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- Der Judge Freund oder Feind?
- Posted on August 14, 2012 by Tigris
- Sinn des Artikels?
- Ganz ehrlich war ich zuerst als ich den Artikel geschrieben habe SEHR angepisst von MichaelW. Das bin ich zwar immer noch aber ich bin unterdessen schon wieder etwas runter gekommen und sehe dennoch einen Sinn in diesem Artikel.
- Und zwar geht es hier NICHT darum zu sagen, dass alle Judges böse Arschlöcher sind und zu verteufeln, sondern zu zeigen, dass es unter ihnen auch schwarze Schafe hat, dass sie auch Fehler machen und dass es durchaus angebracht ist ihnen nicht 100%ig zu vertrauen nur weil es Judges sind.
- Und vor allem geht es darum zu zeigen, dass es angebracht ist auch mal Kritik auszuüben und dies nichts schlechtes ist!
- Oft wird gesagt oder angenommen, dass jemand ein Cheater oder sonst was ist, nur weil er Judges eben nicht wirklich traut. Das muss aber nicht sein! Und jemanden wegen eines gesunden Misstrauens zu verurteilen ist einfach doof. Hier zeige ich, wieso ich persönlich den Judges nicht 100%ig vertraue, bzw. wieso ich denke, dass auch sie nicht über alle Zweifel erhaben sind.
- Und dass es halt auch immer mal wieder Punkte gibt, bei diesen man die Judges durchaus kritisieren kann und sollte und nicht jede Kritik an Judges schon im Voraus als Schwachsinn verteufelt wird.
- Ausserdem sollte man Leute NICHT verurteilen soll nur weil sie Judges kritisieren oder denen nicht ganz trauen und gerne auf die Finger schauen (würden).
- Und ein anderer Punkt ist, dass die Informationspolitik der DCI und der Judges einfach sehr zu wünschen übrig lässt. Dass sie oft versuchen Dinge zu verschleiern oder einfach keine klaren Auskünfte geben. Es ist klar, dass man als Organisation seine Mitglieder ein bisschen in Schutz nimmt ABER man kann es auch übertreiben und sollte auch bereit sein Fehler zu anerkennen, was von Seiten der DCI selten gemacht wird.
- Und gerade diese Informationspolitik auch bei DQs und anderen Rulings von Judges führen einfach dazu, dass das ganze nicht sehr durchsichtig ist was halt nicht gerade vertrauensfördernd ist.
- Ich bin sicher einige Zweifel die geschürt werden könnten durchaus behoben werden, wenn die DCI eine bisschen offenere Kommunikationspolitik hätte.
- Weiter möchte ich auch Mut machen, schwarze Schafe unter den Judges zu melden. Ich weiss, dass dies die wenigsten machen, ich muss zugeben, dass ich das wohl auch zu wenig gemacht habe in der Vergangenheit…
- (Wie ihr diese am besten meldet findet ihr beim Schlusswort.)
- Der Grund dazu ist nicht nur, dass ich keine solchen Schwarzen Schafe als Judges haben möchte, sondern auch, dass solche Leute einfach die Glaubwürdigkeit der gesamten Organisation der DCI und somit Magic als Sport enorm schaden! Also helft ihr nicht nur euch, sondern auch den Judges im Allgemeinen, wenn ihr Fehlverhalten von Einzelpersonen meldet, denn es kann nicht im Interesse der (guten) Judges sein solche Individuen unter sich zu haben!
- Berechtigte Kritik an Judges soll nicht nur erlaubt sein, nein sie sollte sogar erwünscht sein und man sollte nicht Angst davor haben müssen diese abzugeben!
- (Übrigens sollte es genauso erlaubt und gewünscht sein, zu Fragen, was die Grauzonen sind und zu kritisieren, dass es solche überhaupt gibt aber das ist ein anderes Thema).
- Und noch ein wichtiger Punkt für diesen Artikel ist es Judges zu zeigen was für Situationen zu misstrauen führen können. Denn ich bin sicher, dass sie das eigentlich vermeiden möchten.
