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Die rüden Machenschaften der LKH Lüneburg. Teil 2.

Jun 21st, 2015
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  1. Sehr geehrte, unbekannte Rechtsanwältin:)
  2.  
  3. Hier mal eine Ablaufaufstellung, durchaus mit sie ermutigen, menschlich ansprechen sollenden Ausschweifungen, die aber allesamt das Geschehen getreu wieder geben.
  4.  
  5. Möchten sie das Mandat übernehmen, scheuen Sie nicht davor zurück mit mir in Kontakt zu treten, um sich weitere Klarheit zu verschaffen.
  6.  
  7. Ich weiß nicht, in wieweit Sie über meine Situation und Zustand aufgeklärt wurden durch Herrn Ziegler. Autorisiert dazu wäre er jedenfalls. Sie sollten wissen, ich kann nicht mehr mit Ihnen sprechen. Email ist für mich das Mittel der Wahl. Gerne aber auch ein persönliches „Gespräch“, bei dem ich dann halt auf dem Laptop schreiben würde, was ich zu sagen hätte.
  8.  
  9. Aber nun die Infos:
  10.  
  11. Ich bin seit ca. 2000 bei der LKH privat-versichert (gewesen). Heute Basistarif.
  12. 3 x 100% + (damals) 100DM (heute 50€) Krankentagegeld (550,00€ Monatsbeitrag = +85.000,00€ Beiträge, die Eigentumswohnung, die mir heute fehlt.).
  13. Basistarif heute (660 bei ~50% des vorherigen Leistungsanspruchs) zu 50% bezahlt aus Sozialmitteln.
  14. 2012, nach zehn Jahren, habe ich diese Versicherung das erste Mal für eine Untersuchung durch einen HNO-Arzt in Anspruch nehmen müssen. Damals einfach leichtes Lallen, heute klar, es war der Beginn dieser PLS/ALS.
  15. 2013 dann Krankenhaus Barmbeck, mit Diagnose (DD) auf PLS/ALS. Hier wurde meine Krankenkasse bereits umfänglich informiert, die Kosten und vor allem der Versicherungsumfang abgeklärt. Kosten dann ca. 13.000,00€, durch mich in Vorleistung, dann später anstandslos erstattet von der LKH. Dabei ihr dann auch die Erste AU zugesandt.
  16. Ein damals noch mögliches Telefonat mit einer LKH Mitarbeiterin. Name nicht mehr er-innerlich, ich wurde zur ihr auf Grund meiner Versicherungsnummer und Anliegen durch gestellt. Mein Anliegen war es mich nach den Modalitäten der AU Meldung zu erkundigen. Mir wurde zugesichert, es reichte völlig aus, wenn ich die Meldungen zusende, die Sache sei auf Grund der Diagnose ja klar, man würde sich mit mir in Verbindung setzen, wenn ich einem Arzt der Kasse vorstellig werden sollte. Bei der Gelegenheit hatte ich auch gefragt, ob ich das Krankengeld sofort erhalte oder es bei Bedarf abfordern könne. Mir wurde gesagt, dass ich es jederzeit schriftlich anfordern könne, sie würde einen entsprechenden Vermerk machen.
  17. 2013 Kontrolluntersuchung im UKE, es mussten alle Messungen noch einmal gemacht werden. Wieder > 10.000,00€, wieder ich Vorleistung, LKH glich aus.
  18. Monatelang in tiefer Depression versunken. Keine Aufträge mehr, berufliches Ende, solche Krankheit am Hals, war alles in allem zu viel für mich.
  19. Durchgängige Krankschreibung durch meinen Neurologen, ansonsten keinerlei Hilfestellungen in Anspruch genommen, auch nicht angeboten bekommen. Ich selber hatte mich abgesondert, verkrümelt, konnte das alles nicht wahr haben. Ständig, noch über ein Jahr kommende Rechnungen von Labors der Krankenhäuser und die Krankmeldungen brav an die LKH gesendet. Rechnungen wurden bezahlt, keinerlei Ansprache oder Hinweise, dass was nicht in Ordnung sei mit meiner AU von der Kasse.
  20. September/Oktober 2014 dann ging mein privates Geld zusende und ich wollte meine eiserne Reserve, das Krankentagegeld, von der LKH abrufen. Ich hatte die schwere Depression, in die mich die Nachricht und die zusehends sich manifestierende Krankheit (Gewissheit) gestoßen hatte, einigermaßen überwunden, wollte mich aufraffen, meinSchicksal annehmen.
