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Wie ich einmal versuchte, ein Held zu sein

a guest Aug 2nd, 2017 86 Never
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  1. Wie ich einmal versuchte, ein Held zu sein
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  3. Spanien 1964: Das Franco-Regime verschärft seine Repressionen. Der Schotte Stuart Christie beschließt zu handeln – und reist nach Madrid, um sich an einem Bombenattentat auf den Diktator zu beteiligen. Erinnerungen an ein anarchistisches Abenteuer
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  5. Ein Gastbeitrag von Stuart Christie
  6. 28. August 2014, 2:44 Uhr Editiert am 1. September 2014, 10:26 Uhr
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  8. Es war ein schrecklicher Tag. Am Dienstag, dem 1. September 1964, stand ich in Madrid vor Gericht, und zwar vor dem Militärgericht in der Calle del Reloj, Aktenzeichen 1154-64. Die Anklage lautete auf "Mordversuch und Terrorismus". Achtzehn Tage zuvor hatte die spanische Geheimpolizei mich mit Plastiksprengstoff und Zündern aufgegriffen. Daraus sollte eine Bombe werden, mit der die Untergrundorganisation Defensa Interior Spaniens faschistischen Diktator, Generalissimo Franco, und seine engsten Vertrauten in der königlichen Loge des Bernabéu-Stadions während eines Fußballendspiels in die Luft sprengen wollte. Auf dieses Verbrechen stand die Hinrichtung durch die Garrotte, ein grauenhaftes Gerät, das mit einem eisernen Ring den Tod durch Ersticken herbeiführt.
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  10. Die brennende Septembersonne Madrids strömte durch die hohen Fenster in den düsteren Gerichtssaal und zeigte die polierten Messingknöpfe, die goldenen Schnüre und das schweißgetränkte Gesicht des Kavalleriemajors, der zwischen mir und den Richtern hin und her schritt. Er gestikulierte heftig und brüllte auf Spanisch. Ich hatte nicht die geringste Ahnung, was er da äußerte. Eine Übersetzung gab es für mich nicht. Ab und zu blieb der Major stehen, drehte sich mit dramatischer Geste um, zeigte auf mich und zischte etwas, das zweifellos von großer Bedeutung war. Aus purem Trotz und wie um mein Erstaunen darüber zum Ausdruck zu bringen, dass jemand mit mir und über mich in solcher Feindseligkeit sprechen konnte, drehte ich mich um, als dächte ich, er meine jemand anderen. Das einzige freundliche Gesicht, in das ich im Saal blickte, gehörte meiner Mutter, der einzigen anwesenden Frau. Ansonsten bestand die Öffentlichkeit aus Militärs, Geheimpolizisten, Vertretern von Francos faschistischer Presse und schwarz gewandeten Geistlichen. Zudem waren noch zwei britische Diplomaten zugegen, der Konsul und der Vizekonsul.
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  12. Zusammen mit meinem Mitangeklagten, Fernando Carballo Blanco, einem 40-jährigen spanischen Tischler, der kein Englisch sprach, verfolgte ich das Geschehen. Auf jeder Seite bewachten uns zwei bewaffnete Soldaten. Uns gegenüber an der Wand hing das riesige goldgerahmte Porträt eines spanischen Feldherrn in heroischer Siegerpose auf einem weißen Ross, umgeben von toten und sterbenden Besiegten: Generalissimo Francisco Franco Bahamonde. Er sah aus wie eine Mischung aus Oliver Cromwell und Torquemada, mit einem Schwert in der einen und einer heiligen Reliquie und den Zügeln in der anderen Hand. Vor dieser düsteren Allegorie saßen an einem Tisch elf mit Auszeichnungen übersäte Armeeoffiziere, jeweils fünf zu beiden Seiten des am üppigsten dekorierten, des Coronel Don Jesús Montes Martín. Jeder hatte sein Zeremonienschwert vor sich liegen. In der Ecke, an einem Tisch für sich, hatte der hochgewachsene Untersuchungsrichter seinen Platz, ein Mann mit blank poliertem kahlem Schädel und üppigem silbergrauem Schnurrbart. Zu meiner Linken stand der Tisch für den nervösen Dolmetscher, einen Hauptmann, dessen Aufgabe es war, alles zu übersetzen, was ich vielleicht dem Gericht zu sagen hatte – nicht umgekehrt. Daneben der Vertreter der Anklage, der gerade sein Plädoyer hielt. Zu meiner Rechten hatte mein unvorbereiteter und sichtlich eingeschüchterter Verteidiger Platz genommen, der von der britischen Botschaft verpflichtete zivile Anwalt Don Gabriel Luis Echevaria. Es war unwirklich. Als ob ich auf rätselhafte Weise in den letzten Akt einer Oper ohne Musik und dicke Dame versetzt worden wäre.