- Einleitung:
- Ich habe mich in der Vergangenheit vor allem online schon oft mit Judges gestritten aber der Grund aus welchem ich diesen Artikel schrieb kam erst heute bzw. gestern, nachdem ein Judge seine Beziehungen ausgenutzt hat um meinen Namen Wohnort usw. raus zu finden habe ich genug und würde gerne hier einen Teil gesammelten Geschichten zu Judges veröffentlichen welche ich schon erlebt habe. Einfach zum zeigen, wieso ich Judges kritisiere und ihnen nicht voll und ganz vertraue.
- Ihr könnt gerne in den Kommentaren eigene Erlebnisse posten es ist immer interessant so etwas zu lesen, denn ich WEISS dass es noch viele andere Geschichten gibt. Da ich schon von einigen gehört habe, ich hier aber nur Dinge posten will die ich mehr oder weniger direkt gesehen habe.
- Ihr könnt auch gerne positive Erfahrungen mit Judges posten, wobei ich hier eher auf spezielle Dinge aus bin nicht das was eh jeder schon kennt. (ich nehme an jeder war schonmal auf einem Turnier an dem alles glatt lief).
- Das mit dem spezielle Erfahrungen soll aber auch bei der negativen Kritik gelten. Es kann jeder wohl was erzählen als ein Judge die Regeln nicht 100% wusste und das ist ja nicht schlimm, wenn er sich dann vernünftig verhält!
- Nun zu meinen Ereignissen, welche dazu geführt haben, dass ich Judges nicht ganz so blind vertraue wie einige andere.
- Mir ist bewusst, dass nicht all diese Erlebnisse dramatisch sind. Und dass einige sicher bereits (intern) geregelt wurden. Es geht mir nur darum aufzuzeigen (auch für Judges) was für Dinge ein mullmiges Gefühl hinterlassen können! (Vor allem zusammen mit fehlender/verspäteter Kommunikation!)
- Erlebnis 1:
- Ein Judge (MichaelW) benutzt seine Kontakte um mich zu “stalken”…
- Er hat seine Schweizer Kontakte (ich nehme an andere Judges…) ausgefragt wer ich sein könnte und hat dann als hochrangiger Judge im Judgecenter meine DCI nachgeschaut und dann mein Rating und Wohnort usw. herausgefunden und hat noch öffentlich in einem Forum meinen Vornamen gepostet. Es geht mir hier nicht nur darum dass er meinen Namen kennt, sondern vor allem auch um sein Vorgehen! (Genaueres zu seinem Vorgehen weiter unten)
- Das macht mich insbesondere sauer, weil schon ein anderer Judge meine Identität herausfinden wollte und wenigstens so anständig war mich danach zu fragen. Ich habe es ihm aber bewusst nicht gesagt weil ich eben den Judges NICHT traue und sie deswegen auch kritisiere, wenn sie Mist machen und nicht will dass sie mir Steine in den Weg legen können…
- Die “Begründung” dazu ist übrigens, dass ich mich vor allem im MTG-Forum über Grauzonen, und wie man diese ausnutzen könnte schlau gemacht habe sprich Judges gefragt.
- Ja das habe ich ganz klar getan, aber ist das schlimm? Ich will einfach genau wissen was erlaubt ist und was nicht! Und wenn es irgendwo Grauzonen gibt zum die ausnutzen, will ich das wenigstens wissen, egal ob ich sie ausnutze oder nicht… Vor allem wäre es mir sehr viel lieber, wenn es klare Regeln geben würde anstatt doofe Grauzonen und das habe ich schon oft klar gemacht.
- Und vor allem wie soll man bitte schön sonst zeigen dass es dumme Grauzonen gibt, welche man ausnutzen kann, wenn man nicht danach fragt und zeigt, wie man die ausnutzen kann?…
- Ich sehe mich selbst als fairen Spieler ich spiele nicht einmal besonders shady ich bluffe höchstens ab und an mal, ob man mir das glaubt oder nicht ist mir soweit egal, jedenfalls mir unfaires spielen zu unterstellen nur weil ich die Regeln genau wissen möchte inklusive Grauzonen usw. ist schon ein bisschen dreist…
- Was mich hier im besonderen ärgert ist die Art wie er mir mitgeteilt hat, dass er meinen Namen usw. kennt.
