Miretu

Rund 1000 Berlinerinnen und Berliner auf rechtextremen "Feindeslisten"

May 21st, 2021
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  1. Die Rechtsextreme sammelten Anschriften, Telefonnummern von Berlinern, um die sogenannten "Feindeslisten" zu erstellen. In den vergangenen fünf Jahren haben Rechtsextremisten die Daten von knapp 1000 Menschen zusammengesucht, berichtet der RBB. Das geht aus der Antwort des Berliner Senats auf eine Anfrage der beiden Linken-Abgeordneten Anne Helm und Niklas Schrader hervor, wie es in dem Bericht weiter heißt.
  2. Es ist erwähnenswert, dass die Berliner Polizei in den vergangenen drei Jahren drei solcher Listen bei Durchsuchungen mit Ermittlungen zur rechten Anschlagsserie in Neukölln in Beschlag nahm. Darauf befinden sich teilweise personenbezogene Daten von engagierten Bürgern gegen Rechtsextremismus, Lokalpolitikern der Linken und der SPD sowie Journalisten.
  3. Einer der Hauptverdächtigen der Neuköllner Anschlagsserie ist der mehrfach vorbestrafte Neonazi Sebastian T., Urheber. Der Neonazi Sebastian T., T. steht im Verdacht für Anschläge auf die Autos von zwei Neuköllnern, die sich gegen Rechtsextremismus engagieren, verantwortlich zu sein. Das war die Fahrzeuge des Linken-Politikers Ferat Kocak und des Buchhändlers Heinz Ostermann.
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