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Dec 24th, 2022
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  34.     <title>Betriebliche Informations- und Kommunikationssysteme – Der Erkenntnisgegenstand der Wirtschaftsinformatik</title>
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  49.  
  50. Die Wissenschaftliche Kommission Wirtschaftsinformatik im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e. V. (WKWI) formuliert das '''Profil der Wirtschaftsinformatik''' wie folgt:
  51.  
  52. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  53. &lt;loop_paragraph type="citation" copyright="vgl. WKWI (1994), S. 80; auszugsweise erneut dargelegt in WKWI (2007), S. 319"&gt;
  54. '''Profil der Wirtschaftsinformatik'''&lt;br /&gt;
  55. Gegenstand der Wirtschaftsinformatik sind „Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) in Wirtschaft und Verwaltung“ (kurz: ‚Informationssysteme‘ (IS)). IKS sind soziotechnische Systeme, die menschliche und maschinelle Komponenten (Teilsysteme) als Aufgabenträger umfassen, die voneinander abhängig sind, ineinandergreifen und/oder zusammenwirken. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung bei der Erfüllung betrieblicher Aufgaben. Der Begriffsbestandteil „Information“ verdeutlicht, dass es primärer Zweck dieser Systeme ist, betriebliche Prozesse mit Hilfe von Informationen zu lenken und die Informationsnachfrage von Aufgabenträgern […] zu befriedigen. […] Der Begriffsbestandteil „Kommunikation“ verdeutlicht, dass eine Koordination zwischen arbeitsteilig wirkenden Aufgabenträgern stattfindet.&lt;/loop_paragraph&gt;
  56. &lt;/loop_area&gt;
  57.  
  58. Die WKWI postuliert ebenfalls das Ziel der Wirtschaftsinformatik.
  59.  
  60. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  61. '''Ziel der Wirtschaftsinformatik'''&lt;br /&gt;
  62. &lt;loop_paragraph type="citation" copyright="vgl. WKWI (1994), S. 81"&gt;Ziel der Wirtschaftsinformatik ist die Gewinnung von Theorien, Methoden, Werkzeugen und intersubjektiv nachprüfbaren Erkenntnissen über/zu IKS in Wirtschaft und Verwaltung und die Ergänzung des ‚Methoden- und Werkzeugkastens‘ der Wissenschaften um solche der Wirtschaftsinformatik, die den soziotechnischen Erkenntnis- und Gestaltungsgegenstand einer wissenschaftlichen Untersuchung zugänglich machen.
  63. &lt;/loop_paragraph&gt;
  64. &lt;/loop_area&gt;
  65.  
  66. Die Wirtschaftsinformatik strebt wie jede Wissenschaft Erklärungs- und Gestaltungsziele an (vgl. &lt;cite page=3&gt;Abts+und+Mülder+2009&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages=6ff&gt;Fink+et+al.+2005&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages=18ff&lt;/cite&gt;Heinrich+et+al.+2007&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages=63f&gt;Laudon+et+al.+2010&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages=10ff&gt;Lehner+et+al.+2008&lt;/cite&gt;,  &lt;cite pages=3f&gt;Mertens+et+al.+2005&lt;/cite&gt;, &lt;cite page=18&gt;Schwarze+2000&lt;/cite&gt;, &lt;cite page=4&gt;Schwarzer+und+Krcmar+2010&lt;/cite&gt;).
  67.  
  68. *Im Zuge des '''Erklärungsziels''' versucht die Wirtschaftsinformatik Erkenntnisse über ihren Erkenntnisgegenstand zu gewinnen und diese Erkenntnisse durch Evaluierungen (bewertende Analysen) durch die Angabe von Gründen zu fundieren.
  69. *Im Zuge des '''Gestaltungsziels''' versucht die Wirtschaftsinformatik nutzbringende Artefakte wie Sprachen, Methoden, Modelle, Architekturen usw. zu konstruieren, um auf diesen Grundlagen nutzbringende betriebliche Informationssysteme zu entwickeln.
  70.  
  71. Einem einfachen Verständnis nach lässt sich der Begriff Informationssystem vorab definieren (vgl. &lt;cite page=1&gt;Ferst+und+Sinz+2006&lt;/cite&gt;)
  72.  
  73. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  74. '''Informationsystem'''&lt;br /&gt;
  75.  
  76. Ein Informationssystem ist ein System, das Daten bzw. Informationen verarbeitet und dadurch zur Unterstützung und Erfüllung von Aufgaben beiträgt.
  77. &lt;/loop_area&gt;
  78.  
  79. Auch lässt sich der Begriff Kommunikationssystem vorab definieren.
  80.  
  81. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  82. '''Kommunikationssystem '''&lt;br /&gt;
  83. Ein Kommunikationssystem ist ein System zur Übermittlung von Daten.
  84. &lt;/loop_area&gt;
  85.  
  86. Da ein Informationssystem in der Regel auch Kommunikationssystem ist, wird nachfolgend keine Unterscheidung zwischen Informationssystem und Kommunikationssystem gemacht. Der Begriff der Verarbeitung wird als Sammelbegriff (siehe LO 4 Kapitel 1.1) in einem umfassenden Sinne verwendet, sodass die Übermittlung von Daten lediglich eine spezielle Verarbeitung von Daten darstellt.
  87.  
  88. In Anlehnung an die allgemeine Definition von Informationssystem lässt sich ein betriebliches Informationssystem definieren.
  89.  
  90. &lt;loop_area type="definition"&gt;'''Betriebliches Informationssystem '''
  91.  
  92. Ein betriebliches Informationssystem ist ein spezielles Informationssystem, das zur Unterstützung und Erfüllung betrieblicher Aufgaben eingesetzt wird und erlaubt, betriebliche Aufgaben zu lenken (planen, steuern und kontrollieren).
  93. &lt;/loop_area&gt;
  94.  
  95. Neben betrieblichen Informationssystemen zählt ebenso die Informationsinfrastruktur zum Spektrum des Erkenntnisgegenstands der Wirtschaftsinformatik (vgl. &lt;cite page=17&gt;Schwarze+2000&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages=17f&gt;Heinrich+et+al+2007&lt;/cite&gt;, &lt;cite page=19&gt;Heinrich+und+Lehner+2005&lt;/cite&gt;).
  96.  
  97. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  98. '''Informationsinfrastruktur'''&lt;br /&gt;
  99. Unter Informationsinfrastruktur versteht man alle Einrichtungen, Mittel und Maßnahmen zur Produktion, Verbreitung und Nutzung von Daten bzw. Informationen im Unternehmen. Komponenten einer Informationsinfrastruktur sind Hardware, Software, organisatorische Regelungen, Personen und Räume.
  100. &lt;/loop_area&gt;
  101.  
  102. Der '''Erkenntnisgegenstand der Wirtschaftsinformatik''' umfasst zusammengefasst '''betriebliche Informationssysteme''' (genauer Informations- und Kommunikationssysteme) und die für den Einsatz derartiger Systeme notwendige '''Informationsinfrastruktur'''. Dieses Verständnis des Erkenntnisgegenstands der Wirtschaftsinformatik hat sich in der Literatur zur Wirtschaftsinformatik, wenn auch teilweise in leicht abgewandelter Form, durchgesetzt.</text>
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  117.  
  118. Die Wissenschaftliche Kommission Wirtschaftsinformatik im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e. V. (WKWI) formuliert das '''Profil der Wirtschaftsinformatik''' wie folgt:
  119.  
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  122. '''Profil der Wirtschaftsinformatik'''&lt;br /&gt;
  123. Gegenstand der Wirtschaftsinformatik sind „Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) in Wirtschaft und Verwaltung“ (kurz: ‚Informationssysteme‘ (IS)). IKS sind soziotechnische Systeme, die menschliche und maschinelle Komponenten (Teilsysteme) als Aufgabenträger umfassen, die voneinander abhängig sind, ineinandergreifen und/oder zusammenwirken. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung bei der Erfüllung betrieblicher Aufgaben. Der Begriffsbestandteil „Information“ verdeutlicht, dass es primärer Zweck dieser Systeme ist, betriebliche Prozesse mit Hilfe von Informationen zu lenken und die Informationsnachfrage von Aufgabenträgern […] zu befriedigen. […] Der Begriffsbestandteil „Kommunikation“ verdeutlicht, dass eine Koordination zwischen arbeitsteilig wirkenden Aufgabenträgern stattfindet.&lt;/loop_paragraph&gt;
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  126. Die WKWI postuliert ebenfalls das Ziel der Wirtschaftsinformatik.
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  129. '''Ziel der Wirtschaftsinformatik'''&lt;br /&gt;
  130. &lt;loop_paragraph type="citation" copyright="vgl. WKWI (1994), S. 81"&gt;Ziel der Wirtschaftsinformatik ist die Gewinnung von Theorien, Methoden, Werkzeugen und intersubjektiv nachprüfbaren Erkenntnissen über/zu IKS in Wirtschaft und Verwaltung und die Ergänzung des ‚Methoden- und Werkzeugkastens‘ der Wissenschaften um solche der Wirtschaftsinformatik, die den soziotechnischen Erkenntnis- und Gestaltungsgegenstand einer wissenschaftlichen Untersuchung zugänglich machen.
  131. &lt;/loop_paragraph&gt;
  132. &lt;/loop_area&gt;
  133.  
  134. Die Wirtschaftsinformatik strebt wie jede Wissenschaft Erklärungs- und Gestaltungsziele an (vgl. &lt;cite page=3&gt;Abts+und+Mülder+2009&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="6 ff."&gt;Fink+et+al.+2005&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="18 ff."&lt;/cite&gt;Heinrich+et+al.+2007&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="63 f."&gt;Laudon+et+al.+2010&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="10 ff."&gt;Lehner+et+al.+2008&lt;/cite&gt;,  &lt;cite pages="3 f."&gt;Mertens+et+al.+2005&lt;/cite&gt;, &lt;cite page=18&gt;Schwarze+2000&lt;/cite&gt;, &lt;cite page=4&gt;Schwarzer+und+Krcmar+2010&lt;/cite&gt;).
  135.  
  136. *Im Zuge des '''Erklärungsziels''' versucht die Wirtschaftsinformatik Erkenntnisse über ihren Erkenntnisgegenstand zu gewinnen und diese Erkenntnisse durch Evaluierungen (bewertende Analysen) durch die Angabe von Gründen zu fundieren.
  137. *Im Zuge des '''Gestaltungsziels''' versucht die Wirtschaftsinformatik nutzbringende Artefakte wie Sprachen, Methoden, Modelle, Architekturen usw. zu konstruieren, um auf diesen Grundlagen nutzbringende betriebliche Informationssysteme zu entwickeln.
  138.  
  139. Einem einfachen Verständnis nach lässt sich der Begriff Informationssystem vorab definieren (vgl. &lt;cite page=1&gt;Ferst+und+Sinz+2006&lt;/cite&gt;)
  140.  
  141. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  142. '''Informationsystem'''&lt;br /&gt;
  143.  
  144. Ein Informationssystem ist ein System, das Daten bzw. Informationen verarbeitet und dadurch zur Unterstützung und Erfüllung von Aufgaben beiträgt.
  145. &lt;/loop_area&gt;
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  147. Auch lässt sich der Begriff Kommunikationssystem vorab definieren.
  148.  
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  150. '''Kommunikationssystem '''&lt;br /&gt;
  151. Ein Kommunikationssystem ist ein System zur Übermittlung von Daten.
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  154. Da ein Informationssystem in der Regel auch Kommunikationssystem ist, wird nachfolgend keine Unterscheidung zwischen Informationssystem und Kommunikationssystem gemacht. Der Begriff der Verarbeitung wird als Sammelbegriff (siehe LO 4 Kapitel 1.1) in einem umfassenden Sinne verwendet, sodass die Übermittlung von Daten lediglich eine spezielle Verarbeitung von Daten darstellt.
  155.  
  156. In Anlehnung an die allgemeine Definition von Informationssystem lässt sich ein betriebliches Informationssystem definieren.
  157.  
  158. &lt;loop_area type="definition"&gt;'''Betriebliches Informationssystem '''
  159.  
  160. Ein betriebliches Informationssystem ist ein spezielles Informationssystem, das zur Unterstützung und Erfüllung betrieblicher Aufgaben eingesetzt wird und erlaubt, betriebliche Aufgaben zu lenken (planen, steuern und kontrollieren).
  161. &lt;/loop_area&gt;
  162.  
  163. Neben betrieblichen Informationssystemen zählt ebenso die Informationsinfrastruktur zum Spektrum des Erkenntnisgegenstands der Wirtschaftsinformatik (vgl. &lt;cite page=17&gt;Schwarze+2000&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="17 f."&gt;Heinrich+et+al+2007&lt;/cite&gt;, &lt;cite page=19&gt;Heinrich+und+Lehner+2005&lt;/cite&gt;).
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  167. Unter Informationsinfrastruktur versteht man alle Einrichtungen, Mittel und Maßnahmen zur Produktion, Verbreitung und Nutzung von Daten bzw. Informationen im Unternehmen. Komponenten einer Informationsinfrastruktur sind Hardware, Software, organisatorische Regelungen, Personen und Räume.
  168. &lt;/loop_area&gt;
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  170. Der '''Erkenntnisgegenstand der Wirtschaftsinformatik''' umfasst zusammengefasst '''betriebliche Informationssysteme''' (genauer Informations- und Kommunikationssysteme) und die für den Einsatz derartiger Systeme notwendige '''Informationsinfrastruktur'''. Dieses Verständnis des Erkenntnisgegenstands der Wirtschaftsinformatik hat sich in der Literatur zur Wirtschaftsinformatik, wenn auch teilweise in leicht abgewandelter Form, durchgesetzt.</text>
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  185.  
