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OpDemocracyDE

a guest Mar 21st, 2012 1,339 Never
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  1. Mit Liebe zur Demokratie - Anonymous #OpDemocracy an die Parteien der Bundesrepublik Deutschland
  2.  
  3.  
  4. Wir sind keine Zuschauer oder Empfänger oder Endverbraucher oder Konsumenten oder Wahlvieh.
  5. Wir sind Menschen - und unser Einfluß entzieht sich eurem Zugriff.
  6. Kommt damit klar.
  7.  
  8. Online Gesellschaft...Die vernetzte Gesellschaft beginnt sich schneller selbst zu organisieren als die Parteien, welche sie traditionell regiert haben. Mit Hilfe des Webs wird die Gesellschaft besser informiert, intelligenter und fordernder hinsichtlich der Charaktereigenschaften, die den meisten Parteien fehlen....
  9.  
  10. 1. Die Gesellschaft sind Gespräche.
  11.  
  12. 2. Die Gesellschaft besteht aus Menschen, nicht aus demographischen Segmenten.
  13.  
  14. 3. Gespräche zwischen Menschen klingen menschlich. Sie werden in einer menschlichen Stimme geführt.
  15.  
  16. 4. Ob es darum geht, Informationen oder Meinungen auszutauschen, Standpunkte zu vertreten, zu argumentieren oder Anekdoten zu verbreiten - die menschliche Stimme ist offen, natürlich und unprätentiös.
  17.  
  18. 5. Menschen erkennen sich am Klang dieser Stimme.
  19.  
  20. 6. Das Internet ermöglicht Gespräche zwischen Menschen, die im Zeitalter der Massenmedien unmöglich waren.
  21.  
  22. 7. Hyperlinks untergraben Hierarchien.
  23.  
  24. 8. Sowohl in der intervernetzten Gesellschaft als auch in intravernetzten Parteien (Piraten) sprechen Menschen miteinander auf eine machtvolle neue Art.
  25.  
  26. 9. Diese vernetzten Gespräche ermöglichen es, daß sich machtvolle neue Formen sozialer Organisation und des Austauschs von Wissen entfalten. Anonymous ist eines der Beispiele.
  27.  
  28. 10. Als Resultat dieser Entwicklung wird die Gesellschaft intelligenter, besser informiert und besser organisiert. Die Teilnahme an der vernetzten Gesellschaft verändert die Menschen grundlegend.
  29.  
  30. 11. Die Menschen in der vernetzten Gesellschaft haben herausgefunden, daß sie voneinander wesentlich bessere Informationen und mehr Unterstützung erhalten, als von den Abgeordneten und klassischen Medien (no Shit Sherlock)  Soviel zur politischen Rhetorik über den Mehrwert ihrer Arbeit.
  31.  
  32. 12. Es gibt keine Geheimnisse mehr. Die vernetzte Gesellschaft  weiß über die Arbeit der Parteien mehr, als die Parteien selbst. Ob die Nachricht gut oder schlecht ist, sie wird weitergegeben (or we leak teh shit out of ya)
  33.  
  34. 13. Was mit der Gesellschaft geschieht, geschieht auch zwischen den Mitwirkenden der Parteien. Allein ein metaphysisches Konstrukt steht zwischen der Gesellschaft und den Mitwirkenden der Parteien.
  35.  
  36. 14. Parteien sprechen nicht mit der selben Stimme wie diese neuen vernetzten Gespräche. In den Ohren der von ihnen Angesprochenen klingen die Parteien hohl, flach und regelrecht unmenschlich.
  37.  
  38. 15. Bereits heute klingen die homogenisierte "Stimmen" der Politik-- der Klang von Mission-Statements und Wahlprogrammen -- so künstlich und aufgesetzt, wie die Sprache am französischen Hof im 18 Jahrhundert.
  39.  
  40. 16. Schon jetzt erreichen Parteien, die mit der Stimme des Marktschreiers reden, niemanden mehr.
  41.  
  42. 17. Wer annimmt, die Online-Gesellschaft sei die selbe Gesellschaft, welche einst die TV-Spots im Fernsehen erduldet haben, macht sich etwas vor.
  43.  
  44. 18. Parteien die nicht realisieren, daß die Gesellschaft jetzt von Mensch zu Mensch vernetzt ist, deshalb immer intelligenter wird und sich in einem permanenten Gespräch befinden, verpassen ihre wichtigste Chance.
  45.  