- Er hat in einem Thread in dem wir nicht einer Meinung waren sozusagen “als Argument” meinen Vornamen mit einfliessen lassen und den einfach genannt mich so im Thread angesprochen. (Hei Junge ich weiss wer du bist…)
- Dann als ich ihn per PM gesagt habe das dies nicht ginge und woher er eigentlich wisse wer ich bin, hat er mir auch meinen Nachnamen genannt.
- Als ich dann sauer war und nochmals nachgefragt habe wieso er jetzt meinen Namen kenne und wer denn so unachtsam mit meinen Daten umgegangen sei hat er mir geantwortet, dass er rumgefragt habe in der Schweiz (wahrscheinlich bei Judges…) und halt auch aus der DCI Datenbank (als hoher Judge..) dann noch mehr herausgefunden hat, wie meine DCI Nummer welche Zugang zu weiteren Daten gibt…
- Er hat mir dann auch nebenbei mitgeteilt, dass er auch wisse dass ich die letzte Season wenig getan habe (ich weiss was du letzten Sommer getan hast…) und dass er auch meinen Wohnort kennt (ich weiss übrigens wo du wohnst). Das in Klammern hat er nicht so geschrieben, aber das habe ich halt so aufgefasst. Und das finde ich schon beinahe etwas bedrohlich….
- Erlebnis 2
- Nationalqualifier in der Schweiz:
- Ein Schweizer Judge wird an einen Tisch gerufen, an dem ein Spieler ist der aus dem selben Gebiet (nennen wir es Gebiet B) der Schweiz kommt wie der Judge.
- Der Spieler aus Gebiet B spielt eine Pyromancer Ascension und kopiert jedes mal schon den Spruch, durch welchen er die zweite Marke drauf legt.
- Der Judge sagt: ja das stimmt so, das geht in Ordnung.
- (falsches Ruling zu Gunsten vom Spieler aus Gebiet B von einem Judge aus Gebiet B).
- Erlebnis 3
- Selber Judge anderer Qualifier anderer Spieler (wahrscheinlich auch aus Gebiet B. bin mir da nicht ganz sicher aber der Spieler war keiner den ich aus meinem Gebiet kannte.)
- Der Gegner vom Spieler (wahrscheinlich) auch aus Gebiet B möchte einen Maelstrom Pulse auf eine Kreatur mit Schutz vor Schwarz spielen.
- Der Judge ruled dass dies nicht geht und er deswegen auf einen seiner beiden eigenen Putrid Leech den Pulse spielen muss, womit die 2. natürlich auch stirbt und dieser Spieler 3 eigene Karten verloren hat!
- (Falsches Ruling zugunsten des Spielers (der wahrscheinlich aus Gebiet B war))
- Erlebnis 4
- In Hannau wurde ein Schweizer Spieler disqualifiziert (als er gegen einen deutschen Spieler spielen wollte):
- “Er hatte beim Vintage seinen Gegner gefragt, ob es erlaubt sei, das Spiel per Würfelwurf zu entscheiden. Dann kam irgendwie ein Judge dazu (oder wurde gerufen), und ja so wurde er disqualifiziert.”
- Ich kannte den Spieler ich stand daneben als er sich mit den Judges unterhalten hat nachher und er als auch der Judge als auch der Gegner waren sich einig, dass er genau dies gefragt hat. Der Schweizer Spieler spielt meist nicht bei sanktionierten Turnieren mit und war sich deswegen nicht sicher, ob man dies darf.
- Dass nicht allen ganz klar ist, was nun erlaubt ist und was nicht sieht man auch hier
- Natürlich ist es verboten zu würfeln im Gegensatz zu anderen Dingen die schön unklar sind. aber wenn man nur Highlander und Proxyvintage zockt, dann kann man das schon mal nicht wissen…
- (Wieder wurde ein nicht Regionaler Spieler benachteiligt).