  186. Die Wissenschaftliche Kommission Wirtschaftsinformatik im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e. V. (WKWI) formuliert das '''Profil der Wirtschaftsinformatik''' wie folgt:
  187.  
  188. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  189. &lt;loop_paragraph type="citation" copyright="vgl. WKWI (1994), S. 80; auszugsweise erneut dargelegt in WKWI (2007), S. 319"&gt;
  190. '''Profil der Wirtschaftsinformatik'''&lt;br /&gt;
  191. Gegenstand der Wirtschaftsinformatik sind „Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) in Wirtschaft und Verwaltung“ (kurz: ‚Informationssysteme‘ (IS)). IKS sind soziotechnische Systeme, die menschliche und maschinelle Komponenten (Teilsysteme) als Aufgabenträger umfassen, die voneinander abhängig sind, ineinandergreifen und/oder zusammenwirken. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung bei der Erfüllung betrieblicher Aufgaben. Der Begriffsbestandteil „Information“ verdeutlicht, dass es primärer Zweck dieser Systeme ist, betriebliche Prozesse mit Hilfe von Informationen zu lenken und die Informationsnachfrage von Aufgabenträgern […] zu befriedigen. […] Der Begriffsbestandteil „Kommunikation“ verdeutlicht, dass eine Koordination zwischen arbeitsteilig wirkenden Aufgabenträgern stattfindet.&lt;/loop_paragraph&gt;
  192. &lt;/loop_area&gt;
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  194. Die WKWI postuliert ebenfalls das Ziel der Wirtschaftsinformatik.
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  198.  
  199. &lt;loop_paragraph type="citation" copyright="vgl. WKWI (1994), S. 81"&gt;Ziel der Wirtschaftsinformatik ist die Gewinnung von Theorien, Methoden, Werkzeugen und intersubjektiv nachprüfbaren Erkenntnissen über/zu IKS in Wirtschaft und Verwaltung und die Ergänzung des ‚Methoden- und Werkzeugkastens‘ der Wissenschaften um solche der Wirtschaftsinformatik, die den soziotechnischen Erkenntnis- und Gestaltungsgegenstand einer wissenschaftlichen Untersuchung zugänglich machen.
  200. &lt;/loop_paragraph&gt;
  201. &lt;/loop_area&gt;
  202.  
  203. Die Wirtschaftsinformatik strebt wie jede Wissenschaft Erklärungs- und Gestaltungsziele an (vgl. &lt;cite page=3&gt;Abts+und+Mülder+2009&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="6 ff."&gt;Fink+et+al.+2005&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="18 ff."&lt;/cite&gt;Heinrich+et+al.+2007&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="63 f."&gt;Laudon+et+al.+2010&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="10 ff."&gt;Lehner+et+al.+2008&lt;/cite&gt;,  &lt;cite pages="3 f."&gt;Mertens+et+al.+2005&lt;/cite&gt;, &lt;cite page=18&gt;Schwarze+2000&lt;/cite&gt;, &lt;cite page=4&gt;Schwarzer+und+Krcmar+2010&lt;/cite&gt;).
  204.  
  205. *Im Zuge des '''Erklärungsziels''' versucht die Wirtschaftsinformatik Erkenntnisse über ihren Erkenntnisgegenstand zu gewinnen und diese Erkenntnisse durch Evaluierungen (bewertende Analysen) durch die Angabe von Gründen zu fundieren.
  206. *Im Zuge des '''Gestaltungsziels''' versucht die Wirtschaftsinformatik nutzbringende Artefakte wie Sprachen, Methoden, Modelle, Architekturen usw. zu konstruieren, um auf diesen Grundlagen nutzbringende betriebliche Informationssysteme zu entwickeln.
  207.  
  208. Einem einfachen Verständnis nach lässt sich der Begriff Informationssystem vorab definieren (vgl. &lt;cite page=1&gt;Ferst+und+Sinz+2006&lt;/cite&gt;)
  209.  
  210. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  211. '''Informationsystem'''&lt;br /&gt;
  212.  
  213. Ein Informationssystem ist ein System, das Daten bzw. Informationen verarbeitet und dadurch zur Unterstützung und Erfüllung von Aufgaben beiträgt.
  214. &lt;/loop_area&gt;
  215.  
  216. Auch lässt sich der Begriff Kommunikationssystem vorab definieren.
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  220.  
  221. Ein Kommunikationssystem ist ein System zur Übermittlung von Daten.
  222. &lt;/loop_area&gt;
  223.  
  224. Da ein Informationssystem in der Regel auch Kommunikationssystem ist, wird nachfolgend keine Unterscheidung zwischen Informationssystem und Kommunikationssystem gemacht. Der Begriff der Verarbeitung wird als Sammelbegriff (siehe LO 4 Kapitel 1.1) in einem umfassenden Sinne verwendet, sodass die Übermittlung von Daten lediglich eine spezielle Verarbeitung von Daten darstellt.
  225.  
  226. In Anlehnung an die allgemeine Definition von Informationssystem lässt sich ein betriebliches Informationssystem definieren.
  227.  
  228. &lt;loop_area type="definition"&gt;'''Betriebliches Informationssystem '''
  229.  
  230. Ein betriebliches Informationssystem ist ein spezielles Informationssystem, das zur Unterstützung und Erfüllung betrieblicher Aufgaben eingesetzt wird und erlaubt, betriebliche Aufgaben zu lenken (planen, steuern und kontrollieren).
  231. &lt;/loop_area&gt;
  232.  
  233. Neben betrieblichen Informationssystemen zählt ebenso die Informationsinfrastruktur zum Spektrum des Erkenntnisgegenstands der Wirtschaftsinformatik (vgl. &lt;cite page=17&gt;Schwarze+2000&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="17 f."&gt;Heinrich+et+al+2007&lt;/cite&gt;, &lt;cite page=19&gt;Heinrich+und+Lehner+2005&lt;/cite&gt;).
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  237.  
  238. Unter Informationsinfrastruktur versteht man alle Einrichtungen, Mittel und Maßnahmen zur Produktion, Verbreitung und Nutzung von Daten bzw. Informationen im Unternehmen. Komponenten einer Informationsinfrastruktur sind Hardware, Software, organisatorische Regelungen, Personen und Räume.
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  240.  
  241. Der '''Erkenntnisgegenstand der Wirtschaftsinformatik''' umfasst zusammengefasst '''betriebliche Informationssysteme''' (genauer Informations- und Kommunikationssysteme) und die für den Einsatz derartiger Systeme notwendige '''Informationsinfrastruktur'''. Dieses Verständnis des Erkenntnisgegenstands der Wirtschaftsinformatik hat sich in der Literatur zur Wirtschaftsinformatik, wenn auch teilweise in leicht abgewandelter Form, durchgesetzt.</text>
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  256.  
  257. Die Wissenschaftliche Kommission Wirtschaftsinformatik im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e. V. (WKWI) formuliert das '''Profil der Wirtschaftsinformatik''' wie folgt:
  258.  
  259. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  260. &lt;loop_paragraph type="citation" copyright="vgl. WKWI (1994), S. 80; auszugsweise erneut dargelegt in WKWI (2007), S. 319"&gt;
  261. '''Profil der Wirtschaftsinformatik'''&lt;br /&gt;
  262. Gegenstand der Wirtschaftsinformatik sind „Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) in Wirtschaft und Verwaltung“ (kurz: ‚Informationssysteme‘ (IS)). IKS sind soziotechnische Systeme, die menschliche und maschinelle Komponenten (Teilsysteme) als Aufgabenträger umfassen, die voneinander abhängig sind, ineinandergreifen und/oder zusammenwirken. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung bei der Erfüllung betrieblicher Aufgaben. Der Begriffsbestandteil „Information“ verdeutlicht, dass es primärer Zweck dieser Systeme ist, betriebliche Prozesse mit Hilfe von Informationen zu lenken und die Informationsnachfrage von Aufgabenträgern […] zu befriedigen. […] Der Begriffsbestandteil „Kommunikation“ verdeutlicht, dass eine Koordination zwischen arbeitsteilig wirkenden Aufgabenträgern stattfindet.&lt;/loop_paragraph&gt;
  263. &lt;/loop_area&gt;
  264.  
  265. Die WKWI postuliert ebenfalls das Ziel der Wirtschaftsinformatik.
  266.  
  267. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  268. '''Ziel der Wirtschaftsinformatik'''&lt;br /&gt;
  269.  
  270. &lt;loop_paragraph type="citation" copyright="vgl. WKWI (1994), S. 81"&gt;Ziel der Wirtschaftsinformatik ist die Gewinnung von Theorien, Methoden, Werkzeugen und intersubjektiv nachprüfbaren Erkenntnissen über/zu IKS in Wirtschaft und Verwaltung und die Ergänzung des ‚Methoden- und Werkzeugkastens‘ der Wissenschaften um solche der Wirtschaftsinformatik, die den soziotechnischen Erkenntnis- und Gestaltungsgegenstand einer wissenschaftlichen Untersuchung zugänglich machen.
  271. &lt;/loop_paragraph&gt;
  272. &lt;/loop_area&gt;
  273.  
  274. Die Wirtschaftsinformatik strebt wie jede Wissenschaft Erklärungs- und Gestaltungsziele an (vgl. &lt;cite page=3&gt;Abts+und+Mülder+2009&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="6 ff."&gt;Fink+et+al.+2005&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="18 ff."&lt;/cite&gt;Heinrich+et+al.+2007&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="63 f."&gt;Laudon+et+al.+2010&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="10 ff."&gt;Lehner+et+al.+2008&lt;/cite&gt;,  &lt;cite pages="3 f."&gt;Mertens+et+al.+2005&lt;/cite&gt;, &lt;cite page=18&gt;Schwarze+2000&lt;/cite&gt;, &lt;cite page=4&gt;Schwarzer+und+Krcmar+2010&lt;/cite&gt;).
  275.  
  276. *Im Zuge des '''Erklärungsziels''' versucht die Wirtschaftsinformatik Erkenntnisse über ihren Erkenntnisgegenstand zu gewinnen und diese Erkenntnisse durch Evaluierungen (bewertende Analysen) durch die Angabe von Gründen zu fundieren.
  277. *Im Zuge des '''Gestaltungsziels''' versucht die Wirtschaftsinformatik nutzbringende Artefakte wie Sprachen, Methoden, Modelle, Architekturen usw. zu konstruieren, um auf diesen Grundlagen nutzbringende betriebliche Informationssysteme zu entwickeln.
  278.  
  279. Einem einfachen Verständnis nach lässt sich der Begriff Informationssystem vorab definieren (vgl. &lt;cite page=1&gt;Ferst+und+Sinz+2006&lt;/cite&gt;)
  280.  
  281. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  282. '''Informationsystem'''&lt;br /&gt;
  283.  
  284. Ein Informationssystem ist ein System, das Daten bzw. Informationen verarbeitet und dadurch zur Unterstützung und Erfüllung von Aufgaben beiträgt.
  285. &lt;/loop_area&gt;
  286.  
  287. Auch lässt sich der Begriff Kommunikationssystem vorab definieren.
  288.  
  289. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  290. '''Kommunikationssystem '''&lt;br /&gt;
  291.  
  292. Ein Kommunikationssystem ist ein System zur Übermittlung von Daten.
  293. &lt;/loop_area&gt;
  294.  
  295. Da ein Informationssystem in der Regel auch Kommunikationssystem ist, wird nachfolgend keine Unterscheidung zwischen Informationssystem und Kommunikationssystem gemacht. Der Begriff der Verarbeitung wird als Sammelbegriff (siehe LO 4 Kapitel 1.1) in einem umfassenden Sinne verwendet, sodass die Übermittlung von Daten lediglich eine spezielle Verarbeitung von Daten darstellt.
  296.  
  297. In Anlehnung an die allgemeine Definition von Informationssystem lässt sich ein betriebliches Informationssystem definieren.
  298.  
  299. &lt;loop_area type="definition"&gt;'''Betriebliches Informationssystem '''&lt;br /&gt;
  300.  
  301. Ein betriebliches Informationssystem ist ein spezielles Informationssystem, das zur Unterstützung und Erfüllung betrieblicher Aufgaben eingesetzt wird und erlaubt, betriebliche Aufgaben zu lenken (planen, steuern und kontrollieren).
  302. &lt;/loop_area&gt;
  303.  
  304. Neben betrieblichen Informationssystemen zählt ebenso die Informationsinfrastruktur zum Spektrum des Erkenntnisgegenstands der Wirtschaftsinformatik (vgl. &lt;cite page=17&gt;Schwarze+2000&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="17 f."&gt;Heinrich+et+al+2007&lt;/cite&gt;, &lt;cite page=19&gt;Heinrich+und+Lehner+2005&lt;/cite&gt;).
  305.  
  306. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  307. '''Informationsinfrastruktur'''&lt;br /&gt;
  308.  
  309. Unter Informationsinfrastruktur versteht man alle Einrichtungen, Mittel und Maßnahmen zur Produktion, Verbreitung und Nutzung von Daten bzw. Informationen im Unternehmen. Komponenten einer Informationsinfrastruktur sind Hardware, Software, organisatorische Regelungen, Personen und Räume.
  310. &lt;/loop_area&gt;
  311.  
  312. Der '''Erkenntnisgegenstand der Wirtschaftsinformatik''' umfasst zusammengefasst '''betriebliche Informationssysteme''' (genauer Informations- und Kommunikationssysteme) und die für den Einsatz derartiger Systeme notwendige '''Informationsinfrastruktur'''. Dieses Verständnis des Erkenntnisgegenstands der Wirtschaftsinformatik hat sich in der Literatur zur Wirtschaftsinformatik, wenn auch teilweise in leicht abgewandelter Form, durchgesetzt.</text>
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  327.  
  328. Die Wissenschaftliche Kommission Wirtschaftsinformatik im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e. V. (WKWI) formuliert das '''Profil der Wirtschaftsinformatik''' wie folgt:
  329.  