  46. 19. Parteien können zum ersten mal mit der Gesellschaft direkt kommunizieren. Wenn sie bei diesen Gesprächen versagen, könnte das ihre letzte Chance gewesen sein.
  47.  
  48. 20. Die Parteien sollten sich klarmachen, daß die Gesellschaft von Lachen erfüllt ist -- über die Parteien selbst.
  49.  
  50. 21. Die Parteien müssen lockerer werden und sich selbst weniger ernst nehmen. Was sie brauchen, ist ein Sinn für Humor.
  51.  
  52. 22. Einen Sinn für Humor entwickeln bedeutet nicht, einige Witze wie Wulff, Heveling oder gar Eisel ins rennen zu schicken. Vielmehr geht es um echte Werte, mehr Bescheidenheit, eine klare Sprache und einen wirklich eigenen Standpunkt.
  53.  
  54. 23. Parteien, die sich "positionieren" möchten, sollten dazu auch eine Position einnehmen. Im Idealfall sollte diese Position dann auch etwas mit dem zu tun haben, was die Gesellschaft interessiert, wie z.B. direkte Mitbestimmung um dem Lobbytreiben ein Ende zu bereiten.
  55.  
  56. 24. Bombastische Ankündigungen, z.B. "Wir wollen die Besten für die Gesellschaft bei XYZ sein", sind noch lange kein Standpunkt, geschweige denn eine Position.
  57.  
  58. 25. Die Parteien müssen heruntersteigen von ihren Elfenbeintürmen und mit den Menschen reden, mit denen sie Beziehungen aufbauen wollen.
  59.  
  60. 26. Öffentlichkeitsarbeit steht in keiner Beziehung zur Öffentlichkeit. Die Parteien ängstigen sich zutiefst vor der Gesellschaf.
  61.  
  62. 26. Mit ihrer distanzierten und arroganten Sprache errichten sie Mauern, um die Gesellschaft auf Distanz zu halten.
  63.  
  64. 27. Die meisten Parteiprogramme gründen auf der Angst, die Gesellschaft könnte erkennen, was wirklich in der Politik geschieht.
  65.  
  66. 28. Auf Mißtrauen lassen sich aber keine Beziehungen aufbauen.
  67.  
  68. 29. Parteitreue ist die politische Version einer Beziehung. Aber die Trennung kommt -- und zwar bald. In der vernetzten Gesellschaft werden Beziehungen mit atemberaubender Geschwindigkeit beendet und neu verhandelt.
  69.  
  70. 30. Die vernetzte Gesellschaft kann ihre Vertreter im Handumdrehen wechseln. Wir enziehen euch die Legitimation während des Mittagessens per Mausklick. Das ihr uns nicht vertretet lehrt uns eure Legitmation kritisch zu hinterfragen. "Ein Volksvertreter der das Volk nicht vertritt? Was soll das sein?"
  71.  
  72. 31. Die Intelligente Gesellschaft wird Wege finden ihre Interessen selbst zu vertreten.
  73.  
  74. 32. Mit menschlicher Stimme zu sprechen ist kein Jahrmarktstrick. Man kann sie auch nicht einfach auf einer schicken Konferenz aufschnappen.
  75.  
  76. 33. Um mit menschlicher Stimme zu sprechen, müssen die Parteien die Anliegen und Besorgnisse der Gesellschaft -- der Gemeinschaft der Bürger -- teilen.
  77.  
  78. 34. Dafür müssen sie aber zuerst einmal zu einer Gesellschaft gehören und nicht zu einer elitären Klasse die nicht die gleichen Probleme teilt.
  79.  
  80. 35. Die Parteien sollten sich fragen, wie weit ihre Kultur reicht. Insbesondere die Kultur eigene Fehler einzugestehen und die zu korrigieren. Guttenberg und Wulff ist die Art, aber dies ist keine Fehlerkultur.
  81.  
  82. 36. Wenn ihre Kultur dort endet, wo die Gemeinschaft beginnt, werden sie keine Wähler mehr haben.
  83.  
  84. 37. Menschliche Gemeinschaften entstehen aus Diskursen -- aus menschlichen Gesprächen über menschliche Anliegen.
  85.  
  86. 38. Die Gemeinschaft des Diskurses ist die Gesellschaft.
  87.  
  88. 39. Parteien, die nicht zu einer diskursiven Gemeinschaft gehören, werden aussterben.
  89.  