- Erlebnis 5
- Ein Nationalqualifier in der Schweiz ich kenne die Leute die den veranstalten inklusive Judges persönlich. Es werden am Anfang die Decklisten eingesammelt. Kurze zeit später kommt jemand den ich kenne mit meiner Deckliste zu mir und sagt ich hätte noch 4 Karten vergessen es seien nur 56. Kurz angeschaut nachgedacht und die 4 fehlenden Karten noch hinzugefügt.
- Ich habe dann KEINEN gameloss oder irgendwas erhalten als ich an anderen Turnieren war an denen ich nicht alle Leute gekannt habe war das immer anders.
- (Wieder wurde ein Spieler den der Judge kennt bevorzugt).
- Erlebnis 6
- In diesem Thread gibt MichaelW offen zu, dass er von ein ihn bekannter Spieler beleidigt worden ist (bzw. die falschen Worte ihm gegenüber gebraucht hat) an einem GP und dass er diesem Spieler dafür keine Strafe gegeben hat (aber natürlich gesagt hat, dass dies nicht in Ordnung gehe um seine Haltung zu wahren…). Wenn man normalerweise einem Judge gegenüber die falschen Worte verwendet kriegt man dafür einen DQ… Besser gesagt ich bin mir sicher, dass wenn ich MichaelW gegenüber so etwas wie: “Hei du alter Penner” oder was ähnliches sage, dass ich dann Magicmässig ein ernstes Problem hätte.
- Erlebnis 7
- Sowohl auf dem PTQ in Milano als auch auf dem GP in Turin konnten Leute die italienisch sprachen einfach so ohne Probleme andern Spieler die entweder bei der Deckconstruction waren oder beim Deckconstruction (im Limited) tipps geben also Outside Assistance ohne, dass die Judges auch nur im geringsten reagiert haben selbst wenn sie daneben gestanden sind.
- Selbst mir hat ein italienischsprachiger Spieler den ich kannte mal mehr oder weniger direkt neben dem Judge einen Tipp gegeben. Gut es ist nicht so, dass der Spieler das aus Bösartigkeit gemacht hat. Ihm ist was aufgefallen, das hat er mir gesagt. Mir war es auch schon aufgefallen und ich hätte es auch sonst geändert und das war dem wohl auch klar (es war mehr so ein “Was, du willst das wirklich nicht spielen?^^”). Aber das heisst nicht, dass andere solche Möglichkeiten nicht besser ausnutzen. Andere Leute haben wesentlich mehr miteinander gesprochen als nur einen Satz (aber auf Italienisch).
- (Wieder werden “einheimische” Spieler bevorzugt, bzw. es wird halt viel lockerer geruled als das bei uns der Fall ist. Vielleicht wäre ähnliches auch bei anders sprachigen durchgegangen, die haben das aber halt nicht in dem Ausmass gewagt.)
- Erlebnis 8
- WMCQ in der Schweiz ein Spieler aus Gebiet W steht kurz davor ein Gameloss zu kriegen wegen marked Sleaves, da man durch die Sleaves ein wenig durchschauen kann und so erkennt ob eine double faced Karte drin ist oder nicht.
- Er diskutiert mit dem Judge dass man sie bei normalen Licht nicht sieht usw. aber ja das bringt nichts, dann kommt der Headjudge (wohl nicht aus Gebiet W aber zumindest mehr diese Richtung so hat es zumindest gewirkt) spricht ein wenig mit dem und dann kriegt er kein Gameloss weil man sie ja bei dem schlechten Licht hier in der Mitte der Halle nicht durch sieht. (Bei besserem Licht aber schon z.B. an der Judgestation).
- (Und wieder wurde ein Spieler vor einem Gameloss gerettet von einem Judge aus einer ähnlichen Region (sie haben zumindest miteinander eine andere Sprache gesprochen als der Spieler mit dem andern Judge zuvor)).