  330. &lt;loop_area type="definition"&gt;
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  332. '''Profil der Wirtschaftsinformatik'''&lt;br /&gt;
  333. Gegenstand der Wirtschaftsinformatik sind „Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) in Wirtschaft und Verwaltung“ (kurz: ‚Informationssysteme‘ (IS)). IKS sind soziotechnische Systeme, die menschliche und maschinelle Komponenten (Teilsysteme) als Aufgabenträger umfassen, die voneinander abhängig sind, ineinandergreifen und/oder zusammenwirken. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung bei der Erfüllung betrieblicher Aufgaben. Der Begriffsbestandteil „Information“ verdeutlicht, dass es primärer Zweck dieser Systeme ist, betriebliche Prozesse mit Hilfe von Informationen zu lenken und die Informationsnachfrage von Aufgabenträgern […] zu befriedigen. […] Der Begriffsbestandteil „Kommunikation“ verdeutlicht, dass eine Koordination zwischen arbeitsteilig wirkenden Aufgabenträgern stattfindet.&lt;/loop_paragraph&gt;
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  335.  
  336. Die WKWI postuliert ebenfalls das Ziel der Wirtschaftsinformatik.
  337.  
  338. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  339. '''Ziel der Wirtschaftsinformatik'''&lt;br /&gt;
  340.  
  341. &lt;loop_paragraph type="citation" copyright="vgl. WKWI (1994), S. 81"&gt;Ziel der Wirtschaftsinformatik ist die Gewinnung von Theorien, Methoden, Werkzeugen und intersubjektiv nachprüfbaren Erkenntnissen über/zu IKS in Wirtschaft und Verwaltung und die Ergänzung des ‚Methoden- und Werkzeugkastens‘ der Wissenschaften um solche der Wirtschaftsinformatik, die den soziotechnischen Erkenntnis- und Gestaltungsgegenstand einer wissenschaftlichen Untersuchung zugänglich machen.
  342. &lt;/loop_paragraph&gt;
  343. &lt;/loop_area&gt;
  344.  
  345. Die Wirtschaftsinformatik strebt wie jede Wissenschaft Erklärungs- und Gestaltungsziele an (vgl. &lt;cite page="3"&gt;Abts+und+Mülder+2009&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="6 ff."&gt;Fink+et+al.+2005&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="18 ff."&gt;Heinrich+et+al.+2007&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="63 f."&gt;Laudon+et+al.+2010&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="10 ff."&gt;Lehner+et+al.+2008&lt;/cite&gt;,  &lt;cite pages="3 f."&gt;Mertens+et+al.+2005&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="18"&gt;Schwarze+2000&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="4"&gt;Schwarzer+und+Krcmar+2010&lt;/cite&gt;).
  346.  
  347. *Im Zuge des '''Erklärungsziels''' versucht die Wirtschaftsinformatik Erkenntnisse über ihren Erkenntnisgegenstand zu gewinnen und diese Erkenntnisse durch Evaluierungen (bewertende Analysen) durch die Angabe von Gründen zu fundieren.
  348. *Im Zuge des '''Gestaltungsziels''' versucht die Wirtschaftsinformatik nutzbringende Artefakte wie Sprachen, Methoden, Modelle, Architekturen usw. zu konstruieren, um auf diesen Grundlagen nutzbringende betriebliche Informationssysteme zu entwickeln.
  349.  
  350. Einem einfachen Verständnis nach lässt sich der Begriff Informationssystem vorab definieren (vgl. &lt;cite page="1"&gt;Ferst+und+Sinz+2006&lt;/cite&gt;)
  351.  
  352. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  353. '''Informationsystem'''&lt;br /&gt;
  354.  
  355. Ein Informationssystem ist ein System, das Daten bzw. Informationen verarbeitet und dadurch zur Unterstützung und Erfüllung von Aufgaben beiträgt.
  356. &lt;/loop_area&gt;
  357.  
  358. Auch lässt sich der Begriff Kommunikationssystem vorab definieren.
  359.  
  360. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  361. '''Kommunikationssystem '''&lt;br /&gt;
  362.  
  363. Ein Kommunikationssystem ist ein System zur Übermittlung von Daten.
  364. &lt;/loop_area&gt;
  365.  
  366. Da ein Informationssystem in der Regel auch Kommunikationssystem ist, wird nachfolgend keine Unterscheidung zwischen Informationssystem und Kommunikationssystem gemacht. Der Begriff der Verarbeitung wird als Sammelbegriff (siehe LO 4 Kapitel 1.1) in einem umfassenden Sinne verwendet, sodass die Übermittlung von Daten lediglich eine spezielle Verarbeitung von Daten darstellt.
  367.  
  368. In Anlehnung an die allgemeine Definition von Informationssystem lässt sich ein betriebliches Informationssystem definieren.
  369.  
  370. &lt;loop_area type="definition"&gt;'''Betriebliches Informationssystem '''&lt;br /&gt;
  371.  
  372. Ein betriebliches Informationssystem ist ein spezielles Informationssystem, das zur Unterstützung und Erfüllung betrieblicher Aufgaben eingesetzt wird und erlaubt, betriebliche Aufgaben zu lenken (planen, steuern und kontrollieren).
  373. &lt;/loop_area&gt;
  374.  
  375. Neben betrieblichen Informationssystemen zählt ebenso die Informationsinfrastruktur zum Spektrum des Erkenntnisgegenstands der Wirtschaftsinformatik (vgl. &lt;cite page="17"&gt;Schwarze+2000&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="17 f."&gt;Heinrich+et+al+2007&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="19"&gt;Heinrich+und+Lehner+2005&lt;/cite&gt;).
  376.  
  377. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  378. '''Informationsinfrastruktur'''&lt;br /&gt;
  379.  
  380. Unter Informationsinfrastruktur versteht man alle Einrichtungen, Mittel und Maßnahmen zur Produktion, Verbreitung und Nutzung von Daten bzw. Informationen im Unternehmen. Komponenten einer Informationsinfrastruktur sind Hardware, Software, organisatorische Regelungen, Personen und Räume.
  381. &lt;/loop_area&gt;
  382.  
  383. Der '''Erkenntnisgegenstand der Wirtschaftsinformatik''' umfasst zusammengefasst '''betriebliche Informationssysteme''' (genauer Informations- und Kommunikationssysteme) und die für den Einsatz derartiger Systeme notwendige '''Informationsinfrastruktur'''. Dieses Verständnis des Erkenntnisgegenstands der Wirtschaftsinformatik hat sich in der Literatur zur Wirtschaftsinformatik, wenn auch teilweise in leicht abgewandelter Form, durchgesetzt.</text>
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  398.  
  399. Die Wissenschaftliche Kommission Wirtschaftsinformatik im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e. V. (WKWI) formuliert das '''Profil der Wirtschaftsinformatik''' wie folgt:
  400.  
  401. &lt;loop_area type="definition"&gt;
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  403. '''Profil der Wirtschaftsinformatik'''&lt;br /&gt;
  404. Gegenstand der Wirtschaftsinformatik sind „Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) in Wirtschaft und Verwaltung“ (kurz: ‚Informationssysteme‘ (IS)). IKS sind soziotechnische Systeme, die menschliche und maschinelle Komponenten (Teilsysteme) als Aufgabenträger umfassen, die voneinander abhängig sind, ineinandergreifen und/oder zusammenwirken. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung bei der Erfüllung betrieblicher Aufgaben. Der Begriffsbestandteil „Information“ verdeutlicht, dass es primärer Zweck dieser Systeme ist, betriebliche Prozesse mit Hilfe von Informationen zu lenken und die Informationsnachfrage von Aufgabenträgern […] zu befriedigen. […] Der Begriffsbestandteil „Kommunikation“ verdeutlicht, dass eine Koordination zwischen arbeitsteilig wirkenden Aufgabenträgern stattfindet.
  405. &lt;/loop_paragraph&gt;
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  407.  
  408. Die WKWI postuliert ebenfalls das Ziel der Wirtschaftsinformatik.
  409.  
  410. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  411. '''Ziel der Wirtschaftsinformatik'''&lt;br /&gt;
  412.  
  413. &lt;loop_paragraph type="citation" copyright="vgl. WKWI (1994), S. 81"&gt;Ziel der Wirtschaftsinformatik ist die Gewinnung von Theorien, Methoden, Werkzeugen und intersubjektiv nachprüfbaren Erkenntnissen über/zu IKS in Wirtschaft und Verwaltung und die Ergänzung des ‚Methoden- und Werkzeugkastens‘ der Wissenschaften um solche der Wirtschaftsinformatik, die den soziotechnischen Erkenntnis- und Gestaltungsgegenstand einer wissenschaftlichen Untersuchung zugänglich machen.
  414. &lt;/loop_paragraph&gt;
  415. &lt;/loop_area&gt;
  416.  
  417. Die Wirtschaftsinformatik strebt wie jede Wissenschaft Erklärungs- und Gestaltungsziele an (vgl. &lt;cite page="3"&gt;Abts+und+Mülder+2009&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="6 ff."&gt;Fink+et+al.+2005&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="18 ff."&gt;Heinrich+et+al.+2007&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="63 f."&gt;Laudon+et+al.+2010&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="10 ff."&gt;Lehner+et+al.+2008&lt;/cite&gt;,  &lt;cite pages="3 f."&gt;Mertens+et+al.+2005&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="18"&gt;Schwarze+2000&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="4"&gt;Schwarzer+und+Krcmar+2010&lt;/cite&gt;).
  418.  
  419. *Im Zuge des '''Erklärungsziels''' versucht die Wirtschaftsinformatik Erkenntnisse über ihren Erkenntnisgegenstand zu gewinnen und diese Erkenntnisse durch Evaluierungen (bewertende Analysen) durch die Angabe von Gründen zu fundieren.
  420. *Im Zuge des '''Gestaltungsziels''' versucht die Wirtschaftsinformatik nutzbringende Artefakte wie Sprachen, Methoden, Modelle, Architekturen usw. zu konstruieren, um auf diesen Grundlagen nutzbringende betriebliche Informationssysteme zu entwickeln.
  421.  
  422. Einem einfachen Verständnis nach lässt sich der Begriff Informationssystem vorab definieren (vgl. &lt;cite page="1"&gt;Ferst+und+Sinz+2006&lt;/cite&gt;)
  423.  
  424. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  425. '''Informationsystem'''&lt;br /&gt;
  426.  
  427. Ein Informationssystem ist ein System, das Daten bzw. Informationen verarbeitet und dadurch zur Unterstützung und Erfüllung von Aufgaben beiträgt.
  428. &lt;/loop_area&gt;
  429.  
  430. Auch lässt sich der Begriff Kommunikationssystem vorab definieren.
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  437.  
  438. Da ein Informationssystem in der Regel auch Kommunikationssystem ist, wird nachfolgend keine Unterscheidung zwischen Informationssystem und Kommunikationssystem gemacht. Der Begriff der Verarbeitung wird als Sammelbegriff (siehe LO 4 Kapitel 1.1) in einem umfassenden Sinne verwendet, sodass die Übermittlung von Daten lediglich eine spezielle Verarbeitung von Daten darstellt.
  439.  
  440. In Anlehnung an die allgemeine Definition von Informationssystem lässt sich ein betriebliches Informationssystem definieren.
  441.  
  442. &lt;loop_area type="definition"&gt;'''Betriebliches Informationssystem '''&lt;br /&gt;
  443.  
  444. Ein betriebliches Informationssystem ist ein spezielles Informationssystem, das zur Unterstützung und Erfüllung betrieblicher Aufgaben eingesetzt wird und erlaubt, betriebliche Aufgaben zu lenken (planen, steuern und kontrollieren).
  445. &lt;/loop_area&gt;
  446.  
  447. Neben betrieblichen Informationssystemen zählt ebenso die Informationsinfrastruktur zum Spektrum des Erkenntnisgegenstands der Wirtschaftsinformatik (vgl. &lt;cite page="17"&gt;Schwarze+2000&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="17 f."&gt;Heinrich+et+al+2007&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="19"&gt;Heinrich+und+Lehner+2005&lt;/cite&gt;).
  448.  
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  450. '''Informationsinfrastruktur'''&lt;br /&gt;
  451.  
  452. Unter Informationsinfrastruktur versteht man alle Einrichtungen, Mittel und Maßnahmen zur Produktion, Verbreitung und Nutzung von Daten bzw. Informationen im Unternehmen. Komponenten einer Informationsinfrastruktur sind Hardware, Software, organisatorische Regelungen, Personen und Räume.
  453. &lt;/loop_area&gt;
  454.  
  455. Der '''Erkenntnisgegenstand der Wirtschaftsinformatik''' umfasst zusammengefasst '''betriebliche Informationssysteme''' (genauer Informations- und Kommunikationssysteme) und die für den Einsatz derartiger Systeme notwendige '''Informationsinfrastruktur'''. Dieses Verständnis des Erkenntnisgegenstands der Wirtschaftsinformatik hat sich in der Literatur zur Wirtschaftsinformatik, wenn auch teilweise in leicht abgewandelter Form, durchgesetzt.</text>
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  470.  
  471. Die Wissenschaftliche Kommission Wirtschaftsinformatik im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e. V. (WKWI) formuliert das '''Profil der Wirtschaftsinformatik''' wie folgt:
  472.  
  473. &lt;loop_area type="definition"&gt;
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  475. '''Profil der Wirtschaftsinformatik'''&lt;br /&gt;
  476. Gegenstand der Wirtschaftsinformatik sind „Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) in Wirtschaft und Verwaltung“ (kurz: ‚Informationssysteme‘ (IS)). IKS sind soziotechnische Systeme, die menschliche und maschinelle Komponenten (Teilsysteme) als Aufgabenträger umfassen, die voneinander abhängig sind, ineinandergreifen und/oder zusammenwirken. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung bei der Erfüllung betrieblicher Aufgaben. Der Begriffsbestandteil „Information“ verdeutlicht, dass es primärer Zweck dieser Systeme ist, betriebliche Prozesse mit Hilfe von Informationen zu lenken und die Informationsnachfrage von Aufgabenträgern […] zu befriedigen. […] Der Begriffsbestandteil „Kommunikation“ verdeutlicht, dass eine Koordination zwischen arbeitsteilig wirkenden Aufgabenträgern stattfindet.