  21. Darauf teilte mir die LKH mit, es hätte ihr niemals eine AU Meldung vorgelegen.
  22. Ein Attest, welches den gesamten Zeitraum noch einmal zusammenfasste, welches ich mir extra ausfertigen lassen hatte, weil ich die Einzelmeldungen ja immer der LKH zu gesendet hatte, wurde damit zurückgewiesen, dass es sich ja auf die Vergangenheit bezöge, ich damit einen Formfehler begangen hätte, damit einer Obliegenheit nicht nachgekommen sei und somit auch keinerlei Anspruch hätte.
  23. Nun wurden für mich plötzlich auch Forderungen auf ausstehende Beiträge an meine richtige Postanschrift versendet.
  24. Ich war wie vor den Kopf geschlagen, mir wurde schlagartig klar, die haben mich die ganze Zeit über den Tisch ziehen wollen.
  25. Ich habe dann, bei der Durchsicht aller Unterlagen, ein Anschreiben, welches der LKH zu einer Rechnung beigelegen hatte, gefunden. Darin hatte ich die Kranschreibung erwähnt, weil ich sie einmal für 14 Tage nicht zu gesendet hatte. Das wurde dann auch Tags darauf nachgeholt. Es gab keine Beanstandung damals und die damit gesendeten Rechnungen wurden bezahlt, das Schreiben damit nachweislich erhalten. Ich wurde damals weiter in dem Glauben belassen, alles sei in Ordnung mit der AU.
  26. Auf das Schreiben hingewiesen, räumte nun auch die LKH ein, bereits zu diesem Zeitpunkt über meine AU informiert worden zu sein, behauptet nun aber dass ihr dann auch diese, wie alle anderen zuvor und danach ausgestellten Krankmeldung, nicht zugestellt wurde und wenn überhaupt, hätte das soundso nicht ausgereicht, da ein anderes Verfahren vertraglich vereinbart sei.
  27. Die LKH hatte Monate zuvor bereits aufgehört Beträge einzuziehen. Angeblich sei ein Einzug zurückgewiesen wurde. Das stellte sich nun nachträglich als wahr heraus. Das Finanzamt hatte mich während eines Krankenhausaufenthalts steuerlich eingeschätzt und 600€ von meinem Konto gepfändet. Das Geld wurde mir zwischenzeitlich wieder gut gestellt, da es nicht rechtens war, aber genau an dem Tag gepfändet wurde, an dem die LKH abbuchen wollte. Das FA Mitte war weder zuständig, noch hatte es sich zuvor bei dem zuständigen FA Eimsbüttel um mich erkundigt. Dort hatte ich meine Lage geschildert, hatte monatelang nur Verluste gemeldet, etliche tausend Euro Rückerstattung zu erwarten. Diese wurden später auch gebucht.
  28. Die LKH hat es dann nie wieder versucht, die Beiträge vom ausreichend Deckung ausweisenden Konto abzubuchen, mich auch nicht darauf aufmerksam gemacht.
  29. Sie will dann alle Mahnungen an eine Anschrift versendet haben, die ihr bekanntermaßen, seit langem schon nicht mehr die meine gewesen ist. Noch heute schickt sie Post scheinbar wahllos an falsche Adressen, trotz mehrfachen Hinweise meinerseits.
  30. Ich, wegen anderer Sorgen und psychischer Erschöpfung, nun bereits fast verstummt und kaum noch auf den Beinen mich halten könnend, hatte das auch nicht bemerkt (abgeschaltet, Kopf im Sand, einfach fix und fertig, nie wieder meinen Beruf nachgehen können, wieder in die Sozialhilfe fallen, in dem Zustand, grausam dahin siechend, über womöglich Jahre, forderte meine ganze Kraft und Aufmerksamkeit). Stand nun plötzlich ohne Geld, bald hoch verschuldet, ohne den sicher geglaubten Notgeld aus der Krankentagesgeldversicherung. Von allen Seiten brachen nun auch die anderen laufenden Verbindlichkeiten auf mich nieder, Dispo am Anschlag binnen weniger Wochen.
  31. 2015 Januar, hatte ich versucht bei meiner Schwester in der Schweiz Hilfe zu finden (hat eigenes großes Haus direkt am Bodensee, mit Bootssteg an der Veranda und seperaten Gästezimmer), unter zukommen. Konnte mein Hotel nicht mehr bezahlen, fuhr mit meinen letzten 60€ fr Diesel in die Schweiz.