  90. 40. Die Parteien haben aus ihrer Sicherheit eine Religion gemacht. Aber das ist nur ein Ablenkungsmanöver. Die meisten Parteien schützen uns weniger vor Terrorismus als sich selbst vor der Bevölkerung die sie vertreten sollten.
  91.  
  92. 41. Ebenso wie auf den vernetzten Gesellschaft, sprechen die Mitwirkenden auch innerhalb der Parteien unmittelbar miteinander -- und nicht bloß über Regelungen, Gesetze und Wahlergebnisse.
  93.  
  94. 42. Solche Gespräche finden heute in den internen Kreisen der Parteien statt. Aber nur, wenn die Voraussetzungen stimmen.
  95.  
  96. 43. Websites werden üblicherweise top-down installiert, um die Parteiphilosophie und andere Parteiinformationen durchzusetzen. Die Mitwirkenden geben in der Regel ihr Bestes, diese Informationen zu ignorieren.
  97.  
  98. 44. Das Internet hat in der Regel die Tendenz, Langeweile zu umschiffen. Die Blogs werden v0on Bürgern ins Leben gerufen, die gemeinsam etwas Wertvolles schaffen wollten -- den vernetzten Meinungs und Informationsaustausch.
  99.  
  100. 45. Ein gesundes Internet organisiert Mitwirkende in vielerlei Hinsicht. Seine Auswirkungen sind radikaler als jedes Manifest.
  101.  
  102. 46. Obwohl es die Parteien beinahe zu Tode ängstigt, sind sie doch unmittelbar von einem offenen Internet abhängig, in dem lebenswichtiges Wissen entsteht und verteilt wird. Die Parteien müssen dem Impuls widerstehen, diese vernetzten Gespräche zu "verbessern" oder zu kontrollieren.
  103.  
  104. 47. Wenn das Internet nicht in einen Käfig aus Angst und Regeln gezwungen wird, entfaltet sich in ihm ein Gespräch der vernetzten Gesellschaft.
  105.  
  106. 48. Starre Hierachien haben in früheren Zeiten funktioniert, in welcher Strategien und Pläne noch voll und ganz von der Parteileitung verstanden wurden und deshalb von der Spitze herabgereicht werden konnten.
  107.  
  108. 49. Heute besteht das Orgchat aus Hyperlinks, nicht aus Hierarchien. Der Wert praktischen Wissens löst die Bedeutung abstrakter Autorität ab.
  109.  
  110. 50. Kommandostrukturen entstehen aus Bürokratie und verstärken diese noch. Die Folge ist eine paranoide politische Kultur.
  111.  
  112. 51. Paranoia tötet jedes Gespräch. Das ist ihr Zweck. Aber das Fehlen offener Gespräche tötet Parteien.
  113.  
  114. 52. Zwei Gespräche finden gleichzeitig statt. Eines in Parteien. Das andere mit der Gesellschaft.
  115.  
  116. 53. In den meisten Fällen verläuft keines der beiden Gespräche optimal. Fast immer kann die Ursache dafür in überholten Kommandostrukturen gefunden werden.
  117.  
  118. 54. Als Parteipolitik wirken diese Strukturen wie Gift. Als Instrumente sind sie wirkungslos. Den Kommandostrukturen begegnet die Gesellschaft mit Feindseligkeit und  Mißtrauen.
  119.  
  120. 55. Beide Gespräche suchen den Diskurs miteinander. Sie sprechen die selbe Sprache. Sie erkennen einander an der Stimme.
  121.  
  122. 56. Kluge Parteien werden sich dem nicht in den Weg stellen und tragen dadurch dazu bei, daß das Unvermeidliche schneller geschieht.
  123.  
  124. 57. Wenn die Bereitschaft aus dem Wege zu gehen ein Indikator für den IQ ist, dann haben bisher nur wenige Parteien an Verstand gewonnen.
  125.  
  126. 58. Millionen von Menschen, die heute im Internet unterwegs sind, nehmen die Parteien nur noch als fadenscheinige Konstrukte wahr, die sich der Vernetzung dieser beiden Diskurse aktiv in den Weg stellen.
  127.  
  128. 59. Das ist selbstmörderisch. Die Gesellschaft möchte mit den Parteien sprechen.
  129.  
  130. 60. Leider ist immer gerade der Teil einer Partei, mit dem die Gesellschaft sprechen möchte, hinter einem Schleier aus Worthülsen versteckt, deren Sprache falsch klingt -- und oft auch ist.
  131.  
