bedauern mich auch sehr, sich dabei abwenden müssend. Suchte ich einen Arzt auf, nehme ich medizinische Hilfe und Hilfsmittel in Anspruch, zahlt die LKH diese nicht sondern zieht die Honorare von den durch ihren Betrug um mein Krankengeld erst entstandenen Beitragsrückstände von vor 3.2015 ab. Die jedem Arzt heute anhaftenden Inkassos, fallen dann in Scharen, von den deutschen Gerichten befeuert und ermutigt, auch noch über mich her. Es gibt keine Zweifel daran, dass der LKH die mir prognostizierten 5 Jahre Lebenserwartung zu viel, zu riskant sind. Es könnte ja passieren, dass sich einer meiner erbarmt, mir einen fähigen Rechtsanwalt(in) an die Seite stellt und diesem Spuk ein Ende bereiten.
- Was macht die LKH da vorsorglich? Na sie nimmt sich ein Beispiel an dem, wie der Staat sich die Ansprüche der Arbeitslosen seit HARTZ4 vom Halse schafft. Sie behauptete ich hätte nicht richtig mitgewirkt, dass ich nach drei Monaten immer noch bedürftig sei nicht ordnungsgemäß nachgewiesen. Daher seien nun seit Juni die doppelten Beiträge (100% Basistarif also 740,00€) fällig, aber das Sozialamt hätte weiterhin nur den um 50% reduzierten Basistarif bezahlt. Ich schulde nun also seit Monaten den halben Beitrag zuzüglich Pflegeversicherung, die man nun abmahne und gegebenenfalls einklagen würde. Mein Einwand, dass dadurch, dass die Sozialbehörde unvermindert weiter den halben Tarif bezahle, das auch so auf der Überweisung erkenntlich machte, die Tatsache dass es der LKH also klar sein müsse, schon weil sie weiß dass ich unheilbar schwer erkrankt, nie wieder für mich selber sorgen könne, lässt die LKH nicht gelten. Es gebe ein vorgeschriebenes Verfahren, dieses hätte ich nicht haarklein so eingehalten, damit sei wieder der volle Basistarif fällig. Ich wusste bis zu diesem Schreiben natürlich nichts von diesen Verfahren.
- Wisst ihr was, ihr Chargen von der LKH. Genau wie es den Juden, Sinti und Roma und vor allem den euthanasirten Kranken des sogenannten Dritten-Reiches auch klar war, ist es mir nun klar, es hat keinen Zweck sich mit solchen wie Euch, die ihr wieder von demselben Größenwahn und Allmachtfantasie Befallenen (oder diesen sich zur jeder auch noch so niederträchtigen Drecksarbeit Anbiedernden), abzugeben.
- An so was wie Euch zu appellieren oder ohne einen deren Spiel zu kennende Hilfe die Gerichte anzurufen, ist verschwendete Zeit, von der ich keine mehr in solchen Dreck zu werfen übrig habe. Ich stelle daher jede Interaktion mit Euch ein, ergebe mich meinem Schicksal. Ihr sollt euren Pyrrhussieg noch einmal an mir davon tragen.
- Diese unsäglichen HARTZ4 Machenschaften, der geplante Betrug mit den Riesterrenten, der systematische Betrug durch solche privaten Krankenkasse wie die LKH, was gerade in Griechenland, auch dort mit schwer Erkrankten passiert, dass alles sagt mir es lohnt nicht sich mit Euch noch abzugeben. Entweder schafft es das europäische Volk euch bald aufs Schafott zu bringen oder es wird die kommenden hundert Jahre in eurem Dreck und Sklaverei versinken.
- Als 1700,00€/M Hotelsubventionen, ohne jedweder Behandlung und Hilfe zu einer solchen, den Geist vom Körper zu trennen trachtenden Erkrankung, scheint mir weit weniger bösartig wie ihr zu sein. Euch, den Mitarbeiter der LKH, die anderen so was antun nur um sich selbst ein dazu in keinem Verhältnis stehende, mickrige Existenz in Hörigkeit zu bewahren, kann man mit keiner menschlichen Ansprache mehr bei kommen, da braucht es den Zorn eines ganzen, aufstehenden Volkes Europas. Und das sitzt leider noch immer zu bequem im Sessel, schaut Euch noch mehr gelangweilt wie amüsiert zu, als dass ich noch die Zeit hätte diesen Aufstand der Anständigen miterleben zu hoffen zu wagen.
- Hamburg den 27.7.2015
- Jürgen Willi Sievers
Advertisement
Add Comment
Please, Sign In to add comment