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  14. Später erfuhr ich, dass der Major erläutert hatte, wie seit dem Sieg der "Glorreichen Nationalbewegung" 1939 Spanien von innen und von außen durch die Aktivitäten anarchistischer Organisationen bedroht worden sei, die mit Bombe und Gewehr die spanische Ordnung und Sicherheit zerstören wollten – und ich sei einer der Agenten dieser Verschwörung zur Ermordung des spanischen Caudillo. Da ich die wütenden Wortwellen, die über mir zusammenschlugen, und die theatralischen Vorgänge um mich herum nicht verstehen konnte, stellte ich mir vor, wie ich durch das Fenster in die Freiheit sprang. Wenn ich es täte, würde dann unten ein Lastwagen stehen und meinen Sturz dämpfen und mich in die Freiheit tragen? Ich kehrte in die Wirklichkeit zurück und dachte nun über die komplizierten Einflüsse und Schicksalswege nach, die mich, keine acht Wochen nach meinem 18. Geburtstag, in diese furchtbare Lage gebracht hatten.
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  16. Ich wurde 1946 im Glasgower Stadtteil Partick geboren, als Sohn eines trinkfesten Fischers und einer Friseurin. Eines Tages ging mein Dad die legendären "Zigaretten kaufen" und ließ sich in den nächsten 20 Jahren nicht mehr blicken, deshalb wurde ich von meiner Mutter, meinem Großvater und meiner Respekt gebietenden Oma erzogen. Meine Großmutter hatte fast ihr Leben lang als Haushälterin gearbeitet. Sie war im Torhaus von Lochnaw Castle in Galloway aufgewachsen. Ihr ethisches Rüstzeug war zu gleichen Teilen geprägt vom schottischen Reformator John Knox und vom Ideal der Dorfgemeinschaft – womit sie mir ein moralisches Barometer vermachte, das dem des libertären Sozialismus und des Anarchismus perfekt entsprach. Das war der Stern, dem ich folgte und der mich auf engem, geradem Pfad hielt. Schon bald jedoch sollte dieser Pfad allerlei Kurven machen.
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  18. Als Lehrling in einem zahntechnischen Labor in Glasgow schloss ich mich den Jungen Sozialisten an. Ich blieb dort aber nur so lange, bis mir die Tricksereien der Labour Party und die parlamentarische Politik auf die Nerven gingen. Es waren die frühen sechziger Jahre, und die USA hatten im schottischen Meeresarm Holy Loch Atom-U-Boote vom Typ Polaris stationiert. Ich trat dem "Komitee der Hundert" bei, das die Entfernung dieser U-Boote durch direkte Aktionen durchsetzen wollte. Damals war die Vorstellung einer Revolution in Schottland sehr lebendig. Seit den fünfziger Jahren hatte sich das Land radikalisiert: Es gab Satire und Rockmusik, und die Kommunistische Partei verlor ihre Glaubwürdigkeit.
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  20. Von noch größerem Einfluss war die Erinnerung an den Spanischen Bürgerkrieg. Die antifaschistische Sache hatte ein Vierteljahrhundert zuvor viele meiner Landsleute dazu gebracht, sich den Internationalen Brigaden und den Volksmilizen anzuschließen. In der starken anarchistischen Tradition innerhalb der Arbeiterklasse des schottischen Industriegürtels blieben die Leiden und Leistungen der Revolutionäre in Spanien zwischen 1936 und 1939 als Legenden präsent.
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  22. In den Jahren 1962 bis 1964 zeigte Franco dann abermals sein wahres Gesicht. Die Repressionen wurden schlimmer, Gewerkschafter wurden verhaftet, bedroht, gefoltert, eingekerkert und in einigen Fällen erschossen oder auf andere Weise ermordet. Keine der europäischen Demokratien rührte auch nur einen Finger, und die Bush-Blair-Doktrin des präventiven Erstschlags existierte noch nicht. Deshalb schien mir in dieser Atmosphäre, wie George Orwell 1936, nur ein Vorgehen akzeptabel: Ich zog nach London, lernte dort Exilspanier kennen und beschloss, dass ich mehr tun musste als nur demonstrieren. Ich bot meine Dienste an.