- Erlebnis 9
- In einem Thread auf dem mtg-forum geben 2 Judges zu, dass sie Leute die “nett” sind besser behandeln als andere, z.B. dass sich diese Seatings wünschen können oder vielleicht sogar beim eigenen Deckcheck zusehen dürfen.
- Dass unter nette Leute wohl meist solche fallen werden, welche die Judges kennen, ist irgendwie zu erwarten….
- Erlebnis 10
- Ein Spieler kriegt auf einem WMCQ in der Schweiz ein Gameloss beim Deckcheck weil er angeblich 61 Karten im Deck hat. Er hat aber wie die meisten Spieler immer vor den Spielen ein Pileshuffle gemacht bei denen er die Karten zählt. (6 Stapel an 10 karten)
- “Kurz bei den Judges nachgefragt hat ergeben, das der Judge sich verzählt hat. Es waren 60 Karten, allerdings mit 5 Ponder.”
- Hat mir dann im Thread oben ein Judge gesagt, aber wie viel später ist das den herausgekommen, wenn ich an dem Turnier das mit den 61 Karten mitgekriegt habe obwohl ich nicht neben dem Spieler sass, hingegen noch nicht bekannt war, dass sich der Judge “nur” verzählt hat?
- Und ich mag mich täuschen aber sollte bei einem Deckcheck nicht genau gezählt werden und am meisten mehrfach UND sollte es nicht auffallen, dass eine andere Karte fehlt (anstatt des 5. Ponders)?
- Aber es ist natürlich nicht erlaubt (ausser man ist nett aka kennt die Judges…) dass man beim eigenen Deckcheck zusehen kann um sicher zu gehen, dass sie “richtig zählen” bzw. einem nicht Ponder ins Deck schmuggeln… Und dies ist auch nicht erlaubt wenn das eigene Deck mehrere Tausend Euro Wert ist.
- Die Argumente dafür wieso dies nicht erlaubt ist, waren zum einen weil es organisatorisch zu viel Aufwand geben würde und man den Judges ja vertrauen könne.
- Aber dass der Deckcheck ist, weil man den Spielern nicht vertraut und ebenfalls mit grossem Organisatorischem (und zeitlichem) Aufwand verbunden ist, geht in Ordnung…
- Klar MUSS man Deckchecks machen, aber dass man Judges einfach blind vertrauen muss, finde ich vor bei einigen Judges nicht gerade ideal…
- Erlebnis 11
- Nationals letztes Jahr. Ein judge nennt mich mehrfach Lucker und sagt ich hätte es nicht verdient hier zu sein… Dieser Judge hat es wie einige andere Judges versucht sich zu qualifizieren für die Nationals und hatte es nicht geschafft, weil er unter anderem gegen mich verloren hat. Ist so ein Verhalten an den Nationals von einem Judge angebracht? Kann ich wirklich davon ausgehen, dass ein solcher Judge wirklich neutral ist wenn er sich mir gegenüber schon so verhält?
- Erlebnis 12
- Sealed PTQ auch in der Schweiz. Es steht 1:1 und ich bin im 3. Spiel wir haben noch ein wenig Zeit. Ich habe genug Leben (weiss nicht mehr genau wie viele aber wohl über 10). Mein Gegner ist auf 19 Leben ich habe einen Curse of Death’s Hold im Spiel sowie einen Bane of Hanweir (also geflippt und angriffsbereit) und mein Gegner hat nichts im Spiel und 2 Handkarten aber wahrscheinlich nur Länder, da er den Bane of Hanweir flippen lassen hat.
- Ich habe (wahrscheinlich) 13 Länder im Spiel und Devil’s Play in der Hand ich ziehe ein Land. Ich greife mit dem Bane of Hanweir an, bringe den Gegner auf 14 spiele das Land und denke aus irgend einem Grund, dass ich es für x=14 spielen könne (ich war mir zu dem Zeitpunkt sehr sicher dass ich es könne… Ich hatte nachgerechnet, dass ich den Gegner so genau töte) und sage das und tappe alle meine Länder.
