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- Offene Antwort an die Schwester Re: Eletroroll...
- Betreff: Offene Antwort an die Schwester Re: Eletrorollstuhl
- Von: Jürgen Sievers <[email protected]>
- Datum: 14.04.2016 15:38
- An: Karin ****** <ka.*****@******.net>
- Liebe Karin.
- Warum nicht Karin, aber ich habe keine 500€ und sicherlich ist zu
- mindestens die Batterie, die wie bei Autos und Handys nach ein paar
- Jahren auch erneuert werden müssen, muss erneuert werden, was noch
- mal 400-500€ ausmachte. Und wie wir bei dem Rollator und Bett lernen
- mussten, ist es so eine Sache mit solchen privat gehandelten Hilfsmitteln
- ohne Wartung uns Garantie.
- Und dann ......
- Karin, ich hätte am 15.Apr., also Morgen, den Termin vor dem Amtsgericht
- Hamburg.
- Da hätte ich die Chance gehabt meine Ansprüche auf mein Krankengeld,
- um welches ich auf so niederträchtig und schäbige Art und Weise von der
- LKH betrogen werde, damit sie sich in Folge dessen vor genau der
- Übernahme solcher Kosten drücken kann, anzumelden und mit etwas Hilfe
- sogar durchzusetzen.
- Ich habe auch Dich, alle, inklusive dieses Gericht, sogar offen über das
- Internet, um Hilfe gebettelt.
- Das man mir doch bitte helfen möge überhaupt erst einmal zu diesen
- Termin gelangen zu können und mir jemanden zur Seite zu stellen, der die
- dortigen Gepflogenheiten und Taschenspielertricks kennt.
- Da, und mit einen optimal vorbereiteten, guten Rechtsanwalt, hätte ich
- wirklich eine Chance gehabt, dass das Gericht den Wünschen der LKH
- mich nun auch noch formal als den Volltrottel zu verurteilen, welcher sich
- zwar pünktlich seine Arbeitsunfähigeitsbescheinigungen einholt, diese
- dann aber nicht zusammen mit seinen verauslagten Rechnungen an die
- LKH weiter geschickt haben soll.
- Quasi ihr gegenüber verheimlicht haben soll Arbeitsunfähig zu sein, trotz
- diese eindeutigen, auf eine schwere, ja unheilbare Erkrankung
- hinweisenden Rechnungsposten und Arztberichten, die ich ihr nachweislich
- zugesandt hatte. Sie behauptet einfach nichts davon gewusst zu haben,
- zahlte aber für über 20.000,€ Arztrechnungen, die eine mehr wie deutliche
- Sprache sprachen.
- Das Gerichte hat schon mehrfach gezeigt, dass es unter "meinen"
- Umständen der LKH nur zu gerne den Anschein von Rechtschaffenheit
- verschaffen möchte. Es für absolut glaubwürdig erachte, dass die LKH
- nichts von meiner Arbeitsunfähigkeit wusste, und wenn doch, was ich seit
- spätestens ende 2013 auch juristisch dingfest nachweisen kann, diese
- formal juristisch nicht ordnungsgemäße erfolgte. Das sie nicht spätestens
- ab diesen auch nachweisbaren Termin meine AU-Meldungen bezahlte, fällt
- dann wohl unter das Gewohnheitsrecht bei diesen Gerichten. Dabei bin ich
- bis heute Krank-geschrieben, die LKH niemals dafür gesorgt hatte, dass
- sich das ändert, ich möglicherweise anders einzustufen sei. Mir steht daher
- Krankentagegeld (50€/Tag) seit Ostern 2013 bis fortlaufend zu!
- Sie hat mich also in einem Telefonat Ostern 2013, noch aus dem
- Krankenhaus heraus in dem ich Tags zuvor die Diagnose ALS bekam, in
- diesem Zustand, nicht nur absichtlich falsch beraten, als sie mir die
- Auskunft erteilte, dass ich die Kranmeldungen einfach nur hin zuschicken
- brauchte, alles weitere dann von der Kasse aus veranlass würde, sonder
- auch über ein Jahr zugesehen, wie die eingereichten Rechnungen meinen
- Untergang und die "nur" angelegen habenden AU-Bescheinigungen einen
- Formfehler dokumentierten. Einen Formfehler, der mir als Verletzung
- vertraglicher Obliegenheiten ausgelegt werden kann, worauf die LKH mich
- dann auch konsequenter Weise über ein Jahr nicht aufmerksam gemacht
- hat. Das alles nur aus einem einzigen Grund heraus. Es ermöglichte ihr,
- letztlich ja sogar nun ja erfolgreich, eine Chance sich vor den Kosten genau
- solcher Hilfsmittel ein für alle Male drücken zu können.
- Hätte Sie mich damals richtig beraten, ich meine AU-Meldung also
- vertraglich unanfechtbar gemacht, hätte Sie bis hin zum Hospiz alle
- solchen Kosten tragen müssen, die mir die Zeit, die mir mit dieser
- furchtbaren Krankheit noch bliebe, so erträglich wie heute bei PKV
- Versicherten noch vorgegeben - ermöglichen müssen. Das sind heute, je
- nach dem wie der unberechenbare Verlauf ist, gut und gerne eine halbe
- Million Euro. Darum die einzusparen, ging und geht es der LKH mit ihrem
- Betrug.