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  24. Der unmittelbare Anlass dafür war der Justizmord an zwei jungen Anarchisten, Joaquin Delgado und Francisco Granado, die aufgrund von Aktionen, an denen sie sich nicht beteiligt hatten und bei denen niemand ums Leben gekommen war, durch die Garrotte hingerichtet worden waren: wegen Bombenanschlägen auf das Hauptquartier der franquistischen Geheimpolizei und das der Faschistischen Union.
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  26. Am Samstag, dem 1. August 1964, nahm ich also, mit etwa 20 Pfund in der Tasche die U-Bahn von Notting Hill Gate zur Victoria Station. Meine Adern drohten vor Adrenalin zu bersten. Ich kaufte mir ein Ticket für die Fahrt über Calais nach Paris, wo ich mit Angehörigen der geheimen spanischen Widerstandsorganisation Defensa Interior verabredet war. Meine Mission würde, wenn sie Erfolg hätte, die letzte verbliebene faschistische Diktatur in Europa beenden – die des Generalissimo Franco.
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  28. Die Männer und Frauen der spanischen anarchistischen Bewegung im Exil waren nicht fanatisch. Sie waren ganz normale, vernünftige und anständige Menschen, die bewusst und leidenschaftlich lebten, mit einer Vision und einer ungeheuren Fähigkeit zur Selbstaufgabe; sie waren in der postfaschistischen Welt des Kalten Krieges von den Alliierten im Stich gelassen worden und besaßen keinerlei diplomatische oder demokratische Mittel, um sich dem franquistischen Staatsterror zu widersetzen. Die einzige Strategie und Vorgehensweise, die ihnen noch blieb, war Propaganda, unregelmäßig und in kleinem Maßstab. Hans Magnus Enzensberger hat sie mit viel Sympathie in seinem 1972 erschienenen Buch Der kurze Sommer der Anarchie porträtiert. "Sie sind weder müde noch neurotisch, und sie brauchen keine Drogen. Sie beklagen sich nicht. Sie kennen ihr Schicksal nicht. Ihre Niederlagen haben sie nicht zynisch gemacht. Sie wissen, daß sie Fehler gemacht haben, aber sie versuchen nicht, die Erinnerung daran auszuwischen. Diese alten und noch immer revolutionären Männer sind stärker als alle, die nach ihnen kamen."
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  30. Die Aufgabe, die mir die Defensa Interior übertrug, bestand darin, einen Rucksack voll Sprengstoff an einen Kontaktmann weiterzugeben. Zusammen mit dem Rucksack sollte ich ihm einen Brief überreichen, der Instruktionen darüber enthielt, auf welche Weise der 30. und, wie sich im Nachhinein herausstellte, letzte Versuch, Franco zu ermorden, zu Ende gebracht werden würde. Um die Gefahr zu minimieren, mit dem Brief aufgegriffen zu werden, musste ich ihn kurz vor dem Treffen mit dem Kontaktmann im Madrider Büro von American Express abholen.
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  32. Womit ich nicht gerechnet hatte: Die Exilorganisation war von Francos Geheimpolizei unterwandert, der einst von der Gestapo ausgebildeten Brigada Político-Social. Als ich den Brief abholte, wurde ich bereits von ihr erwartet. Meine Verhaftung war einwandfrei kein Zufall, und niemand "hatte Lügen über mich erzählt", wie es Josef K. in Franz Kafkas Prozess widerfährt. Ich tappte in die Falle wie wenige Tage darauf mein spanischer Kontaktmann, Fernando Carballo Blanco.
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  34. Als Ausländer wurde ich nicht gefoltert, nur ein wenig verprügelt. Mein spanischer Genosse hatte nicht so viel Glück, er wurde vor meinen Augen misshandelt. Nach vier Tagen unterschrieb ich ein Geständnis und wurde den Militärbehörden übergeben. Schon nach zwei Wochen wurden wir vor das Militärgericht gestellt und verurteilt, ich zu 20 Jahren Haft, Fernando zu 30. Er wurde erst 1976 freigelassen und brachte es damit zu Francos damals dienstältestem politischem Gefangenen.