  132. 61. Die Gesellschaft möchte sich nicht mit Phrasendreschern unterhalten. Sie möchten an Gesprächen teilnehmen, die sich hinter den Firewalls der Parteien abspielen.
  133.  
  134. 62. Lüften wir den Schleier und reden über uns selbst: Wir sind diese Gesellschaft. Wir wollen mit Euch sprechen.
  135.  
  136. 63. Wir wollen Zugang zu euren Parteiinformationen, zu euren Plänen und Strategien, euren besten Ideen und eurem wirklichen Wissen. Wir werden uns nicht zufriedengeben mit der Vierfarb-Broschüre, mit WebSites, FB-Profilen und all dem Scheiss aus einer Zuckergußfassade, aber ohne Inhalte.
  137.  
  138. 64. Wir sind auch die Mitwirkende, die diesen Staat  zum laufen bringen. Wir wollen direkt über Probleme und mögliche Lösungen sprechen , in unserer Sprache und nicht in den Platitüden einer Gesprächsanweisung.
  139.  
  140. 65. Als Gesellschaft und als Mitwirkende fühlen wir uns zu Tode gelangweilt von den Informationen, die wir von Euch nur per Fernbedienung bekommen. Wozu brauchen wir gesichtslose Statistiken und Marktforschungsstudien aus dritter Hand, um uns persönlich zu begegnen?
  141.  
  142. 66. Als Gesellschaft und Mitwirkende fragen wir uns, warum ihr uns nicht zuhört. Ihr scheint eine andere Sprache zu sprechen.
  143.  
  144. 67. Der aufgeblasene, selbstherrliche Jargon, mit dem ihr um euch werft -- in der Presse und auf euren Parteitagen -- was hat das mit uns zu tun?
  145.  
  146. 68. Vielleicht beeindruckt ihr dadurch eure Lobbyfreunde. Vielleicht beeindruckt ihr die anderen eurer Art. Uns beeindruckt ihr nicht.
  147.  
  148. 69. Wenn ihr uns nicht beeindruckt, werden auch eure Stimmen baden gehen. Verstehen ihr das nicht? Wenn ihr es verstehen würdet, dann würden ihr euch nicht so reden lassen.
  149.  
  150. 70. Eure überholten Vorstellungen von "der Gesellschaft" haben eure Sicht vernebelt. Wir erkennen uns in euren Entwürfen der Wirklichkeit nicht wieder -- vielleicht, weil wir wissen, daß wir schon ganz woanders sind.
  151.  
  152. 71. Der neue Welt gefällt uns viel besser. Tatsächlich schaffen wir ihn uns nämlich selber.
  153.  
  154. 72. Ihr seid eingeladen, aber es ist unsere Welt. Zieht eure Schuhe an der Tür aus. Wenn ihr mit uns handeln wollt, dann steigt herunter von eurem hohen Roß.
  155.  
  156. 73. Gegen eure Werbung sind wir immun. Also vergeßt es.
  157.  
  158. 74. Wenn ihr wollt, daß wir uns mit euch unterhalten, dann erzählt uns was. Zur Abwechslung mal etwas Interessantes.
  159.  
  160. 75. Wir haben einige Ideen, die euch interessieren sollten: neue Werkzeuge, die wir brauchen, bessere Wege. Sachen, für die wir gerne nutzen würden um zu den Idealen der Demokratie zurück zu kehren. Habt ihr mal 'ne Minute?
  161.  
  162. 76. hr seid zu sehr mit dem "Politkmachen" beschäftigt, um unsere eMail zu beantworten? Ach du meine Güte, das tut uns leid, ehrlich, wir kommen später wieder. Vielleicht.
  163.  
  164. 77. Ihr möchtet, daß wir euch wählen? Dann solltet ihr uns besser eure Aufmerksamkeit schenken.
  165.  
  166. 78. Kommt runter von eurem Trip. Hört auf mit eurer neurotischen Selbstumkreisung. Nehmt teil an der Party.
  167.  
  168. 79. Keine Sorge, ihr könnt weiterhin Geld verdienen. Daß heißt, solange das nicht das einzige ist, was euch beschäftigt und ihr uns vertretet.
  169.  
  170. 80. Habt ihr mal bemerkt, daß Geld an sich irgendwie eindimensional und langweilig ist? Worüber könnten wir uns noch unterhalten?
  171.  
  172. 81. Euer Politk ist nicht aufgegangen. Warum? Wir würden gerne den Menschen fragen, der es gemacht hat. Eure Regierungsstrategie macht für uns keinen Sinn. Wir würden gerne mal mit unseren sogenannten Volksvertretern quatschen. Was wollt ihr damit sagen, die sind gerade nicht da?