  32. Nach zwei Tagen war da Schluss, sie drückte mir 150,00€ in die Hand und schickte mich zurück nach Hamburg. Ich solle mich in ein Obdachlosen- oder Männerheim begeben, da würde man mir sicher helfen. (Sie ist kein böser Mensch, wir haben nur unendlich viel durchmachen müssen als Kinder, und haben uns dabei völlig gegenseitig aufgebraucht, wollen, können uns im Leid nicht mehr ertragen. Reiner Selbstschutz, ging mir auch so, als unser jüngster, der André, uns gebraucht hätte 1960 - †1993)
  33. Habe dann mit dieser Muskelerkrankung drei Januar-Nächte im Auto geschlafen. Die Krämpfe waren unerträglich und ich bekam eine Lungenproblematik dazu.
  34. Bin einige Tage in der Einraumwohnung eines langjährigen Freundes, 68 Jahre und auf HARTZ4, unter gekommen. Der hat mich dann auf Grund der Verschlechterung meines Zustandes mit akuter Atemnot ins Marinekrankenhaus gebracht, wo ich in der Notaufnahme sofort für eine Woche aufgenommen wurde. Da wurde die ALS dann unwiderruflich bestätigt, mir mitgeteilt, dass es keinen Zweifel mehr gebe, ich mich darauf gefasst machen müsse nur noch drei bis fünf, maximal zehn Jahre zu überleben hätte, wobei die letzten zwei Jahre richtig heftig werden könnten. Naja, war mir irgendwie schon klar, nun hatte ich es quasi schwarz auf weiß.
  35. Die Rechnung 2500,00€ schickte ich zur LKH, mit der Bitte sie direkt an das Krankenhaus zu überweisen, weil ich nicht mehr in Vorleistung treten könne.
  36. Mit Schreiben vom 10.4.2015 lehnte die LKH die Bezahlung der Rechnung ab. Begründung: Es fehlten der Entlassungsschein und die Diagnose. Etwas was zuvor nie verlangt, die Rechnung immer so bezahlt wurde. War ja alles Bekannt.
  37. Fax an die LKH mit den geforderten Unterlagen.
  38. Mit Schreiben vom 22.4.2015 wird mir mitgeteilt, dass die Rechnung anerkannt und übernommen, gebucht wurde.
  39. Vor einer Woche erhalte ich einen Mahnbescheid vom Gericht, dass das Krankenhaus mich auf die ~2500€ abmahnt. Widerspruch ist ohne Begründung per ES ist am 17.6.2015 erfolgt.
  40. Heute lese ich in der zig-seitigen Kontoauflistung im Anhang dieses Anerkennungsschreiben vom 22.4, dass die Zahlung für die Behandlung während der Notversicherung, mit den Rückständen aus der PKV verrechnet und nicht an das Krankenhaus überwiesen wurde.
  41.  
  42. Die LKH bleibt dabei, sie hätte nie Krankmeldungen erhalten, oder neuerdings, nicht formgerecht erhalten. Ich kann das in einem Fall wenigstens nachweisen (Rechnungsanschreiben), auch, dass die Krankschreibungen durchgängig erfolgten. Ich soll zwar meine Verauslagungen, die Rechnungen dazu, immer fleißig eingereicht haben, aber aus einem unerfindlichem Grund meine eigenen Krankmeldungen nicht.
  43.  
  44. Ich werde also nicht nur das Krankentagegeld nie sehen, sondern auch nie wieder eine Behandlung bezahlt bekommen, weil die Forderungen der Ärzte gegen die so hinterlistig erst erzeugten Rückstände aufgerechnet werden würde, ich das nun wissen mich nicht mehr behandeln lassen dürfte. Diese Kasse will sich aus den vertraglichen Verpflichtungen schleichen. Sie verlässt sich darauf, dass ich nach der Nummer, mit der Erkrankung, nie wieder soweit auf die Beine kommen kann, ihr Paroli zu bieten. Das wird bald unserer ganz normale, schöne neue Welt sein für die Massen.
  45.  
  46. Und damit werden die wahrscheinlich auch noch durchkommen, weil ich keine(n) Anwalt(in) für mich finden, finanzieren kann, der/die diese Sache für mich vor Gericht vertritt. Alle Privatpersonen, darunter auch eine Freundin meiner Schwester und Kinderärztin, haben binnen weniger Telefonate mit dieser wirklich eiskalten, brutalen Sachbearbeiterin der LKH bedauernd aufgegeben. Ich brauche einen Anwalt, der sich zutraut solch einer hinterlistigen Sache und den dieses betreibenden Menschen zu begegnen. Bei der ich möglicherweise, situations- und gesundheitsbeding (verständliche?) wirklich Formfehler machte?? Aber ich denke die LKH hat da eine Informations- und Mitwirkungspflicht schwer erkrankten Mitgliedern gegenüber, kann so was nicht derart perfide ausnutzen um sich vor jedweder Leistung zu drücken. Sie wusste um meinen Zustand, hat den letztlich eiskalt ausgenutzt.