- Mein Gegner nimmt meine Länder zu sich rüber und zählt sie bei sich 2 mal nachher sagt er es seien nur 14 Länder. Er ruft den Judge und verlangt von dem, dass ich Disqualifiziert werde oder einen Gameloss kriege, weil ich versucht hätte zu cheaten.
- Es gab eine grosse Diskussion, ich habe dem Judge dann erklärt, dass ich sicher nicht cheaten wolle in so einer Situation, da ich eigentlich gar nicht mehr verlieren kann und dass ich mir wirklich sicher war, dass ich es für X=14 spielen kann, sonst hätte ich damit noch einen Zug gewartet…. (Fast alle Länder aus der Bibliothek (im Gegensatz zum Gegner) 5/5 auf dem Board (Gegner nichts) Fluch auf dem Board, der dem Gegner das halbe Deck abstellt und genug leben UND den Devil’s Play in der Hand). Ich kriege dann ein Warning (was mir egal war ich hatte eh noch keins). Spiele den Spruch für x=13 der Gegner zieht eine Karte mein Zug ich greife an, der Gegner ist tot.
- Hier war das Ruling absolut ok da will ich mich auch gar nicht beschweren, es geht mir um etwas anderes.
- Ich habe nach dem Spielen das Freunden erzählt und die wussten gleich wer mein Gegner war! Sie haben gesagt, dass der dafür bekannt sei und solche Dinge immer versuche. Nicht nur die Leute auf dem Turnier wussten das sondern auch andere als ich denen ein anderes mal davon erzählt habe. (Also sie haben direkt gesagt “Ah du hast gegen XY gespielt”).
- Meine Frage hier ist, wieso hat noch nie ein Judge diesem Spieler auf die Finger geklopft, wenn er solche Dinge anscheinend immer tut und das eigentlich die gesamte Schweizer Turnierszene weiss? Er muss sich ja mit solchen Dingen jeweils auch an den Judge wenden!
- Ist das in Ordnung, dass man solche Dinge macht oder stört es einfach nicht genug?
- Ich meine sogar ich war zuerst geschockt als ich als Cheater dargestellt wurde und er einen DQ oder ein Gameloss verlangt hat. Wie ist denn so etwas denn erst für einen neueren unerfahreren Spieler?
- Ich kann mir vorstellen, dass es ziemlich abschreckend für jemanden ist, wenn der noch nicht auf vielen “wichtigeren” Turnieren war und ihn dann jemand dreist als Cheater bezeichnet und den Judge ruft und verlangt er solle Disqualifiziert werden!
- Ich weiss jetzt nicht in wiefern solch ein Verhalten gegen die Regeln verstösst, aber es ist schon etwas, bei dem man doch als Judge mal sagen könnte “lass das!”.
- Vielleicht wurde es ja auch mal gemacht unterdessen aber bis zu dem Zeitpunkt, war das sicher noch nicht der Fall gewesen.
- Erlebnis 13
- Die Diskussion um die neuen IPG hier Nicht nur haben die Judges teilweise sehr lange gebraucht bis sie überhaupt verstanden haben um was es geht, nein sie haben sogar diese IPG die einfach totaler Mist war bis zum Ende fast verteidigt, mit der Begründung “die wissen schon was sie tun”… Dieses Blinde vertrauen ohne nachzudenken war einfach schon sehr traurig anzusehen. Vor allem da am Ende sogar der Ersteller der IPG merken musste wie dumm die sind. (Nachdem das viele Spieler schon weit vorher bemerkt haben…)
- Das ist jetzt ein anderes Beispiel als die anderen weiter oben, aber es soll einfach ein Beispiel sein, welches schön zeigt, wie sich Judges teilweise Verhalten und wieso ich nicht das Vertrauen, das anscheinend einige Spieler haben teilen kann bzw. wieso ich sie kritisiere.
- Das hat sich übrigens alles in einem Zeitraum von etwa 2 Jahren abgespielt es gibt sicher auch anderes das ich erlebt habe aber dort habe ich mir die Dinge noch nicht notiert da ich damals noch nicht so aktiv gespielt habe wie die letzten 2 Jahre.
- Konsequenzen?