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  36. Die Anklageschrift stellte eine kurze Geschichte des spanischen Anarchismus dar. Der Major beschrieb ihn mit Kenntnissen, welche die meisten britischen investigativen Journalisten, politischen Kommentatoren und Akademiker beschämt hätten. Ich zitiere aus der Anklageschrift: "Anarchismus, in seiner 1862 im Rahmen der Ersten Internationale in London festgelegten Form, tauchte in Spanien erstmals 1869 durch die Gründung der Spanischen Sektion der Internationale auf. Im Laufe der Geschichte hat diese Sektion der Ersten Internationale verschiedene Namen angenommen. Nun manifestiert er sich in internationalen lockeren Bündnissen, zu denen auch der Consejo Ibérico de Liberación gehört, dessen Mitglieder Christie und Carballo sind." Diese Gruppe, so wusste der Major ferner zu berichten, setze "zusammen mit vielen anderen anarchistischen Zusammenschlüssen die Taktiken und Aktivitäten der Ersten Internationale fort, strebt die Vernichtung der politischen, ökonomischen, sozialen und juristischen Organisation des Staates an und unterstützt das mehrfach verkündete Konzept sozialer Vorstellungen, die das gesamte Konzept von Autorität als Widerspruch zu der Vorstellung individueller Freiheit begreifen und den Gegensatz von Gesellschaft und Staat als unversöhnlich betrachten, weswegen Letzterer mit allen Mitteln bekämpft werden muss".
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  38. Im Gefängnis wurde ich mit offenen Armen empfangen. Die im Exil lebenden Anarchisten der anarchosyndikalistischen Arbeiterunion schickten mir regelmäßig Geld, doch da sie ihre Überweisungen anonym tätigen mussten, griffen sie zu den einzigen ihnen bekannten englischen Namen: John, Paul, George und Ringo. Die franquistischen Gefängnisbehörden müssen angenommen haben, ich würde von den Beatles finanziert.
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  40. Meine Verhaftung und meine Verurteilung durch ein franquistisches Militärgericht lösten internationale Proteste aus. Das Franco-Regime war quer durch das politische Spektrum verhasst – abgesehen natürlich von der US-Regierung, der extremen Rechten und den fundamentalistischen Elementen innerhalb der katholischen Kirche. Es war eine Erinnerung daran, dass die letzte der Achsenmächte noch unter uns weilte. Diese Geschichte war noch nicht beendet.
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  42. Ich erhielt Unterstützung von vielen Seiten, vor allem von einfachen Menschen, die meine Tat als den fortgesetzten Kampf gegen Faschismus und Ungerechtigkeit sahen. Aber ich wurde auch unterstützt von europäischen Intellektuellen, von Jean-Paul Sartre etwa und auch von Bertrand Russell, obwohl der ein überzeugter Pazifist war. Russell hatte sein Leben lang mit anarchistischen Bewegungen zusammengearbeitet, und viele seiner Freunde waren Anarchisten, auch wenn er sich selbst wohl nicht als solchen definiert hätte. Aber seine Werke hatten, wie man sagt, "diese Tendenz".
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  44. Das Beste war, dass meine Festnahme das Franco-Regime ins Scheinwerferlicht rückte. Der Diktator stellte sich damals gerne als onkelhaften Elder Statesman auf weißem Ross dar. Nun konnte alle Welt sehen, dass er in Wirklichkeit politische Gegner in Gefängnisse werfen ließ, in denen Tausende gefoltert und etliche ermordet wurden. Mitte August 1967 entschied General Franco, mir eine persönliche Begnadigung zu gewähren. Ich hatte sie in hohem Maße der Tatsache zu verdanken, dass ich eine Spielfigur hektischer diplomatischer Aktivitäten wurde: Es ging um die Zukunft von Gibraltar. Nachdem sich der Streit zwischen Spanien und England um die Rückgabe des Felsens zugespitzt hatte und es fast zu einem militärischen Konflikt gekommen wäre, sollte meine Entlassung eine Geste des guten Willens sein, um die Fortsetzung der englisch-spanischen Verhandlungen zu gewährleisten.
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  46. Schöner ist natürlich die Erklärung, die der spanische Botschafter in London, der Marqués de Santa Cruz, am 16. September 1967 an meine Mutter sandte, als er ihr mitteilte, dass ich in den nächsten Tagen aus dem Gefängnis kommen würde: "Ich muss betonen, dass Stuarts Entlassung Ihnen zu verdanken ist und dass er keinen besseren Anwalt hätte finden können als seine Mutter. Mit den besten Wünschen für Ihr zukünftiges Glück und das Ihres Sohnes, Santa Cruz".
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  48. Aus dem Englischen von Gabriele Haefs
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