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- Die einzige Gewalt während zwei Wochen Mobilisierung für eine antifaschistische Demonstration, ging vom Staat und dessen militantem Arm, der Polizei aus! Antifaschistisches Engagement wurde im Vorfeld medial und politisch kriminalisiert und pauschal mit Chaotentum und Vandalismus gleichgesetzt. Von so genannten Extremismus-Experten wurde über das Gewaltpotential solcher Kundgebungen sinniert, nicht ohne dabei gleichzeitig die Gefahr von rechts herunterzuspielen. Dies alles, obwohl seitens der Organisatoren zu keinem Zeitpunkt in irgendeiner Weise zu Gewalt aufgerufen wurde! Viel mehr wurden von ebendiesen Organisatoren im Vorfeld mehrere Communiqués veröffentlicht, die an Inhalt mehr geboten hätten, als sich sämtliche Journalisten der etablierten Medienlandschaft aus ihren krawall- und klickgeilen Fingern hätten saugen können. Es liegt aber halt naturgemäss nicht im primären Interesse dieser Medienhäuser, solche Inhalte zu transportieren! Hoi Profitinteressen, Hoi Kapitalismus!
- Während zwei Samstagen wurde die Stadt Bern folglich in eine Polizeifestung verwandelt, aus der ganzen Schweiz wurden Polizeikräfte zugezogen, als hätte jemand zum Bürgerkrieg aufgerufen. Dies im Übrigen auf Kosten der steuerzahlenden Berner Bevölkerung! Weder diese, noch die Organisatoren hatten jedoch dieses Aufgebot bestellt und es wäre auch gar nie nötig gewesen! Dies hat spätestens der absolut friedliche Sonntagabendspaziergang gezeigt, aber auch schon vorher wurde die Staatsmacht durch selbstbestimmtes und reflektiertes Handeln seitens der Antifaschisten demaskiert: Die politisch und medial vorverurteilten Aktivisten agierten stets gewaltfrei, während im Gegensatz dazu die anwesenden Polizeikräfte nicht zögerten, friedliche Menschen mit Gewalt (Pfeffer, Gas, Knüppel, Fusstritte, Gummischrot, ..) von ihren Grundrechten abzuhalten!
- Grundrechte übrigens, die vom Gemeinderat im Vorfeld der Eidgenössischen Wahlen eingeschränkt wurden. Offenbar soll die politische Meinungsäusserung während dieser Zeit denjenigen vorbehalten bleiben, die sich für teures Geld Plakate an prominenter Stelle leisten können.
- Nun, die Wahlen sind vorbei, das Resultat bekannt: Ein massiver Rechtsrutsch! Die fremdenfeindliche und menschenverachtende Kampagne der SVP ist in der so genannten „gesellschaftlichen Mitte“ einmal mehr auf fruchtbaren Boden gestossen.
- Zunehmende staatliche Repression gegen alles, was irgendwie „links“ ist, hochgerüstete Polizeikorps, Anti-Terror-Einheiten gegen besetzte Häuser, eingeschränkte Grundrechte: Könnte da allenfalls ein Zusammenhang mit besagtem Rechtsrutsch bestehen? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!
- Antifaschismus ist deshalb nötiger denn je! Jetzt erst recht gegen rechts!
- Der Dank gilt allen AntifaschistInnen und solidarischen Menschen, die ihren Protest trotzdem auf die Strasse getragen haben und natürlich den Organisatoren der Revolutionären Jugend Bern!
- - ein Antifaschist.
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