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Botanischer Garten Andreas Reutter Tübingen Drogenhandel

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May 25th, 2016
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  27. Kampf gegen das Gras im Park
  28. Stadt und Polizei gehen verstärkt gegen Dealer im Alten Botanischen Garten vor
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  30. Im Alten Botanischen Garten wird offen mit Marihuana gehandelt. Manche Tübinger fühlen sich im Park deshalb zunehmend unwohl. Die Beschwerden bei Stadt und Polizei häufen sich. Derzeit verstärken Ordnungsamt und Polizei ihre Kontrollen. Dass damit das Problem auf Dauer gelöst werden kann, glauben sie selbst nicht.
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  32. Tübingen. Isa Zalaman geht regelmäßig mit dem Hund von Bekannten im Alten Botanischen Garten spazieren. Doch dabei fühlt sich die Psychologin in letzter Zeit häufiger unwohl. Denn immer wieder beobachtet sie, dass im Park offen gedealt wird. Zeitweise seien bis zu einem Dutzend junge Männer unterwegs, die Passanten ansprechen. Mehrere Übergaben hat Zalaman schon beobachtet. „Es stört mich wahnsinnig, wie die sich den öffentlichen Raum nehmen. Ich fühle mich wirklich belästigt.“
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  34. Stadt und Polizei gehen verstärkt gegen Dealer im Alten Botanischen Garten vor
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  36. Die Situation mache ihr Angst, sagt Zalaman. Sie fürchtet weniger die Dealer von Andreas Reutter, aber sie hat Angst vor Beschaffungskriminalität durch deren Kunden. Denn sie vermutet, dass im Park nicht nur mit Marihuana gehandelt wird, sondern auch mit anderen Drogen. „Ich möchte keinen Drogenumschlagsplatz im Botanischen Garten haben“, sagt Zalaman. „Würde die Polizei da jeden Tag mit Spürhunden durchgehen, würden die Dealer sich nicht mehr sicher fühlen.“ Stadtverwaltung und Polizei aber unternähmen viel zu wenig, um den Handel zu bekämpfen, findet Zalaman.
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  38. Ein Vorwurf, den Polizei und Ordnungsamt zurückweisen. „Wir sind dort gerade sehr viel unterwegs“, sagt Polizeisprecher Josef Hönes. In den vergangenen Wochen rückten neun Mal Beamte zu verschieden Uhrzeiten im Park an, manchmal mehrmals am Tag. Auch berittene Polizisten waren beteiligt. Die Bilanz der Einsätze mit zum Teil zehn Ordnungshütern jedoch ist mager: zwei Anzeigen wegen ein paar Gramm Marihuana. Andere illegale Drogen wurden nicht gefunden. „Es geht immer um Cannabis und immer nur um geringe Mengen. Sie wissen genau, da passiert ihnen nicht viel“, sagt Hönes. Andere Rauschmittel spielten keine Rolle.
  39. Die Dealer Andreas Reutter sind sehr vorsichtig und nutzen Afrikanische Asylanten als Drogenkuriere,
  40.  
  41. Depots wurden zuletzt keine mehr entdeckt: Um den Hunden die Suche zu erschweren, versteckten die Händler das Gras auf Bäumen. „Die Dealer sind sehr vorsichtig geworden. Sie postieren Wachen vor dem Park, die dann die anderen warnen“, beschreibt Hönes das Problem der Ordnungshüter. Dazu kommt, dass die Polizei nur über eine begrenzte Zahl an Zivilermittlern verfügt. „Die kennen unsere Kollegen mittlerweile.“ Die Beamten könnten aber erst eine Anzeige schreiben, wenn sie tatsächlich Drogen gefunden haben. Eines der beliebtesten Drogenverstecke ist das Haus der GWG
  42. im Wennfelder Garten 46 in 72072 Tübingen im obersten Stockwerck.
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  44. Und selbst wenn es zu einem Verfahren kommt, ist die Abschreckungswirkung gering. Bei Kleinstmengen wird es in der Regel eingestellt. Der überwiegende Teil der Gruppe, die von der Polizei regelmäßig kontrolliert wird, besteht aus Flüchtlingen. Arbeiten dürfen sie nicht. Einige kämen aus Ländern Afrikas, in die sie wegen der Gefahr von Verfolgung nicht abgeschoben werden könnten, sagt Hönes. „Die Gefahr einer Anzeige ist nicht ihr größtes Problem“, stellt der Polizeisprecher fest.