  477. &lt;/loop_paragraph&gt;
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  484.  
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  486. &lt;/loop_paragraph&gt;
  487. &lt;/loop_area&gt;
  488.  
  489. Die Wirtschaftsinformatik strebt wie jede Wissenschaft Erklärungs- und Gestaltungsziele an (vgl. &lt;cite page="3"&gt;Abts+und+Mülder+2009&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="6 ff."&gt;Fink+et+al.+2005&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="18 ff."&gt;Heinrich+et+al.+2007&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="63 f."&gt;Laudon+et+al.+2010&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="10 ff."&gt;Lehner+et+al.+2008&lt;/cite&gt;,  &lt;cite pages="3 f."&gt;Mertens+et+al.+2005&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="18"&gt;Schwarze+2000&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="4"&gt;Schwarzer+und+Krcmar+2010&lt;/cite&gt;).
  490.  
  491. *Im Zuge des '''Erklärungsziels''' versucht die Wirtschaftsinformatik Erkenntnisse über ihren Erkenntnisgegenstand zu gewinnen und diese Erkenntnisse durch Evaluierungen (bewertende Analysen) durch die Angabe von Gründen zu fundieren.
  492. *Im Zuge des '''Gestaltungsziels''' versucht die Wirtschaftsinformatik nutzbringende Artefakte wie Sprachen, Methoden, Modelle, Architekturen usw. zu konstruieren, um auf diesen Grundlagen nutzbringende betriebliche Informationssysteme zu entwickeln.
  493.  
  494. Einem einfachen Verständnis nach lässt sich der Begriff Informationssystem vorab definieren (vgl. &lt;cite page="1"&gt;Ferst+und+Sinz+2006&lt;/cite&gt;)
  495.  
  496. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  497. '''Informationsystem'''&lt;br /&gt;
  498.  
  499. Ein Informationssystem ist ein System, das Daten bzw. Informationen verarbeitet und dadurch zur Unterstützung und Erfüllung von Aufgaben beiträgt.
  500. &lt;/loop_area&gt;
  501.  
  502. Auch lässt sich der Begriff Kommunikationssystem vorab definieren.
  503.  
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  505. '''Kommunikationssystem '''&lt;br /&gt;
  506.  
  507. Ein Kommunikationssystem ist ein System zur Übermittlung von Daten.
  508. &lt;/loop_area&gt;
  509.  
  510. Da ein Informationssystem in der Regel auch Kommunikationssystem ist, wird nachfolgend keine Unterscheidung zwischen Informationssystem und Kommunikationssystem gemacht. Der Begriff der Verarbeitung wird als Sammelbegriff (siehe [[Hardware und Software: Ein Kurzüberblick]]) in einem umfassenden Sinne verwendet, sodass die Übermittlung von Daten lediglich eine spezielle Verarbeitung von Daten darstellt.
  511.  
  512. In Anlehnung an die allgemeine Definition von Informationssystem lässt sich ein betriebliches Informationssystem definieren.
  513.  
  514. &lt;loop_area type="definition"&gt;'''Betriebliches Informationssystem '''&lt;br /&gt;
  515.  
  516. Ein betriebliches Informationssystem ist ein spezielles Informationssystem, das zur Unterstützung und Erfüllung betrieblicher Aufgaben eingesetzt wird und erlaubt, betriebliche Aufgaben zu lenken (planen, steuern und kontrollieren).
  517. &lt;/loop_area&gt;
  518.  
  519. Neben betrieblichen Informationssystemen zählt ebenso die Informationsinfrastruktur zum Spektrum des Erkenntnisgegenstands der Wirtschaftsinformatik (vgl. &lt;cite page="17"&gt;Schwarze+2000&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="17 f."&gt;Heinrich+et+al+2007&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="19"&gt;Heinrich+und+Lehner+2005&lt;/cite&gt;).
  520.  
  521. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  522. '''Informationsinfrastruktur'''&lt;br /&gt;
  523.  
  524. Unter Informationsinfrastruktur versteht man alle Einrichtungen, Mittel und Maßnahmen zur Produktion, Verbreitung und Nutzung von Daten bzw. Informationen im Unternehmen. Komponenten einer Informationsinfrastruktur sind Hardware, Software, organisatorische Regelungen, Personen und Räume.
  525. &lt;/loop_area&gt;
  526.  
  527. Der '''Erkenntnisgegenstand der Wirtschaftsinformatik''' umfasst zusammengefasst '''betriebliche Informationssysteme''' (genauer Informations- und Kommunikationssysteme) und die für den Einsatz derartiger Systeme notwendige '''Informationsinfrastruktur'''. Dieses Verständnis des Erkenntnisgegenstands der Wirtschaftsinformatik hat sich in der Literatur zur Wirtschaftsinformatik, wenn auch teilweise in leicht abgewandelter Form, durchgesetzt.</text>
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  542.  
  543. Die Wissenschaftliche Kommission Wirtschaftsinformatik im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e. V. (WKWI) formuliert das '''Profil der Wirtschaftsinformatik''' wie folgt:
  544.  
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  546. &lt;loop_paragraph type="citation" copyright="vgl. WKWI (1994), S. 80; auszugsweise erneut dargelegt in WKWI (2007), S. 319"&gt;
  547. '''Profil der Wirtschaftsinformatik'''&lt;br /&gt;
  548. Gegenstand der Wirtschaftsinformatik sind „Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) in Wirtschaft und Verwaltung“ (kurz: ‚Informationssysteme‘ (IS)). IKS sind soziotechnische Systeme, die menschliche und maschinelle Komponenten (Teilsysteme) als Aufgabenträger umfassen, die voneinander abhängig sind, ineinandergreifen und/oder zusammenwirken. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung bei der Erfüllung betrieblicher Aufgaben. Der Begriffsbestandteil „Information“ verdeutlicht, dass es primärer Zweck dieser Systeme ist, betriebliche Prozesse mit Hilfe von Informationen zu lenken und die Informationsnachfrage von Aufgabenträgern […] zu befriedigen. […] Der Begriffsbestandteil „Kommunikation“ verdeutlicht, dass eine Koordination zwischen arbeitsteilig wirkenden Aufgabenträgern stattfindet.
  549. &lt;/loop_paragraph&gt;
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  551.  
  552. Die WKWI postuliert ebenfalls das Ziel der Wirtschaftsinformatik.
  553.  
  554. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  555. '''Ziel der Wirtschaftsinformatik'''&lt;br /&gt;
  556.  
  557. &lt;loop_paragraph type="citation" copyright="vgl. WKWI (1994), S. 81"&gt;Ziel der Wirtschaftsinformatik ist die Gewinnung von Theorien, Methoden, Werkzeugen und intersubjektiv nachprüfbaren Erkenntnissen über/zu IKS in Wirtschaft und Verwaltung und die Ergänzung des ‚Methoden- und Werkzeugkastens‘ der Wissenschaften um solche der Wirtschaftsinformatik, die den soziotechnischen Erkenntnis- und Gestaltungsgegenstand einer wissenschaftlichen Untersuchung zugänglich machen.
  558. &lt;/loop_paragraph&gt;
  559. &lt;/loop_area&gt;
  560.  
  561. Die Wirtschaftsinformatik strebt wie jede Wissenschaft Erklärungs- und Gestaltungsziele an (vgl. &lt;cite page="3"&gt;Abts+und+Mülder+2009&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="6 ff."&gt;Fink+et+al.+2005&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="18 ff."&gt;Heinrich+et+al.+2007&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="63 f."&gt;Laudon+et+al.+2010&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="10 ff."&gt;Lehner+et+al.+2008&lt;/cite&gt;,  &lt;cite pages="3 f."&gt;Mertens+et+al.+2005&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="18"&gt;Schwarze+2000&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="4"&gt;Schwarzer+und+Krcmar+2010&lt;/cite&gt;).
  562.  
  563. *Im Zuge des '''Erklärungsziels''' versucht die Wirtschaftsinformatik Erkenntnisse über ihren Erkenntnisgegenstand zu gewinnen und diese Erkenntnisse durch Evaluierungen (bewertende Analysen) durch die Angabe von Gründen zu fundieren.
  564. *Im Zuge des '''Gestaltungsziels''' versucht die Wirtschaftsinformatik nutzbringende Artefakte wie Sprachen, Methoden, Modelle, Architekturen usw. zu konstruieren, um auf diesen Grundlagen nutzbringende betriebliche Informationssysteme zu entwickeln.
  565.  
  566. Einem einfachen Verständnis nach lässt sich der Begriff Informationssystem vorab definieren (vgl. &lt;cite page="1"&gt;Ferst+und+Sinz+2006&lt;/cite&gt;)
  567.  
  568. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  569. '''Informationsystem'''&lt;br /&gt;
  570.  
  571. Ein Informationssystem ist ein System, das Daten bzw. Informationen verarbeitet und dadurch zur Unterstützung und Erfüllung von Aufgaben beiträgt.
  572. &lt;/loop_area&gt;
  573.  
  574. Auch lässt sich der Begriff Kommunikationssystem vorab definieren.
  575.  
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  577. '''Kommunikationssystem '''&lt;br /&gt;
  578.  
  579. Ein Kommunikationssystem ist ein System zur Übermittlung von Daten.
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  581.  
  582. Da ein Informationssystem in der Regel auch Kommunikationssystem ist, wird nachfolgend keine Unterscheidung zwischen Informationssystem und Kommunikationssystem gemacht. Der Begriff der Verarbeitung wird als Sammelbegriff (siehe [[Hardware und Software: Ein Kurzüberblick]]) in einem umfassenden Sinne verwendet, sodass die Übermittlung von Daten lediglich eine spezielle Verarbeitung von Daten darstellt.
  583.  
  584. In Anlehnung an die allgemeine Definition von Informationssystem lässt sich ein betriebliches Informationssystem definieren.
  585.  
  586. &lt;loop_area type="definition"&gt;'''Betriebliches Informationssystem '''&lt;br /&gt;
  587.  
  588. Ein betriebliches Informationssystem ist ein spezielles Informationssystem, das zur Unterstützung und Erfüllung betrieblicher Aufgaben eingesetzt wird und erlaubt, betriebliche Aufgaben zu lenken (planen, steuern und kontrollieren).
  589. &lt;/loop_area&gt;
  590.  
  591. Neben betrieblichen Informationssystemen zählt ebenso die Informationsinfrastruktur zum Spektrum des Erkenntnisgegenstands der Wirtschaftsinformatik (vgl. &lt;cite page="17"&gt;Schwarze+2000&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="17 f."&gt;Heinrich+et+al+2007&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="19"&gt;Heinrich+und+Lehner+2005&lt;/cite&gt;).
  592.  
  593. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  594. '''Informationsinfrastruktur'''&lt;br /&gt;
  595.  
  596. Unter Informationsinfrastruktur versteht man alle Einrichtungen, Mittel und Maßnahmen zur Produktion, Verbreitung und Nutzung von Daten bzw. Informationen im Unternehmen. Komponenten einer Informationsinfrastruktur sind Hardware, Software, organisatorische Regelungen, Personen und Räume.
  597. &lt;/loop_area&gt;
  598.  
  599. Der '''Erkenntnisgegenstand der Wirtschaftsinformatik''' umfasst zusammengefasst '''betriebliche Informationssysteme''' (genauer Informations- und Kommunikationssysteme) und die für den Einsatz derartiger Systeme notwendige '''Informationsinfrastruktur'''. Dieses Verständnis des Erkenntnisgegenstands der Wirtschaftsinformatik hat sich in der Literatur zur Wirtschaftsinformatik, wenn auch teilweise in leicht abgewandelter Form, durchgesetzt.</text>
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  614.  
  615. Die Wissenschaftliche Kommission Wirtschaftsinformatik im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e. V. (WKWI) formuliert das '''Profil der Wirtschaftsinformatik''' wie folgt:
  616.  
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  618. &lt;loop_paragraph type="citation" copyright="vgl. WKWI (1994), S. 80; auszugsweise erneut dargelegt in WKWI (2007), S. 319"&gt;
  619. '''Profil der Wirtschaftsinformatik'''&lt;br /&gt;
  620. Gegenstand der Wirtschaftsinformatik sind „Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) in Wirtschaft und Verwaltung“ (kurz: ‚Informationssysteme‘ (IS)). IKS sind soziotechnische Systeme, die menschliche und maschinelle Komponenten (Teilsysteme) als Aufgabenträger umfassen, die voneinander abhängig sind, ineinandergreifen und/oder zusammenwirken. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung bei der Erfüllung betrieblicher Aufgaben. Der Begriffsbestandteil „Information“ verdeutlicht, dass es primärer Zweck dieser Systeme ist, betriebliche Prozesse mit Hilfe von Informationen zu lenken und die Informationsnachfrage von Aufgabenträgern […] zu befriedigen. […] Der Begriffsbestandteil „Kommunikation“ verdeutlicht, dass eine Koordination zwischen arbeitsteilig wirkenden Aufgabenträgern stattfindet.
  621. &lt;/loop_paragraph&gt;
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  623.  
  624. Die WKWI postuliert ebenfalls das Ziel der Wirtschaftsinformatik.
  625.  
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  627. '''Ziel der Wirtschaftsinformatik'''&lt;br /&gt;
  628.  