  47. Übrigens, nicht wegen des Krankengeldes, das ist gegen die zu erwartenden Behandlungskosten, wenn die PKV wieder eingesetzt werden muss, Peanuts. Es geht indirekt um die teuren Hilfsmittel, bis hin zu Hospiz. Wenn ich Glück, die Kasse Pech hat, über Jahre. Allerdings, geht es so weiter wie bisher, hat sie ihr Ziel schnell erreicht. Stress beschleunigt den Verfall meiner Neuronen nämlich bekanntermaßen enorm.
  48.  
  49. Sind Sie so eine Anwältin? Trauen Sie sich das zu? Möchten Sie es versuchen?
  50.  
  51. Gewönnen wir, sicher nicht Ihr Schaden. Kommen die damit durch, lade ich sie zu meiner Beerdigung ein, weil sie ein guter Mensch sind. Und wer weiß es, bin schon gespannt, kann ich das Ihnen ja irgendwo ganz anders dann gutschreiben lassen :)
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  53. Entschuldigen Sie bitte meine schlechte Rechtschreibung. Es ist kein mangelnder Respekt Ihnen gegenüber. Auch ein Überbleibsel aus besagter Kindheit (Genetische Präferenz gepaart mit 60ger Jahre Heimpädagogik), welche ich auch nie wieder aufholen, ganz beseitigen konnte.
  54.  
  55.  
  56. Würde mich sehr freuen, bald von Ihnen zu hören.
  57.  
  58. Mit freundlichen Grüßen
  59.  
  60.  
  61. UND DIE STRAFE FOLGT AUF DEM FUSS
  62.  
  63. Herr xxxxxx,
  64.  
  65. bin schon fassungslos angesichts dieser Aussage.
  66.  
  67.  
  68. Am 25.06.2015 um 19:06 schrieb R.XXXXXX Beratung YYYYYYY:
  69. > Hallo Herr MMMMMMMM,
  70. >
  71. >
  72. >
  73. > sprach mit unsrer zweiten Anwältin.
  74. >
  75. > Sie meint auch, dass es sehr schwer ist gegen die Krankenkasse etwas zu
  76. > machen.
  77.  
  78. Na dann, dann sollten wir sie vielleicht einfach machen lassen, was sie
  79. mit mir machten. Wenn es ausreicht, dass eine Kasse behauptet trotz der
  80. bezahlten Rechnungen und schwere der Erkrankung jemals etwas von einer
  81. Kranmeldung gehört zu haben, dann leben wir halt in einem solchen
  82. Rechtsstaat.
  83. Nett, dass Sie so bemüht sind dass ich das dann auch endlich einmal
  84. einsehen kann. Wenn es einfach wäre das Verbrechen abzuwenden, bräuchte
  85. ich wohl kaum einen Fachmann/frau.
  86.  
  87.  
  88. > Sie wollte sich die Unterlagen anschauen und melden, wenn sie eine
  89. > Chance sieht. Das hat sie bis heute nicht getan. Daher gehe ich davon
  90. > aus, dass Sie es nicht machen wird.
  91.  
  92. Ach so, erst einmal eine allgemein bequeme Aussage treffen, dann
  93. erkundigen worum es überhaupt geht.
  94.  
  95. Herr xxxxxx, Sie sollten sich vielleicht langsam daran gewöhnen, dass man
  96. Ihnen nicht mehr nur die von Anfang-an kaputten, chancenlosen Menschen
  97. zur lautlosen aber preiswerten Endlagerung überlässt, sondern mehr und
  98. auch mehr die vom Schicksal geschlagenen - Ihnen Intellektuell mindestens
  99. Ebenbürtigen.
  100.  
  101. >
  102. > Danke für das angebotenen DU. Sie sind tatsächlich wenige Monate älter.
  103. > Ich bin auf der Arbeit bewusst mit allen per SIE um die professionelle
  104. > Distanz zu halten, auch wenn mir im Prinzip Freundlichkeit sehr wichtig
  105. > ist - kann ich aber auch nicht immer einhalten...
  106.  
  107. Ja, kluge Entscheidung unter den Umständen.
  108.  
  109. Und, pfeifen Sie diesen Anwalt mal zurück, der hat sich sicher auf einem
  110. ganz anderen Geschäftszweig spezialisiert, kann mir nur schaden in der
  111. Angelegenheit.
  112.  
  113. mfg
  114. xxxxxxx
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