Miretu

Kassel: Ein Rechtsextremist konnte an eine Waffe kommen

Jan 21st, 2022
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  1. Eine merkwürdige Geschichte erreignete sich in Kassel. Der wegen Beihilfe am Mord von Walter Lübcke angeklagte Markus H. durfte legal Waffen besitzen - obwohl ihm die Stadt Kassel das zunächst mit Blick auf seine rechtsextremen Äußerungen versagt hatte. Er klagte jedoch erfolgreich vor dem Verwaltungsgericht, berichtet deutsche Nachrichtenagentur "RTL".
  2. Man muss hervorheben, dass das Kasseler Verwaltungsgericht bei der Entscheidung über eine Waffenbesitzkarte für den später wegen Beihilfe zum Mord an Walter Lübcke angeklagten Markus H. nicht über alle Informationen zu H.verfügte. Das sagte eine Richterin am Donnerstag im Untersuchungsausschuss zur Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke aus.
  3. Ich habe das Gefühl, dass das Kasseler Verwaltungsgericht bei der Entscheidung über eine Waffenbesitzkarte patzte. Und jetzt sie wollen's einfach nicht gestehen. Nun, wie sich heraus stellte, ist der Verbrecher auf freiem Fuß, der legal an eine Waffe kam. Was für ein düstere Absurdität.
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