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- Denn hatte er den in seinen Kompetenzen begrenzten Nachfolger von Oliver Kreuzer frisch schon eingekreist, was die Mitteilung ja bestätigte, so bedeutet das fast drei Monate nach der Trennung von Kreuzer: Der KSC geht in seinem „geordneten Auswahlprozess“ vielleicht nicht zurück auf Los, sucht aber neu auf schon von ihm abgesuchten Markt.
- Wer würde heute einen neuen Trainer suchen?
- Überzeugen können die Abläufe beim KSC nicht: Die Trennung von Kreuzer am 1. April, vollzogen per Mail, geschah offenkundig ohne weitere Vorbereitung, war hörbar schädlich fürs Binnenklima im Beirat und könnte das Arbeitsgericht noch beschäftigten.
- In der vergangenen Zwischenzeit, während der sich der „geordnete Prozess“ hinzog, wirkte die Taskforce um den nunmehr alleinigen Geschäftsführer Michael Becker, der daneben Cheftrainer Christian Eichner, dessen Assistent Zlatan Bajramovic, Kaderplaner Necat Aygün, Chef-Scout Sebastian Freis und der designierte Bereichsleiter „Scouting, Entwicklung und Analyse“ Michael Bischof angehören. Sie wird erklärtermaßen bis 31. August weiter in der Verantwortung für die Planung der neuen Saison stehen.
- Wer aber wäre, Stand heute, mit der fachlichen Kompetenz ausgestattet, müsste beim KSC morgen ein neues Trainerteam her? Diese Frage bringt das eigentliche Dilemma der Verzögerung zugespitzt auf den Punkt. Der KSC muss unter diesen Umständen sehr darauf setzen, ohne größeren sportlichen Gegenwind in die neue Saison zu kommen.
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