  629. &lt;loop_paragraph type="citation" copyright="vgl. WKWI (1994), S. 81"&gt;Ziel der Wirtschaftsinformatik ist die Gewinnung von Theorien, Methoden, Werkzeugen und intersubjektiv nachprüfbaren Erkenntnissen über/zu IKS in Wirtschaft und Verwaltung und die Ergänzung des ‚Methoden- und Werkzeugkastens‘ der Wissenschaften um solche der Wirtschaftsinformatik, die den soziotechnischen Erkenntnis- und Gestaltungsgegenstand einer wissenschaftlichen Untersuchung zugänglich machen.
  630. &lt;/loop_paragraph&gt;
  631. &lt;/loop_area&gt;
  632.  
  633. Die Wirtschaftsinformatik strebt wie jede Wissenschaft Erklärungs- und Gestaltungsziele an (vgl. &lt;cite page="3"&gt;Abts+und+Mülder+2009&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="6 ff."&gt;Fink+et+al.+2005&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="18 ff."&gt;Heinrich+et+al.+2007&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="63 f."&gt;Laudon+et+al.+2010&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="10 ff."&gt;Lehner+et+al.+2008&lt;/cite&gt;,  &lt;cite pages="3 f."&gt;Mertens+et+al.+2005&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="18"&gt;Schwarze+2000&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="4"&gt;Schwarzer+und+Krcmar+2010&lt;/cite&gt;).
  634.  
  635. *Im Zuge des '''Erklärungsziels''' versucht die Wirtschaftsinformatik Erkenntnisse über ihren Erkenntnisgegenstand zu gewinnen und diese Erkenntnisse durch Evaluierungen (bewertende Analysen) durch die Angabe von Gründen zu fundieren.
  636. *Im Zuge des '''Gestaltungsziels''' versucht die Wirtschaftsinformatik nutzbringende Artefakte wie Sprachen, Methoden, Modelle, Architekturen usw. zu konstruieren, um auf diesen Grundlagen nutzbringende betriebliche Informationssysteme zu entwickeln.
  637.  
  638. Einem einfachen Verständnis nach lässt sich der Begriff Informationssystem vorab definieren (vgl. &lt;cite page="1"&gt;Ferst+und+Sinz+2006&lt;/cite&gt;)
  639.  
  640. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  641. '''Informationsystem'''&lt;br /&gt;
  642.  
  643. Ein Informationssystem ist ein System, das Daten bzw. Informationen verarbeitet und dadurch zur Unterstützung und Erfüllung von Aufgaben beiträgt.
  644. &lt;/loop_area&gt;
  645.  
  646. Auch lässt sich der Begriff Kommunikationssystem vorab definieren.
  647.  
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  649. '''Kommunikationssystem '''&lt;br /&gt;
  650.  
  651. Ein Kommunikationssystem ist ein System zur Übermittlung von Daten.
  652. &lt;/loop_area&gt;
  653.  
  654. Da ein Informationssystem in der Regel auch Kommunikationssystem ist, wird nachfolgend keine Unterscheidung zwischen Informationssystem und Kommunikationssystem gemacht. Der Begriff der Verarbeitung wird als Sammelbegriff (siehe [[Hardware und Software: Ein Kurzüberblick]]) in einem umfassenden Sinne verwendet, sodass die Übermittlung von Daten lediglich eine spezielle Verarbeitung von Daten darstellt.
  655.  
  656. In Anlehnung an die allgemeine Definition von Informationssystem lässt sich ein betriebliches Informationssystem definieren.
  657.  
  658. &lt;loop_area type="definition"&gt;'''Betriebliches Informationssystem '''&lt;br /&gt;
  659.  
  660. Ein betriebliches Informationssystem ist ein spezielles Informationssystem, das zur Unterstützung und Erfüllung betrieblicher Aufgaben eingesetzt wird und erlaubt, betriebliche Aufgaben zu lenken (planen, steuern und kontrollieren).
  661. &lt;/loop_area&gt;
  662.  
  663. Neben betrieblichen Informationssystemen zählt ebenso die Informationsinfrastruktur zum Spektrum des Erkenntnisgegenstands der Wirtschaftsinformatik (vgl. &lt;cite page="17"&gt;Schwarze+2000&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="17 f."&gt;Heinrich+et+al+2007&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="19"&gt;Heinrich+und+Lehner+2005&lt;/cite&gt;).
  664.  
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  666. '''Informationsinfrastruktur'''&lt;br /&gt;
  667.  
  668. Unter Informationsinfrastruktur versteht man alle Einrichtungen, Mittel und Maßnahmen zur Produktion, Verbreitung und Nutzung von Daten bzw. Informationen im Unternehmen. Komponenten einer Informationsinfrastruktur sind Hardware, Software, organisatorische Regelungen, Personen und Räume.
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  670.  
  671. Der '''Erkenntnisgegenstand der Wirtschaftsinformatik''' umfasst zusammengefasst '''betriebliche Informationssysteme''' (genauer Informations- und Kommunikationssysteme) und die für den Einsatz derartiger Systeme notwendige '''Informationsinfrastruktur'''. Dieses Verständnis des Erkenntnisgegenstands der Wirtschaftsinformatik hat sich in der Literatur zur Wirtschaftsinformatik, wenn auch teilweise in leicht abgewandelter Form, durchgesetzt.
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  688.  
  689. Die Wissenschaftliche Kommission Wirtschaftsinformatik im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e. V. (WKWI) formuliert das '''Profil der Wirtschaftsinformatik''' wie folgt:
  690.  
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  694. Gegenstand der Wirtschaftsinformatik sind „Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) in Wirtschaft und Verwaltung“ (kurz: ‚Informationssysteme‘ (IS)). IKS sind soziotechnische Systeme, die menschliche und maschinelle Komponenten (Teilsysteme) als Aufgabenträger umfassen, die voneinander abhängig sind, ineinandergreifen und/oder zusammenwirken. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung bei der Erfüllung betrieblicher Aufgaben. Der Begriffsbestandteil „Information“ verdeutlicht, dass es primärer Zweck dieser Systeme ist, betriebliche Prozesse mit Hilfe von Informationen zu lenken und die Informationsnachfrage von Aufgabenträgern […] zu befriedigen. […] Der Begriffsbestandteil „Kommunikation“ verdeutlicht, dass eine Koordination zwischen arbeitsteilig wirkenden Aufgabenträgern stattfindet.
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  698. Die WKWI postuliert ebenfalls das Ziel der Wirtschaftsinformatik.
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  706.  
  707. Die Wirtschaftsinformatik strebt wie jede Wissenschaft Erklärungs- und Gestaltungsziele an (vgl. &lt;cite page="3"&gt;Abts+und+Mülder+2009&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="6 ff."&gt;Fink+et+al.+2005&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="18 ff."&gt;Heinrich+et+al.+2007&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="63 f."&gt;Laudon+et+al.+2010&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="10 ff."&gt;Lehner+et+al.+2008&lt;/cite&gt;,  &lt;cite pages="3 f."&gt;Mertens+et+al.+2005&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="18"&gt;Schwarze+2000&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="4"&gt;Schwarzer+und+Krcmar+2010&lt;/cite&gt;).
  708.  
  709. *Im Zuge des '''Erklärungsziels''' versucht die Wirtschaftsinformatik Erkenntnisse über ihren Erkenntnisgegenstand zu gewinnen und diese Erkenntnisse durch Evaluierungen (bewertende Analysen) durch die Angabe von Gründen zu fundieren.
  710. *Im Zuge des '''Gestaltungsziels''' versucht die Wirtschaftsinformatik nutzbringende Artefakte wie Sprachen, Methoden, Modelle, Architekturen usw. zu konstruieren, um auf diesen Grundlagen nutzbringende betriebliche Informationssysteme zu entwickeln.
  711.  
  712. Einem einfachen Verständnis nach lässt sich der Begriff Informationssystem vorab definieren (vgl. &lt;cite page="1"&gt;Ferst+und+Sinz+2006&lt;/cite&gt;)
  713.  
  714. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  715. '''Informationsystem'''&lt;br /&gt;
  716.  
  717. Ein Informationssystem ist ein System, das Daten bzw. Informationen verarbeitet und dadurch zur Unterstützung und Erfüllung von Aufgaben beiträgt.
  718. &lt;/loop_area&gt;
  719.  
  720. Auch lässt sich der Begriff Kommunikationssystem vorab definieren.
  721.  
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  723. '''Kommunikationssystem '''&lt;br /&gt;
  724.  
  725. Ein Kommunikationssystem ist ein System zur Übermittlung von Daten.
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  727.  
  728. Da ein Informationssystem in der Regel auch Kommunikationssystem ist, wird nachfolgend keine Unterscheidung zwischen Informationssystem und Kommunikationssystem gemacht. Der Begriff der Verarbeitung wird als Sammelbegriff (siehe [[Hardware und Software: Ein Kurzüberblick]]) in einem umfassenden Sinne verwendet, sodass die Übermittlung von Daten lediglich eine spezielle Verarbeitung von Daten darstellt.
  729.  
  730. In Anlehnung an die allgemeine Definition von Informationssystem lässt sich ein betriebliches Informationssystem definieren.
  731.  
  732. &lt;loop_area type="definition"&gt;'''Betriebliches Informationssystem '''&lt;br /&gt;
  733.  
  734. Ein betriebliches Informationssystem ist ein spezielles Informationssystem, das zur Unterstützung und Erfüllung betrieblicher Aufgaben eingesetzt wird und erlaubt, betriebliche Aufgaben zu lenken (planen, steuern und kontrollieren).
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  736.  
  737. Neben betrieblichen Informationssystemen zählt ebenso die Informationsinfrastruktur zum Spektrum des Erkenntnisgegenstands der Wirtschaftsinformatik (vgl. &lt;cite page="17"&gt;Schwarze+2000&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="17 f."&gt;Heinrich+et+al+2007&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="19"&gt;Heinrich+und+Lehner+2005&lt;/cite&gt;).
  738.  
  739. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  740. '''Informationsinfrastruktur'''&lt;br /&gt;
  741.  
  742. Unter Informationsinfrastruktur versteht man alle Einrichtungen, Mittel und Maßnahmen zur Produktion, Verbreitung und Nutzung von Daten bzw. Informationen im Unternehmen. Komponenten einer Informationsinfrastruktur sind Hardware, Software, organisatorische Regelungen, Personen und Räume.
  743. &lt;/loop_area&gt;
  744.  
  745. Der '''Erkenntnisgegenstand der Wirtschaftsinformatik''' umfasst zusammengefasst '''betriebliche Informationssysteme''' (genauer Informations- und Kommunikationssysteme) und die für den Einsatz derartiger Systeme notwendige '''Informationsinfrastruktur'''. Dieses Verständnis des Erkenntnisgegenstands der Wirtschaftsinformatik hat sich in der Literatur zur Wirtschaftsinformatik, wenn auch teilweise in leicht abgewandelter Form, durchgesetzt.
  746.  
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  764. Die Wissenschaftliche Kommission Wirtschaftsinformatik im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e. V. (WKWI) formuliert das '''Profil der Wirtschaftsinformatik''' wie folgt:
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  767. &lt;loop_paragraph type="citation" copyright="vgl. WKWI (1994), S. 80; auszugsweise erneut dargelegt in WKWI (2007), S. 319"&gt;
  768. '''Profil der Wirtschaftsinformatik'''&lt;br /&gt;
  769. Gegenstand der Wirtschaftsinformatik sind „Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) in Wirtschaft und Verwaltung“ (kurz: ‚Informationssysteme‘ (IS)). IKS sind soziotechnische Systeme, die menschliche und maschinelle Komponenten (Teilsysteme) als Aufgabenträger umfassen, die voneinander abhängig sind, ineinandergreifen und/oder zusammenwirken. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung bei der Erfüllung betrieblicher Aufgaben. Der Begriffsbestandteil „Information“ verdeutlicht, dass es primärer Zweck dieser Systeme ist, betriebliche Prozesse mit Hilfe von Informationen zu lenken und die Informationsnachfrage von Aufgabenträgern […] zu befriedigen. […] Der Begriffsbestandteil „Kommunikation“ verdeutlicht, dass eine Koordination zwischen arbeitsteilig wirkenden Aufgabenträgern stattfindet.
  770. &lt;/loop_paragraph&gt;
  771. &lt;/loop_area&gt;
  772.  
  773. Die WKWI postuliert ebenfalls das Ziel der Wirtschaftsinformatik.
  774.  
  775. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  776. '''Ziel der Wirtschaftsinformatik'''&lt;br /&gt;
  777.  
  778. &lt;loop_paragraph type="citation" copyright="vgl. WKWI (1994), S. 81"&gt;Ziel der Wirtschaftsinformatik ist die Gewinnung von Theorien, Methoden, Werkzeugen und intersubjektiv nachprüfbaren Erkenntnissen über/zu IKS in Wirtschaft und Verwaltung und die Ergänzung des ‚Methoden- und Werkzeugkastens‘ der Wissenschaften um solche der Wirtschaftsinformatik, die den soziotechnischen Erkenntnis- und Gestaltungsgegenstand einer wissenschaftlichen Untersuchung zugänglich machen.
  779. &lt;/loop_paragraph&gt;
  780. &lt;/loop_area&gt;
  781.  
  782. Die Wirtschaftsinformatik strebt wie jede Wissenschaft Erklärungs- und Gestaltungsziele an (vgl. &lt;cite page="3"&gt;Abts+und+Mülder+2009&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="6 ff."&gt;Fink+et+al.+2005&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="18 ff."&gt;Heinrich+et+al.+2007&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="63 f."&gt;Laudon+et+al.+2010&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="10 ff."&gt;Lehner+et+al.+2008&lt;/cite&gt;,  &lt;cite pages="3 f."&gt;Mertens+et+al.+2005&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="18"&gt;Schwarze+2000&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="4"&gt;Schwarzer+und+Krcmar+2010&lt;/cite&gt;).
  783.  