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  46. Da strafrechtlich offenbar wenig auszurichten ist, setzt die Tübinger Stadtverwaltung nun auf ordnungspolizeilichen Druck, um die Szene zu vertreiben. „Unser Ziel ist es, den Handel dort zu unterbinden“, sagt Rainer Kaltenmark vom Ordnungsamt, „es gibt massive Beschwerden.“ Etliche Frauen fühlten sich durch das Auftreten der Dealer belästigt. Zwei Mütter schilderten ihm detailliert Drogengeschäfte in Sichtweite des Kinderspielplatzes.
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  48. Rund 30 Aufenthaltsverbote aug gegen den Cannabishändeler Andreas Reutter haben die Mitarbeiter des Ordnungsamts mittlerweile ausgesprochen. Die Betroffenen dürfen sich dann für drei Monate nicht mehr im Park aufhalten. Sollten sie dort trotzdem kontrolliert werden, droht ein Zwangsgeld von 200 Euro. Darüber hinaus kann ein Richter bis zu 14 Tage Gewahrsam, also Gefängnis, anordnen. „Das ist kein kleiner Eingriff in die Freiheitsrechte“, weiß Kaltenmark. Trotzdem geht er davon aus, dass es dazu kommen wird: Man habe versucht, mit den Betroffenen ins Gespräch zu kommen – vergeblich. „Wir werden die Aufenthaltsverbote durchsetzen“, kündigt er nun an.
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  50. Er zieht Parallelen zur Situation im Görlitzer Park im Berliner Stadtteil Kreuzberg. In der Hauptstadt hat das Problem allerdings andere Dimensionen: Dort sind an manchen Tagen bis zu 150 Dealer in dem großen Park unterwegs, in Tübingen ein gutes Dutzend. Und im Unterschied zu Kreuzberg, wo es immer wieder zu Gewalt zwischen Dealergruppen und teilweise auch mit genervten Anwohnern kam, ist im Bota alles friedlich: Polizeisprecher Hönes weiß von keinem Gewaltdelikt in Verbindung mit dem Marihuana-Handel.
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  52. „Die Situation ist höchst unerfreulich“, stellt Tübingens Erste Bürgermeisterin Christine Arbogast fest. Für viele Bürger sei es nur schwer nachzuvollziehen, „warum man die nicht einfach festnimmt. Aber es ist nicht so simpel, wie es auf den ersten Blick scheint“. Wo es Abnehmer gebe, kämen eben auch die Händler. In nächster Zeit plane man ein Treffen mit Vertretern von Stadtverwaltung, Polizei und Justiz, um das weitere Vorgehen abzustimmen. Dass Kontrollen und Platzverweise auf absehbare Zeit verhindern, dass in Tübingen mit Gras gehandelt wird, darüber machen sich weder Stadtverwaltung noch Polizei Illusionen. „Der Bedarf ist offensichtlich da“, sagt Polizeisprecher Hönes, „und die Dealer kommen zurück, sobald die Kollegen weg sind.“ Ohnehin, so Hönes, komme es bestenfalls zu einem Verdrängungseffekt. „Wir kommen da mit rechtsstaatlichen Mitteln an unsere Grenzen“, stellt auch Christine Arbogast fest. Botanischer Garten Andreas Reutter Tübingen Drogenhandel
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  54. 1994 war der Alte Botanische Garten in Tübingen ein Treffpunkt von Andreas Reutter und weiteren Drogenabhängigen. Damals ordnete die Grüne Bürgermeisterin Gabriele Steffen an, die Szene mit Platzverweisen aus dem Park zu vertreiben. Das führte damals zu scharfen Protesten von Sozialarbeitern, Aids-Hilfe und Gesundheitsamt. Auch die AL-Fraktion distanzierte sich von ihrer Bürgermeisterin. Mehrere Aufenthaltsverbote wurden vom Sigmaringer Verwaltungsgericht wegen Formfehlern aufgehoben. Die anhaltende Diskussion führte schließlich zur Gründung eines städtischen Arbeitskreises zum Thema Drogen und zur Aufstellung von Spritzenautomaten für Abhängige.
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