  173.  
  174. 82. Wir wollen, daß ihr 80 Millionen von uns genauso ernst nehmt wie einen Reporter oder eine Kamera vor denen ihr euch doch so gerne in Pose setzt.
  175.  
  176. 83. Wir kennen ein paar Leute aus eurem Laden. Die sind ziemlich in Ordnung, wenn wir sie im Internet treffen. Versteckt ihr davon noch mehr? Könnten sie nicht rauskommen und mit uns spielen?
  177.  
  178. 84. Wenn wir Fragen haben, wenden wir uns an andere Menschen im Internet. Hättet ihr "eure Leute" nicht so gut im Griff, dann wären sie vielleicht unter den Menschen, an die wir uns wenden würden.
  179.  
  180. 85. Wenn wir nicht gerade eure "Zielgruppe" sind, sind viele von uns doch Mitarbeiter an einer demokratischeren Welt. Wir würden lieber mit Freunden im Netz reden, als auf die uns für die Zukunft des Landes einsetzen zu müssen. Sich gemeinsam für eine Demokratie 2.0 einsetzen würde euch schneller bekannt machen als jede noch so schicke Image-Website. Aber ihr sagt uns, daß das Gespräch mit der Gesellschaft nicht eureSache ist.
  181.  
  182. 86. Wir würden uns wünschen, daß ihr mitbekommt, was hier passiert. Das wäre wirklich nett euch anzusehen was ihr verbockt. Aber es wäre ein Fehler, anzunehmen, wir säßen nur hier und warteten ab.
  183.  
  184. 87. Wir haben Besseres zu tun, als uns darüber Sorgen zu machen, ob ihr euren Wandel noch rechtzeitig in den Griff bekommt, um mit uns ins Gespräch zu kommen. Ihr seid ein Teil der unser Leben aktuell negativ beeinflusst und wir dulden dies nicht länger.  Denkt mal darüber nach: Wer braucht hier eigentlich wen? Eure einzige Aufgabe ist es uns zu repräsentieren. Tut ihr es nicht, so werden wir uns selbst über das Internet vertreten müssen und ihr werdet zum Verwalter oder gar überflüssig.
  185.  
  186. 88. Wir haben echte Macht -- und das wissen wir auch. Wenn ihr das Licht am Ende des Tunnels nicht erkennen könnt, dann werden wir andere Wege gehen. Wege bei denen das Interesse des Volkes vertreten wird. Demokratie, ihr wisst schon...
  187.  
  188. 89. Selbst im schlechtesten Fall ist unser neuentdecktes Gespräch wesentlich interessanter als jede eurer Messen, viel unterhaltsamer als eine Komödie im Fernsehen und mit Abstand lebensechter als jede eurer Partei-WebSites, denen wir bisher über den Weg gelaufen sind.
  189.  
  190. 90. Unser Eid gilt uns selbst, den Bürgern -- unseren Familien,  unseren Freunden, unseren neuen Verbündeten, selbst unseren Sparring-Partnern. Parteien, die an dieser Welt nicht teilnehmen, werden auch keine Zukunft haben.
  191.  
  192. 91. Ihr gebt einen Haufen Geld für Umfragen aus.  Warum könn´t ihr dann diese Zeitbombe nicht ticken hören? Hier geht es sogar um mehr.
  193.  
  194. 92. Wir existieren sowohl innerhalb der Parteien, als auch außerhalb von ihnen. Die Grenzen, die unsere Gespräche trennen, erscheinen uns wie die Berliner Mauer. In Wirklichkeit sind sie jedoch lediglich Ärgernisse. Wir wissen, daß sie fallen.Tatsächlich arbeiten wir von beiden Seiten der Mauern daran, daß sie fallen.
  195.  
  196. 93. Den traditionellen Parteien mögen die vernetzten Gespräche verworren und verwirrend erscheinen. Aber wir organisieren uns schneller als sie es tun. Wir haben die besseren Werkzeuge, mehr neue Ideen und keine Regeln, die uns aufhalten.
  197.  
  198. 94. Wir wachen auf und verbinden uns miteinander. Wir beobachten. Aber wir werden nicht warten.
  199.  
  200. We are ANONYMOUS!
  201. We do not forget!
  202. We do not forgive!
  203. Expect us!
  204.  
  205. #OpDemocracy
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