  784. *Im Zuge des '''Erklärungsziels''' versucht die Wirtschaftsinformatik Erkenntnisse über ihren Erkenntnisgegenstand zu gewinnen und diese Erkenntnisse durch Evaluierungen (bewertende Analysen) durch die Angabe von Gründen zu fundieren.
  785. *Im Zuge des '''Gestaltungsziels''' versucht die Wirtschaftsinformatik nutzbringende Artefakte wie Sprachen, Methoden, Modelle, Architekturen usw. zu konstruieren, um auf diesen Grundlagen nutzbringende betriebliche Informationssysteme zu entwickeln.
  786.  
  787. Einem einfachen Verständnis nach lässt sich der Begriff Informationssystem vorab definieren (vgl. &lt;cite page="1"&gt;Ferst+und+Sinz+2006&lt;/cite&gt;)
  788.  
  789. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  790. '''Informationsystem'''&lt;br /&gt;
  791.  
  792. Ein Informationssystem ist ein System, das Daten bzw. Informationen verarbeitet und dadurch zur Unterstützung und Erfüllung von Aufgaben beiträgt.
  793. &lt;/loop_area&gt;
  794.  
  795. Auch lässt sich der Begriff Kommunikationssystem vorab definieren.
  796.  
  797. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  798. '''Kommunikationssystem '''&lt;br /&gt;
  799.  
  800. Ein Kommunikationssystem ist ein System zur Übermittlung von Daten.
  801. &lt;/loop_area&gt;
  802.  
  803. Da ein Informationssystem in der Regel auch Kommunikationssystem ist, wird nachfolgend keine Unterscheidung zwischen Informationssystem und Kommunikationssystem gemacht. Der Begriff der Verarbeitung wird als Sammelbegriff (siehe [[Hardware und Software: Ein Kurzüberblick]]) in einem umfassenden Sinne verwendet, sodass die Übermittlung von Daten lediglich eine spezielle Verarbeitung von Daten darstellt.
  804.  
  805. In Anlehnung an die allgemeine Definition von Informationssystem lässt sich ein betriebliches Informationssystem definieren.
  806.  
  807. &lt;loop_area type="definition"&gt;'''Betriebliches Informationssystem '''&lt;br /&gt;
  808.  
  809. Ein betriebliches Informationssystem ist ein spezielles Informationssystem, das zur Unterstützung und Erfüllung betrieblicher Aufgaben eingesetzt wird und erlaubt, betriebliche Aufgaben zu lenken (planen, steuern und kontrollieren).
  810. &lt;/loop_area&gt;
  811.  
  812. Neben betrieblichen Informationssystemen zählt ebenso die Informationsinfrastruktur zum Spektrum des Erkenntnisgegenstands der Wirtschaftsinformatik (vgl. &lt;cite page="17"&gt;Schwarze+2000&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="17 f."&gt;Heinrich+et+al+2007&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="19"&gt;Heinrich+und+Lehner+2005&lt;/cite&gt;).
  813.  
  814. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  815. '''Informationsinfrastruktur'''&lt;br /&gt;
  816.  
  817. Unter Informationsinfrastruktur versteht man alle Einrichtungen, Mittel und Maßnahmen zur Produktion, Verbreitung und Nutzung von Daten bzw. Informationen im Unternehmen. Komponenten einer Informationsinfrastruktur sind Hardware, Software, organisatorische Regelungen, Personen und Räume.
  818. &lt;/loop_area&gt;
  819.  
  820. Der '''Erkenntnisgegenstand der Wirtschaftsinformatik''' umfasst zusammengefasst '''betriebliche Informationssysteme''' (genauer Informations- und Kommunikationssysteme) und die für den Einsatz derartiger Systeme notwendige '''Informationsinfrastruktur'''. Dieses Verständnis des Erkenntnisgegenstands der Wirtschaftsinformatik hat sich in der Literatur zur Wirtschaftsinformatik, wenn auch teilweise in leicht abgewandelter Form, durchgesetzt.
  821.  
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  837.  
  838. Die Wissenschaftliche Kommission Wirtschaftsinformatik im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e. V. (WKWI) formuliert das '''Profil der Wirtschaftsinformatik''' wie folgt:
  839.  
  840.  
  841. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  842. &lt;loop_paragraph type="citation" copyright="vgl. WKWI (1994), S. 80; auszugsweise erneut dargelegt in WKWI (2007), S. 319"&gt;
  843. '''Profil der Wirtschaftsinformatik'''&lt;br /&gt;
  844. Gegenstand der Wirtschaftsinformatik sind „Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) in Wirtschaft und Verwaltung“ (kurz: ‚Informationssysteme‘ (IS)). IKS sind soziotechnische Systeme, die menschliche und maschinelle Komponenten (Teilsysteme) als Aufgabenträger umfassen, die voneinander abhängig sind, ineinandergreifen und/oder zusammenwirken. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung bei der Erfüllung betrieblicher Aufgaben. Der Begriffsbestandteil „Information“ verdeutlicht, dass es primärer Zweck dieser Systeme ist, betriebliche Prozesse mit Hilfe von Informationen zu lenken und die Informationsnachfrage von Aufgabenträgern […] zu befriedigen. […] Der Begriffsbestandteil „Kommunikation“ verdeutlicht, dass eine Koordination zwischen arbeitsteilig wirkenden Aufgabenträgern stattfindet.
  845. &lt;/loop_paragraph&gt;
  846. &lt;/loop_area&gt;
  847.  
  848.  
  849. Die WKWI postuliert ebenfalls das Ziel der Wirtschaftsinformatik.
  850.  
  851. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  852. '''Ziel der Wirtschaftsinformatik'''&lt;br /&gt;
  853.  
  854. &lt;loop_paragraph type="citation" copyright="vgl. WKWI (1994), S. 81"&gt;Ziel der Wirtschaftsinformatik ist die Gewinnung von Theorien, Methoden, Werkzeugen und intersubjektiv nachprüfbaren Erkenntnissen über/zu IKS in Wirtschaft und Verwaltung und die Ergänzung des ‚Methoden- und Werkzeugkastens‘ der Wissenschaften um solche der Wirtschaftsinformatik, die den soziotechnischen Erkenntnis- und Gestaltungsgegenstand einer wissenschaftlichen Untersuchung zugänglich machen.
  855. &lt;/loop_paragraph&gt;
  856. &lt;/loop_area&gt;
  857.  
  858.  
  859. Die Wirtschaftsinformatik strebt wie jede Wissenschaft Erklärungs- und Gestaltungsziele an (vgl. &lt;cite page="3"&gt;Abts+und+Mülder+2009&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="6 ff."&gt;Fink+et+al.+2005&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="18 ff."&gt;Heinrich+et+al.+2007&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="63 f."&gt;Laudon+et+al.+2010&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="10 ff."&gt;Lehner+et+al.+2008&lt;/cite&gt;,  &lt;cite pages="3 f."&gt;Mertens+et+al.+2005&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="18"&gt;Schwarze+2000&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="4"&gt;Schwarzer+und+Krcmar+2010&lt;/cite&gt;).
  860.  
  861. *Im Zuge des '''Erklärungsziels''' versucht die Wirtschaftsinformatik Erkenntnisse über ihren Erkenntnisgegenstand zu gewinnen und diese Erkenntnisse durch Evaluierungen (bewertende Analysen) durch die Angabe von Gründen zu fundieren.
  862. *Im Zuge des '''Gestaltungsziels''' versucht die Wirtschaftsinformatik nutzbringende Artefakte wie Sprachen, Methoden, Modelle, Architekturen usw. zu konstruieren, um auf diesen Grundlagen nutzbringende betriebliche Informationssysteme zu entwickeln.
  863.  
  864. Einem einfachen Verständnis nach lässt sich der Begriff Informationssystem vorab definieren (vgl. &lt;cite page="1"&gt;Ferst+und+Sinz+2006&lt;/cite&gt;)
  865.  
  866. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  867. '''Informationsystem'''&lt;br /&gt;
  868.  
  869. Ein Informationssystem ist ein System, das Daten bzw. Informationen verarbeitet und dadurch zur Unterstützung und Erfüllung von Aufgaben beiträgt.
  870. &lt;/loop_area&gt;
  871.  
  872. Auch lässt sich der Begriff Kommunikationssystem vorab definieren.
  873.  
  874. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  875. '''Kommunikationssystem '''&lt;br /&gt;
  876.  
  877. Ein Kommunikationssystem ist ein System zur Übermittlung von Daten.
  878. &lt;/loop_area&gt;
  879.  
  880. Da ein Informationssystem in der Regel auch Kommunikationssystem ist, wird nachfolgend keine Unterscheidung zwischen Informationssystem und Kommunikationssystem gemacht. Der Begriff der Verarbeitung wird als Sammelbegriff (siehe [[Hardware und Software: Ein Kurzüberblick]]) in einem umfassenden Sinne verwendet, sodass die Übermittlung von Daten lediglich eine spezielle Verarbeitung von Daten darstellt.
  881.  
  882. In Anlehnung an die allgemeine Definition von Informationssystem lässt sich ein betriebliches Informationssystem definieren.
  883.  
  884. &lt;loop_area type="definition"&gt;'''Betriebliches Informationssystem '''&lt;br /&gt;
  885.  
  886. Ein betriebliches Informationssystem ist ein spezielles Informationssystem, das zur Unterstützung und Erfüllung betrieblicher Aufgaben eingesetzt wird und erlaubt, betriebliche Aufgaben zu lenken (planen, steuern und kontrollieren).
  887. &lt;/loop_area&gt;
  888.  
  889. Neben betrieblichen Informationssystemen zählt ebenso die Informationsinfrastruktur zum Spektrum des Erkenntnisgegenstands der Wirtschaftsinformatik (vgl. &lt;cite page="17"&gt;Schwarze+2000&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="17 f."&gt;Heinrich+et+al+2007&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="19"&gt;Heinrich+und+Lehner+2005&lt;/cite&gt;).
  890.  
  891. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  892. '''Informationsinfrastruktur'''&lt;br /&gt;
  893.  
  894. Unter Informationsinfrastruktur versteht man alle Einrichtungen, Mittel und Maßnahmen zur Produktion, Verbreitung und Nutzung von Daten bzw. Informationen im Unternehmen. Komponenten einer Informationsinfrastruktur sind Hardware, Software, organisatorische Regelungen, Personen und Räume.
  895. &lt;/loop_area&gt;
  896.  
  897. Der '''Erkenntnisgegenstand der Wirtschaftsinformatik''' umfasst zusammengefasst '''betriebliche Informationssysteme''' (genauer Informations- und Kommunikationssysteme) und die für den Einsatz derartiger Systeme notwendige '''Informationsinfrastruktur'''. Dieses Verständnis des Erkenntnisgegenstands der Wirtschaftsinformatik hat sich in der Literatur zur Wirtschaftsinformatik, wenn auch teilweise in leicht abgewandelter Form, durchgesetzt.
  898.  
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  914.  
  915. Die Wissenschaftliche Kommission Wirtschaftsinformatik im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e. V. (WKWI) formuliert das '''Profil der Wirtschaftsinformatik''' wie folgt:
  916.  
  917.  
  918. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  919. &lt;loop_paragraph type="citation" copyright="vgl. WKWI (1994), S. 80; auszugsweise erneut dargelegt in WKWI (2007), S. 319"&gt;
  920. '''Profil der Wirtschaftsinformatik'''&lt;br /&gt;
  921. Gegenstand der Wirtschaftsinformatik sind „Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) in Wirtschaft und Verwaltung“ (kurz: ‚Informationssysteme‘ (IS)). IKS sind soziotechnische Systeme, die menschliche und maschinelle Komponenten (Teilsysteme) als Aufgabenträger umfassen, die voneinander abhängig sind, ineinandergreifen und/oder zusammenwirken. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung bei der Erfüllung betrieblicher Aufgaben. Der Begriffsbestandteil „Information“ verdeutlicht, dass es primärer Zweck dieser Systeme ist, betriebliche Prozesse mit Hilfe von Informationen zu lenken und die Informationsnachfrage von Aufgabenträgern […] zu befriedigen. […] Der Begriffsbestandteil „Kommunikation“ verdeutlicht, dass eine Koordination zwischen arbeitsteilig wirkenden Aufgabenträgern stattfindet.
  922. &lt;/loop_paragraph&gt;
  923. &lt;/loop_area&gt;
  924.  
  925.  
  926. Die WKWI postuliert ebenfalls das Ziel der Wirtschaftsinformatik.
  927.  
  928. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  929. '''Ziel der Wirtschaftsinformatik'''&lt;br /&gt;
  930.  
  931. &lt;loop_paragraph type="citation" copyright="vgl. WKWI (1994), S. 81"&gt;Ziel der Wirtschaftsinformatik ist die Gewinnung von Theorien, Methoden, Werkzeugen und intersubjektiv nachprüfbaren Erkenntnissen über/zu IKS in Wirtschaft und Verwaltung und die Ergänzung des ‚Methoden- und Werkzeugkastens‘ der Wissenschaften um solche der Wirtschaftsinformatik, die den soziotechnischen Erkenntnis- und Gestaltungsgegenstand einer wissenschaftlichen Untersuchung zugänglich machen.
  932. &lt;/loop_paragraph&gt;
  933. &lt;/loop_area&gt;
  934.  
  935.  
  936. Die Wirtschaftsinformatik strebt wie jede Wissenschaft Erklärungs- und Gestaltungsziele an (vgl. &lt;cite page="3"&gt;Abts+und+Mülder+2009&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="6 ff."&gt;Fink+et+al.+2005&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="18 ff."&gt;Heinrich+et+al.+2007&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="63 f."&gt;Laudon+et+al.+2010&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="10 ff."&gt;Lehner+et+al.+2008&lt;/cite&gt;,  &lt;cite pages="3 f."&gt;Mertens+et+al.+2005&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="18"&gt;Schwarze+2000&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="4"&gt;Schwarzer+und+Krcmar+2010&lt;/cite&gt;).