- Nunja ich werde das erste Erlebnis sicherlich melden. Bei den anderen Dingen muss man sagen, dass der Judge von 2 und 3 wohl nicht mehr Judge ist (zumindest habe ich ihn schon länger nicht mehr gesehen). Ob das mit diesen Ereignissen zusammenhängt weiss ich nicht ich habe sie auf jeden Fall nicht gemeldet. (Obwohl ich das hätte tun sollen).
- Und man weiss halt allgemein NIE was hinter den Kulissen abläuft, was dort zu interner Kritik führt usw. Und mir ist auch klar, dass einige der Dinge hier halt einfach menschlich sind oder einfach mal passieren können (jeder macht Fehler).
- Und nicht alle Erlebnisse waren so dramatisch, das ist mir schon klar, dennoch werfen sie halt teils Fragen auf. Aber eben es kann gut sein, dass intern diese Fragen auch gestellt werden. Nur muss man manchmal eben solche Fragen auch laut (öffentlich stellen) nicht nur damit nicht alles unter den Tisch gewischt wird, sondern weil man halt, wenn man von internen Konsequenzen nichts weiss, zumindest dieses Gefühl bekommen kann.
- Weiteres
- Ich habe natürlich noch einiges anderes per Hörensagen gehört von einigen merkwürdigen DCs (unter anderem in Turin von einem Schweizer), aber das waren die Dinge, welche ich selbst miterleben konnte, zwar nicht immer als beteiligter selbst aber schon meist sehr direkt.
- Und dazu kommt noch, dass es einige Fälle gab in dem die Judges schon sehr stark zusammen gehalten haben und einfach keinen Fehler einsehen wollten. Und sich sehr quer stellen gegen Kritik welche sich gegen sie richtet. Das macht das ganze einfach nicht wirklich besser… (Erinnert ihr euch an “das vermeintliche Cheating” bei der deutschen Meisterschaft? Und wie dort als einzigen die Judges das als nicht Cheating sahen, nun gut man will ja den Kollegen nicht in den Rücken fallen… hier ein kleiner Link dazu)
- Auch schon etwas älter aber hier sieht man am Artikel aber auch an den Kommentaren wie ungern Judges irgendwas schlechtes in der Öffentlichkeit über Turnierabläufe usw. sagen. Also soll heissen, dass es halt vor allem bei dem erwähnten Artikel sehr stark der Fall ist, dass es scheint als gäbe es interessante Dinge über die Judges zu sagen, dass dies der Schreiber aber nicht darf / sich nicht getraut.
- Und ein Fall der mir nicht mehr ganz so genau einfällt, ist einer bei dem zuerst ein Judge ein bestimmtes Ruling gab, dann der Headjudge das genau gegenteilige Ruling gab. Das kann vorkommen, was mich da gestört hat war, dass von Judge Seite nicht gesagt wurde ja das war ein Fehler (von einem der beiden Judges) sondern solche Aussagen gemacht wurden wie “es kann gut sein, dass beide volkommen Recht hatten zu ihrem Zeitpunkt an dem sie das gesagt haben.”
- Das ist einfach so eine typische Aussage, bei der man mit allen Mitteln versucht fehlerfrei zu bleiben. Das stört wesentlich mehr, als die Tatsache, dass Judges auch mal Fehler machen können.
- Weiter gibt es halt einige Situationen die recht schwammig sind und die Judges nichts unternehmen wollen, diese Regeln weniger schwammig zu machen. (Mir ist klar, dass dies teilweise schwer ist bei so Dingen aber Grauzonen wirken halt einfach NIE wünschenswert…) Allen voran die Frage wegen altered cards ob man die benutzen darf wie stark diese gealterd sein dürfen. Und die Frage wegen Foils ob die wegen der leicht anderen Biegung auffallen oder nicht, das sind einfach Dinge die immer sehr auf die Laune des Judges ankommen und das missfällt mir sehr.