- Und all mein Betteln darum mir zu helfen mich dagegen ohne Rollstuhl
- belassen, ohne Stimme, verwahren zu können sind auch an Euch liebe
- Schwestern abgeprallt.
- Was besonders schmerzte. Ich will Euch nicht mehr sehen, wirklich nicht.
- Das was mir nun bevorsteht, dabei werde ich Euch nicht gestatten auch
- noch zuzusehen.
- Von den Gerichten, habe ich es auf Grund der damit gemachten
- Erfahrungen, dem dabei gelernten - wozu man sich die wirklich hält, es
- nicht anders Erwartet.
- Und im Internet um Hilfe aufzurufen war auch mehr so ein
- Verzweiflungstat, wüsste ich doch, dass gerade Flüchtlinge in Mode sind
- nicht mehr die "Ice Bucket Challenge" um sich als Gutmensch auszuweisen.
- Selbst wenn ich noch jemanden finden würde, der mich morgen in diesen
- Gerichtsaal schleppt, ohne Sprache, ohne gut vorbereiteten Anwalt, was
- könnte ich da schon noch anderes erwirken, außer den Hohn und Spott
- eines Urteils, welches dabei hilft dem Allen auch noch einen rechtlich
- einwandfreien Anstrich zu verleihen.
- Auch von Renate habe ich nie, nach der Nummer Januar 2015 wieder
- einmal auch offen gezeigt, etwas zu erwarten gehabt. Sie kommt aus dieser
- Vaterbildprägung, die sie nun auf mich übertragen/ausgelagert hat, einfach
- nicht heraus.
- Bei Dir Karin schmerzt aber doch sehr. Du hast längst schon reflektiert
- was mit uns geschehen, bist so schmerzlich sei Jahren schon am
- Verarbeiten, hattest nie eine wirkliche Ablenkung, die Dich daran hinderte
- anzunehmen, was uns geschehen.
- Ich hatte bis heute geglaubt Du würdest mir beistehen. Hoffte, Du würdest
- mich wenigstens stützen, damit ich aufrecht stehend meinen Richtern in
- die Augen sehen kann, wenn sie mir meinen Stern ans Revers heften, mir
- die Nummer in meinen Arm tätowieren. Jene Zeichen verpasst, die mich
- endgültig zum Freiwild einer dem allen nachgeschalteten
- Schuldnerverwertungsindustrie kennzeichnet.
- Das Du mir neben diesen gebrauchten Pflegebett nun auch noch einen
- solchen Rollstuhl, privat, von Dein er kleinen Rente, besorgen möchtest,
- zeigt mir aber wie besorgt Du im Herzen doch noch um mich bist. Dafür
- danke ich Dir sehr, solche Gewissheit richtet mich auf. Und dass wir bei
- dem Erlebten zurückscheuen, gelangt einer von uns in die Fänge
- staatlicher Organisationen, dass kann ich gut verstehen, ist es mir bei
- Andre doch selbst so ergangen, lähmte es mich doch auch total.
- Aber, das Ihr nun über drei Jahre dabei zuseht, einfach ignoriert, was da
- gerade von der LKH und den Gerichten mir mir veranstaltet wird, ohne
- jedes Wort, ohne jeden Trost oder auch nur Versuch mir zu helfen mich
- dagegen zu verwahren, was dieser Staat, seinen Rechtsinstitutionen und
- vor allem die diese beherrschenden, essenziellen Industrien aus unserem
- Land und Leuten aus MIR machen, das ist zu viel. Natürlich haben und
- hatten wir mit unseren Mitteln niemals eine reale Chance uns wirksam zur
- Wehr dagegen zu setzen. Aber ihr hättet mich wenigstens bis zur
- Gitterpforte ins Amphitheatrum Novum stützen können, dass ich dem
- Aufrecht stehend gegenüber getreten wäre, anstatt nun, klamm heimlich,
- bar jeder Öffentlichkeit, von meinen Häschern zu einer mir
- "unangenehmen Zeit" vom Krankenlage gezerrt zu werden.
- Karin, so sehr mir ein solcher Rollstuhl auch das Leben erleichtern würde,
- ich kann und will nun keine solche Ersatzhilfen mehr von Dir/Euch (ich
- weiss ja Renate gibt ein Teil Geldes dazu) annehmen. Ich bitte Dich/Euch
- nunmehr inständig mir nicht mehr zuzuschauen auf meinen letzten
- Metern. Es ist leichter für mich so, die größte Hilfe, die Du/Ihr mir noch
- gewähren kannst.
- Dein Bruder Jürgen Willi.
- Am 14.04.2016 um 11:15 schrieb Karin ##########:
- Hallo Jürgen
- Käme der nicht in Frage?https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/meyra-
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- Gruß Karin
- 3 von 3
- 14.04.2016 15:40
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