  937.  
  938. *Im Zuge des '''Erklärungsziels''' versucht die Wirtschaftsinformatik Erkenntnisse über ihren Erkenntnisgegenstand zu gewinnen und diese Erkenntnisse durch Evaluierungen (bewertende Analysen) durch die Angabe von Gründen zu fundieren.
  939. *Im Zuge des '''Gestaltungsziels''' versucht die Wirtschaftsinformatik nutzbringende Artefakte wie Sprachen, Methoden, Modelle, Architekturen usw. zu konstruieren, um auf diesen Grundlagen nutzbringende betriebliche Informationssysteme zu entwickeln.
  940.  
  941. Einem einfachen Verständnis nach lässt sich der Begriff Informationssystem vorab definieren (vgl. &lt;cite page="1"&gt;Ferst+und+Sinz+2006&lt;/cite&gt;)
  942.  
  943.  
  944. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  945. '''Informationsystem'''&lt;br /&gt;
  946.  
  947. Ein Informationssystem ist ein System, das Daten bzw. Informationen verarbeitet und dadurch zur Unterstützung und Erfüllung von Aufgaben beiträgt.
  948. &lt;/loop_area&gt;
  949.  
  950.  
  951. Auch lässt sich der Begriff Kommunikationssystem vorab definieren.
  952.  
  953. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  954. '''Kommunikationssystem '''&lt;br /&gt;
  955.  
  956. Ein Kommunikationssystem ist ein System zur Übermittlung von Daten.
  957. &lt;/loop_area&gt;
  958.  
  959.  
  960. Da ein Informationssystem in der Regel auch Kommunikationssystem ist, wird nachfolgend keine Unterscheidung zwischen Informationssystem und Kommunikationssystem gemacht. Der Begriff der Verarbeitung wird als Sammelbegriff (siehe [[Hardware und Software: Ein Kurzüberblick]]) in einem umfassenden Sinne verwendet, sodass die Übermittlung von Daten lediglich eine spezielle Verarbeitung von Daten darstellt.
  961.  
  962.  
  963. In Anlehnung an die allgemeine Definition von Informationssystem lässt sich ein betriebliches Informationssystem definieren.
  964.  
  965. &lt;loop_area type="definition"&gt;'''Betriebliches Informationssystem '''&lt;br /&gt;
  966.  
  967. Ein betriebliches Informationssystem ist ein spezielles Informationssystem, das zur Unterstützung und Erfüllung betrieblicher Aufgaben eingesetzt wird und erlaubt, betriebliche Aufgaben zu lenken (planen, steuern und kontrollieren).
  968. &lt;/loop_area&gt;
  969.  
  970.  
  971. Neben betrieblichen Informationssystemen zählt ebenso die Informationsinfrastruktur zum Spektrum des Erkenntnisgegenstands der Wirtschaftsinformatik (vgl. &lt;cite page="17"&gt;Schwarze+2000&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="17 f."&gt;Heinrich+et+al+2007&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="19"&gt;Heinrich+und+Lehner+2005&lt;/cite&gt;).
  972.  
  973. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  974. '''Informationsinfrastruktur'''&lt;br /&gt;
  975.  
  976. Unter Informationsinfrastruktur versteht man alle Einrichtungen, Mittel und Maßnahmen zur Produktion, Verbreitung und Nutzung von Daten bzw. Informationen im Unternehmen. Komponenten einer Informationsinfrastruktur sind Hardware, Software, organisatorische Regelungen, Personen und Räume.
  977. &lt;/loop_area&gt;
  978.  
  979.  
  980. Der '''Erkenntnisgegenstand der Wirtschaftsinformatik''' umfasst zusammengefasst '''betriebliche Informationssysteme''' (genauer Informations- und Kommunikationssysteme) und die für den Einsatz derartiger Systeme notwendige '''Informationsinfrastruktur'''. Dieses Verständnis des Erkenntnisgegenstands der Wirtschaftsinformatik hat sich in der Literatur zur Wirtschaftsinformatik, wenn auch teilweise in leicht abgewandelter Form, durchgesetzt.
  981.  
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  997.  
  998. Die Wissenschaftliche Kommission Wirtschaftsinformatik im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e. V. (WKWI) formuliert das '''Profil der Wirtschaftsinformatik''' wie folgt:
  999.  
  1000.  
  1001. &lt;loop_area type="definition"&gt;
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  1003. '''Profil der Wirtschaftsinformatik'''&lt;br /&gt;
  1004. Gegenstand der Wirtschaftsinformatik sind „Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) in Wirtschaft und Verwaltung“ (kurz: ‚Informationssysteme‘ (IS)). IKS sind soziotechnische Systeme, die menschliche und maschinelle Komponenten (Teilsysteme) als Aufgabenträger umfassen, die voneinander abhängig sind, ineinandergreifen und/oder zusammenwirken. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung bei der Erfüllung betrieblicher Aufgaben. Der Begriffsbestandteil „Information“ verdeutlicht, dass es primärer Zweck dieser Systeme ist, betriebliche Prozesse mit Hilfe von Informationen zu lenken und die Informationsnachfrage von Aufgabenträgern […] zu befriedigen. […] Der Begriffsbestandteil „Kommunikation“ verdeutlicht, dass eine Koordination zwischen arbeitsteilig wirkenden Aufgabenträgern stattfindet.
  1005. &lt;/loop_paragraph&gt;
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  1007.  
  1008.  
  1009. Die WKWI postuliert ebenfalls das Ziel der Wirtschaftsinformatik.
  1010.  
  1011. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  1012. '''Ziel der Wirtschaftsinformatik'''&lt;br /&gt;
  1013.  
  1014. &lt;loop_paragraph type="citation" copyright="vgl. WKWI (1994), S. 81"&gt;Ziel der Wirtschaftsinformatik ist die Gewinnung von Theorien, Methoden, Werkzeugen und intersubjektiv nachprüfbaren Erkenntnissen über/zu IKS in Wirtschaft und Verwaltung und die Ergänzung des ‚Methoden- und Werkzeugkastens‘ der Wissenschaften um solche der Wirtschaftsinformatik, die den soziotechnischen Erkenntnis- und Gestaltungsgegenstand einer wissenschaftlichen Untersuchung zugänglich machen.
  1015. &lt;/loop_paragraph&gt;
  1016. &lt;/loop_area&gt;
  1017.  
  1018.  
  1019. Die Wirtschaftsinformatik strebt wie jede Wissenschaft Erklärungs- und Gestaltungsziele an (vgl. &lt;cite page="3"&gt;Abts+und+Mülder+2009&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="6 ff."&gt;Fink+et+al.+2005&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="18 ff."&gt;Heinrich+et+al.+2007&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="63 f."&gt;Laudon+et+al.+2010&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="10 ff."&gt;Lehner+et+al.+2008&lt;/cite&gt;,  &lt;cite pages="3 f."&gt;Mertens+et+al.+2005&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="18"&gt;Schwarze+2000&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="4"&gt;Schwarzer+und+Krcmar+2010&lt;/cite&gt;).
  1020.  
  1021. *Im Zuge des '''Erklärungsziels''' versucht die Wirtschaftsinformatik Erkenntnisse über ihren Erkenntnisgegenstand zu gewinnen und diese Erkenntnisse durch Evaluierungen (bewertende Analysen) durch die Angabe von Gründen zu fundieren.
  1022. *Im Zuge des '''Gestaltungsziels''' versucht die Wirtschaftsinformatik nutzbringende Artefakte wie Sprachen, Methoden, Modelle, Architekturen usw. zu konstruieren, um auf diesen Grundlagen nutzbringende betriebliche Informationssysteme zu entwickeln.
  1023.  
  1024. Einem einfachen Verständnis nach lässt sich der Begriff Informationssystem vorab definieren (vgl. &lt;cite page="1"&gt;Ferstl+und+Sinz+2006&lt;/cite&gt;)
  1025.  
  1026.  
  1027. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  1028. '''Informationsystem'''&lt;br /&gt;
  1029.  
  1030. Ein Informationssystem ist ein System, das Daten bzw. Informationen verarbeitet und dadurch zur Unterstützung und Erfüllung von Aufgaben beiträgt.
  1031. &lt;/loop_area&gt;
  1032.  
  1033.  
  1034. Auch lässt sich der Begriff Kommunikationssystem vorab definieren.
  1035.  
  1036. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  1037. '''Kommunikationssystem '''&lt;br /&gt;
  1038.  
  1039. Ein Kommunikationssystem ist ein System zur Übermittlung von Daten.
  1040. &lt;/loop_area&gt;
  1041.  
  1042.  
  1043. Da ein Informationssystem in der Regel auch Kommunikationssystem ist, wird nachfolgend keine Unterscheidung zwischen Informationssystem und Kommunikationssystem gemacht. Der Begriff der Verarbeitung wird als Sammelbegriff (siehe [[Hardware und Software: Ein Kurzüberblick]]) in einem umfassenden Sinne verwendet, sodass die Übermittlung von Daten lediglich eine spezielle Verarbeitung von Daten darstellt.
  1044.  
  1045.  
  1046. In Anlehnung an die allgemeine Definition von Informationssystem lässt sich ein betriebliches Informationssystem definieren.
  1047.  
  1048. &lt;loop_area type="definition"&gt;'''Betriebliches Informationssystem '''&lt;br /&gt;
  1049.  
  1050. Ein betriebliches Informationssystem ist ein spezielles Informationssystem, das zur Unterstützung und Erfüllung betrieblicher Aufgaben eingesetzt wird und erlaubt, betriebliche Aufgaben zu lenken (planen, steuern und kontrollieren).
  1051. &lt;/loop_area&gt;
  1052.  
  1053.  
  1054. Neben betrieblichen Informationssystemen zählt ebenso die Informationsinfrastruktur zum Spektrum des Erkenntnisgegenstands der Wirtschaftsinformatik (vgl. &lt;cite page="17"&gt;Schwarze+2000&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="17 f."&gt;Heinrich+et+al+2007&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="19"&gt;Heinrich+und+Lehner+2005&lt;/cite&gt;).
  1055.  
  1056. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  1057. '''Informationsinfrastruktur'''&lt;br /&gt;
  1058.  
  1059. Unter Informationsinfrastruktur versteht man alle Einrichtungen, Mittel und Maßnahmen zur Produktion, Verbreitung und Nutzung von Daten bzw. Informationen im Unternehmen. Komponenten einer Informationsinfrastruktur sind Hardware, Software, organisatorische Regelungen, Personen und Räume.
  1060. &lt;/loop_area&gt;
  1061.  
  1062.  
  1063. Der '''Erkenntnisgegenstand der Wirtschaftsinformatik''' umfasst zusammengefasst '''betriebliche Informationssysteme''' (genauer Informations- und Kommunikationssysteme) und die für den Einsatz derartiger Systeme notwendige '''Informationsinfrastruktur'''. Dieses Verständnis des Erkenntnisgegenstands der Wirtschaftsinformatik hat sich in der Literatur zur Wirtschaftsinformatik, wenn auch teilweise in leicht abgewandelter Form, durchgesetzt.
  1064.  
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  1080.  
  1081. Die Wissenschaftliche Kommission Wirtschaftsinformatik im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e. V. (WKWI) formuliert das '''Profil der Wirtschaftsinformatik''' wie folgt:
  1082.  
  1083.  
  1084. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  1085. &lt;loop_paragraph type="citation" copyright="vgl. WKWI (1994), S. 80; auszugsweise erneut dargelegt in WKWI (2007), S. 319"&gt;
  1086. '''Profil der Wirtschaftsinformatik'''&lt;br /&gt;
  1087. Gegenstand der Wirtschaftsinformatik sind „Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) in Wirtschaft und Verwaltung“ (kurz: ‚Informationssysteme‘ (IS)). IKS sind soziotechnische Systeme, die menschliche und maschinelle Komponenten (Teilsysteme) als Aufgabenträger umfassen, die voneinander abhängig sind, ineinandergreifen und/oder zusammenwirken. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung bei der Erfüllung betrieblicher Aufgaben. Der Begriffsbestandteil „Information“ verdeutlicht, dass es primärer Zweck dieser Systeme ist, betriebliche Prozesse mit Hilfe von Informationen zu lenken und die Informationsnachfrage von Aufgabenträgern […] zu befriedigen. […] Der Begriffsbestandteil „Kommunikation“ verdeutlicht, dass eine Koordination zwischen arbeitsteilig wirkenden Aufgabenträgern stattfindet.
  1088. &lt;/loop_paragraph&gt;
  1089. &lt;/loop_area&gt;
  1090.  
  1091.  
  1092. Die WKWI postuliert ebenfalls das Ziel der Wirtschaftsinformatik.
  1093.  
  1094. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  1095. '''Ziel der Wirtschaftsinformatik'''&lt;br /&gt;
  1096.  
  1097. &lt;loop_paragraph type="citation" copyright="vgl. WKWI (1994), S. 81"&gt;Ziel der Wirtschaftsinformatik ist die Gewinnung von Theorien, Methoden, Werkzeugen und intersubjektiv nachprüfbaren Erkenntnissen über/zu IKS in Wirtschaft und Verwaltung und die Ergänzung des ‚Methoden- und Werkzeugkastens‘ der Wissenschaften um solche der Wirtschaftsinformatik, die den soziotechnischen Erkenntnis- und Gestaltungsgegenstand einer wissenschaftlichen Untersuchung zugänglich machen.
  1098. &lt;/loop_paragraph&gt;
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  1100.  
  1101.  