- Ganz zu schweigen von der unrealistischen Vorstellung, dass man IMMER bei jeder kleinen Auffälligkeit oder Unklarheit einen Judge rufen sollte. Habt ihr das mal bei einem Turnier gemacht? Ich bin sicher wenn ihr das macht, werdet ihr den Judge unendlich nerven und das Spiel wird sich noch länger ziehen als es sowieso schon der Fall ist…
- Vor allem wenn es ein Turnier ist bei dem auch etwas ältere Karten gespielt werden, welche eventuell ein bisschen ein anderes Oraclewording haben könnten usw.
- Ah hier wird übrigens auch unter anderem ein Fall von einem nicht ganz klaren Bann von einem Spieler erwähnt der auch gegen einen “hochrangigen” Judge vorgegangen sein soll, falls ihr euch wundert, wieso es mich stört, dass Judges meinen Namen kennen… (Wobei mich das Vorgehen von MichaelW wie gesagt stärker gestört hat, als die Tatsache dass er meinen Namen kennt.)
- Hier noch zwei links welche auch schön zeigen, wie einige Judges mit ernsthaften Diskussionen umgehen oder eben nicht umgehen…
- Dieser Judge ist soweit ich weiss nicht mehr dabei und gegen ihn gab es immer wieder mal Kritik, ob diese dazu geführt hat oder ob es Zufall ist, das kann ich natürlich nicht sagen.
- Aber ich nehme es mal als Beispiel dafür wie es helfen kann Kritik auszuüben gegen Judges! (Mag vielleicht etwas naiv sein von mir zu glauben, dass die wirklich geholfen hat aber einfach zu denken, dass Kritik ausser grossen Shitstorms gar nichts bringt ist etwas zu deprimierend.)
- (Vom Fall Veronika Ronge und wie dort von der DCI vorgegangen und berichtet wurde, mal ganz zu schweigen…)
- Schlusswort (inklusive Emailadresse)
- Zu aller erst einmal die Emailadresse, an welche ihr schreiben könnt wenn ihr euch über einen Judge beschweren möchtet oder Ungereimtheiten melden wollt:
- wizards AT hasbro PUNKT de
- Ihr könnt euch natürlich auch an MichaelW wenden (Koordinator der Judges von Deutschland, Österreich und der Schweiz), aber in wiefern das zielführend ist weiss ich nicht… (Falls ihrs doch tun möchtet ihn findet man im Planetmtgforum und im mtg-forum unter dem Benutzernamen)
- Wie gesagt es ist jetzt nichts so spezielles bzw. negatives, nur weil sich ein Judge mal bei irgendwas nicht sicher war, aber wenn er falsche Rulings macht und diese voll durchzieht (vor allem falls dies vermehrt der Fall ist!) dann kann man das schon melden.
- Dies kann zwar jedem mal passieren, aber unfähige Judges sind wie Cheatern, die findet man auch nur, wenn man oft Ungereimtheiten Meldet und wenn sich diese summieren.
- Weiter kann es bei einigen Dingen auch durchaus helfen, diese öffentlich zu machen, damit diese nicht unter den Tisch gekehrt werden…
- Weswegen ihr (ich weiss ich wiederhole mich) auch gerne hier in den Comments Dinge posten könnt die bei euch zu Misstrauen geführt haben.
- Aber die Hauptaussage dieses Artikels soll falls ihr es nicht gemerkt habt die folgende sein:
- Judges sind Menschen, sie machen Fehler, das ist auch weiter nicht schlimm, aber sie sollten dazu stehen und man muss sie dafür auch kritisieren dürfen. Und es macht ,auch als nicht Cheater, Sinn ihnen ab und zu ein bisschen zu misstrauen und auf die Finger zu schauen! Und auch unter ihnen gibt es (wie überall) schwarze Schafe und die sollte man halt wenn möglich finden, den Spielern UND dem Spiel zuliebe!
- Und zu der (zugegebenen Masses provozierenden) Frage die den Titel darstellt:
- Weder noch Judges sind einfach Menschen mit Stärken und Schwächen. Sie haben ihre Gründe das zu machen, es ist sicher gut, dass es Leute gibt die das machen, aber das alleine macht sie noch nicht unfehlbar oder unkritisierbar!
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