  1102. Die Wirtschaftsinformatik strebt wie jede Wissenschaft Erklärungs- und Gestaltungsziele an (vgl. &lt;cite page="3"&gt;Abts+und+Mülder+2009&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="6 ff."&gt;Fink+et+al.+2005&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="18 ff."&gt;Heinrich+et+al.+2007&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="63 f."&gt;Laudon+et+al.+2010&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="10 ff."&gt;Lehner+et+al.+2008&lt;/cite&gt;,  &lt;cite pages="3 f."&gt;Mertens+et+al.+2005&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="18"&gt;Schwarze+2000&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="4"&gt;Schwarzer+und+Krcmar+2010&lt;/cite&gt;).
  1103.  
  1104. *Im Zuge des '''Erklärungsziels''' versucht die Wirtschaftsinformatik Erkenntnisse über ihren Erkenntnisgegenstand zu gewinnen und diese Erkenntnisse durch Evaluierungen (bewertende Analysen) durch die Angabe von Gründen zu fundieren.
  1105. *Im Zuge des '''Gestaltungsziels''' versucht die Wirtschaftsinformatik nutzbringende Artefakte wie Sprachen, Methoden, Modelle, Architekturen usw. zu konstruieren, um auf diesen Grundlagen nutzbringende betriebliche Informationssysteme zu entwickeln.
  1106.  
  1107. Einem einfachen Verständnis nach lässt sich der Begriff Informationssystem vorab definieren (vgl. &lt;cite page="1"&gt;Ferstl+und+Sinz+2006&lt;/cite&gt;)
  1108.  
  1109.  
  1110. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  1111. '''Informationsystem'''&lt;br /&gt;
  1112.  
  1113. Ein Informationssystem ist ein System, das Daten bzw. Informationen verarbeitet und dadurch zur Unterstützung und Erfüllung von Aufgaben beiträgt.
  1114. &lt;/loop_area&gt;
  1115.  
  1116.  
  1117. Auch lässt sich der Begriff Kommunikationssystem vorab definieren.
  1118.  
  1119. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  1120. '''Kommunikationssystem '''&lt;br /&gt;
  1121.  
  1122. Ein Kommunikationssystem ist ein System zur Übermittlung von Daten.
  1123. &lt;/loop_area&gt;
  1124.  
  1125.  
  1126. Da ein Informationssystem in der Regel auch Kommunikationssystem ist, wird nachfolgend keine Unterscheidung zwischen Informationssystem und Kommunikationssystem gemacht. Der Begriff der Verarbeitung wird als Sammelbegriff (siehe [[Hardware und Software: Ein Kurzüberblick]]) in einem umfassenden Sinne verwendet, sodass die Übermittlung von Daten lediglich eine spezielle Verarbeitung von Daten darstellt.
  1127.  
  1128.  
  1129. In Anlehnung an die allgemeine Definition von Informationssystem lässt sich ein betriebliches Informationssystem definieren.
  1130.  
  1131. &lt;loop_area type="definition"&gt;'''Betriebliches Informationssystem '''&lt;br /&gt;
  1132.  
  1133. Ein betriebliches Informationssystem ist ein spezielles Informationssystem, das zur Unterstützung und Erfüllung betrieblicher Aufgaben eingesetzt wird und erlaubt, betriebliche Aufgaben zu lenken (planen, steuern und kontrollieren).
  1134. &lt;/loop_area&gt;
  1135.  
  1136.  
  1137. Neben betrieblichen Informationssystemen zählt ebenso die Informationsinfrastruktur zum Spektrum des Erkenntnisgegenstands der Wirtschaftsinformatik (vgl. &lt;cite page="17"&gt;Schwarze+2000&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="17 f."&gt;Heinrich+et+al.+2007&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="19"&gt;Heinrich+und+Lehner+2005&lt;/cite&gt;).
  1138.  
  1139. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  1140. '''Informationsinfrastruktur'''&lt;br /&gt;
  1141.  
  1142. Unter Informationsinfrastruktur versteht man alle Einrichtungen, Mittel und Maßnahmen zur Produktion, Verbreitung und Nutzung von Daten bzw. Informationen im Unternehmen. Komponenten einer Informationsinfrastruktur sind Hardware, Software, organisatorische Regelungen, Personen und Räume.
  1143. &lt;/loop_area&gt;
  1144.  
  1145.  
  1146. Der '''Erkenntnisgegenstand der Wirtschaftsinformatik''' umfasst zusammengefasst '''betriebliche Informationssysteme''' (genauer Informations- und Kommunikationssysteme) und die für den Einsatz derartiger Systeme notwendige '''Informationsinfrastruktur'''. Dieses Verständnis des Erkenntnisgegenstands der Wirtschaftsinformatik hat sich in der Literatur zur Wirtschaftsinformatik, wenn auch teilweise in leicht abgewandelter Form, durchgesetzt.
  1147.  
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  1164.  
  1165. Die Wissenschaftliche Kommission Wirtschaftsinformatik im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e. V. (WKWI) formuliert das '''Profil der Wirtschaftsinformatik''' wie folgt:
  1166.  
  1167.  
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  1169. &lt;loop_paragraph type="citation" copyright="vgl. WKWI (1994), S. 80; auszugsweise erneut dargelegt in WKWI (2007), S. 319"&gt;
  1170. '''Profil der Wirtschaftsinformatik'''&lt;br /&gt;
  1171. Gegenstand der Wirtschaftsinformatik sind „Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) in Wirtschaft und Verwaltung“ (kurz: ‚Informationssysteme‘ (IS)). IKS sind soziotechnische Systeme, die menschliche und maschinelle Komponenten (Teilsysteme) als Aufgabenträger umfassen, die voneinander abhängig sind, ineinandergreifen und/oder zusammenwirken. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung bei der Erfüllung betrieblicher Aufgaben. Der Begriffsbestandteil „Information“ verdeutlicht, dass es primärer Zweck dieser Systeme ist, betriebliche Prozesse mit Hilfe von Informationen zu lenken und die Informationsnachfrage von Aufgabenträgern […] zu befriedigen. […] Der Begriffsbestandteil „Kommunikation“ verdeutlicht, dass eine Koordination zwischen arbeitsteilig wirkenden Aufgabenträgern stattfindet.
  1172. &lt;/loop_paragraph&gt;
  1173. &lt;/loop_area&gt;
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  1175.  
  1176. Die WKWI postuliert ebenfalls das Ziel der Wirtschaftsinformatik.
  1177.  
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  1179. '''Ziel der Wirtschaftsinformatik'''&lt;br /&gt;
  1180.  
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  1184.  
  1185.  
  1186. Die Wirtschaftsinformatik strebt wie jede Wissenschaft Erklärungs- und Gestaltungsziele an (vgl. &lt;cite page="3" id="5ef47e7d8ca56"&gt;Abts+und+Mülder+2009&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="6 ff." id="5ef47e7d8ca64"&gt;Fink+et+al.+2005&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="18 ff." id="5ef47e7d8ca6f"&gt;Heinrich+et+al.+2007&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="63 f." id="5ef47e7d8ca79"&gt;Laudon+et+al.+2010&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="10 ff." id="5ef47e7d8ca82"&gt;Lehner+et+al.+2008&lt;/cite&gt;,  &lt;cite pages="3 f." id="5ef47e7d8ca8b"&gt;Mertens+et+al.+2005&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="18" id="5ef47e7d8ca94"&gt;Schwarze+2000&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="4" id="5ef47e7d8ca9d"&gt;Schwarzer+und+Krcmar+2010&lt;/cite&gt;).
  1187.  
  1188. *Im Zuge des '''Erklärungsziels''' versucht die Wirtschaftsinformatik Erkenntnisse über ihren Erkenntnisgegenstand zu gewinnen und diese Erkenntnisse durch Evaluierungen (bewertende Analysen) durch die Angabe von Gründen zu fundieren.
  1189. *Im Zuge des '''Gestaltungsziels''' versucht die Wirtschaftsinformatik nutzbringende Artefakte wie Sprachen, Methoden, Modelle, Architekturen usw. zu konstruieren, um auf diesen Grundlagen nutzbringende betriebliche Informationssysteme zu entwickeln.
  1190.  
  1191. Einem einfachen Verständnis nach lässt sich der Begriff Informationssystem vorab definieren (vgl. &lt;cite page="1" id="5ef47e7d8caa6"&gt;Ferstl+und+Sinz+2006&lt;/cite&gt;)
  1192.  
  1193.  
  1194. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  1195. '''Informationsystem'''&lt;br /&gt;
  1196.  
  1197. Ein Informationssystem ist ein System, das Daten bzw. Informationen verarbeitet und dadurch zur Unterstützung und Erfüllung von Aufgaben beiträgt.
  1198. &lt;/loop_area&gt;
  1199.  
  1200.  
  1201. Auch lässt sich der Begriff Kommunikationssystem vorab definieren.
  1202.  
  1203. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  1204. '''Kommunikationssystem '''&lt;br /&gt;
  1205.  
  1206. Ein Kommunikationssystem ist ein System zur Übermittlung von Daten.
  1207. &lt;/loop_area&gt;
  1208.  
  1209.  
  1210. Da ein Informationssystem in der Regel auch Kommunikationssystem ist, wird nachfolgend keine Unterscheidung zwischen Informationssystem und Kommunikationssystem gemacht. Der Begriff der Verarbeitung wird als Sammelbegriff (siehe [[Hardware und Software: Ein Kurzüberblick]]) in einem umfassenden Sinne verwendet, sodass die Übermittlung von Daten lediglich eine spezielle Verarbeitung von Daten darstellt.
  1211.  
  1212.  
  1213. In Anlehnung an die allgemeine Definition von Informationssystem lässt sich ein betriebliches Informationssystem definieren.
  1214.  
  1215. &lt;loop_area type="definition"&gt;'''Betriebliches Informationssystem '''&lt;br /&gt;
  1216.  
  1217. Ein betriebliches Informationssystem ist ein spezielles Informationssystem, das zur Unterstützung und Erfüllung betrieblicher Aufgaben eingesetzt wird und erlaubt, betriebliche Aufgaben zu lenken (planen, steuern und kontrollieren).
  1218. &lt;/loop_area&gt;
  1219.  
  1220.  
  1221. Neben betrieblichen Informationssystemen zählt ebenso die Informationsinfrastruktur zum Spektrum des Erkenntnisgegenstands der Wirtschaftsinformatik (vgl. &lt;cite page="17" id="5ef47e7d8caae"&gt;Schwarze+2000&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="17 f." id="5ef47e7d8cab7"&gt;Heinrich+et+al.+2007&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="19" id="5ef47e7d8cac0"&gt;Heinrich+und+Lehner+2005&lt;/cite&gt;).
  1222.  
  1223. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  1224. '''Informationsinfrastruktur'''&lt;br /&gt;
  1225.  
  1226. Unter Informationsinfrastruktur versteht man alle Einrichtungen, Mittel und Maßnahmen zur Produktion, Verbreitung und Nutzung von Daten bzw. Informationen im Unternehmen. Komponenten einer Informationsinfrastruktur sind Hardware, Software, organisatorische Regelungen, Personen und Räume.
  1227. &lt;/loop_area&gt;
  1228.  
  1229.  
  1230. Der '''Erkenntnisgegenstand der Wirtschaftsinformatik''' umfasst zusammengefasst '''betriebliche Informationssysteme''' (genauer Informations- und Kommunikationssysteme) und die für den Einsatz derartiger Systeme notwendige '''Informationsinfrastruktur'''. Dieses Verständnis des Erkenntnisgegenstands der Wirtschaftsinformatik hat sich in der Literatur zur Wirtschaftsinformatik, wenn auch teilweise in leicht abgewandelter Form, durchgesetzt.
  1231.  
  1232. &lt;loop_index id="5ef47e7d8cac8"&gt;Erkenntnisgegenstand der Wirtschaftsinformatik|Erklärungs- und Gestaltungsziele|Kommunikationssystem|Profil der Wirtschaftsinformatik|Ziel der Wirtschaftsinformatik&lt;/loop_index&gt;</text>
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  1248.  
  1249. Die Wissenschaftliche Kommission Wirtschaftsinformatik im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e. V. (WKWI) formuliert das '''Profil der Wirtschaftsinformatik''' wie folgt:
  1250.  
  1251.  
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  1254. '''Profil der Wirtschaftsinformatik'''&lt;br /&gt;
  1255. Gegenstand der Wirtschaftsinformatik sind „Informations- und Kommunikationssysteme (IKS) in Wirtschaft und Verwaltung“ (kurz: ‚Informationssysteme‘ (IS)). IKS sind soziotechnische Systeme, die menschliche und maschinelle Komponenten (Teilsysteme) als Aufgabenträger umfassen, die voneinander abhängig sind, ineinandergreifen und/oder zusammenwirken. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung bei der Erfüllung betrieblicher Aufgaben. Der Begriffsbestandteil „Information“ verdeutlicht, dass es primärer Zweck dieser Systeme ist, betriebliche Prozesse mit Hilfe von Informationen zu lenken und die Informationsnachfrage von Aufgabenträgern […] zu befriedigen. […] Der Begriffsbestandteil „Kommunikation“ verdeutlicht, dass eine Koordination zwischen arbeitsteilig wirkenden Aufgabenträgern stattfindet.
  1256. &lt;/loop_paragraph&gt;
  1257. &lt;/loop_area&gt;
  1258.  
  1259.  
  1260. Die WKWI postuliert ebenfalls das Ziel der Wirtschaftsinformatik.
  1261.  
  1262. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  1263. '''Ziel der Wirtschaftsinformatik'''&lt;br /&gt;
  1264.  
  1265. &lt;loop_paragraph type="citation" copyright="vgl. WKWI (1994), S. 81"&gt;Ziel der Wirtschaftsinformatik ist die Gewinnung von Theorien, Methoden, Werkzeugen und intersubjektiv nachprüfbaren Erkenntnissen über/zu IKS in Wirtschaft und Verwaltung und die Ergänzung des ‚Methoden- und Werkzeugkastens‘ der Wissenschaften um solche der Wirtschaftsinformatik, die den soziotechnischen Erkenntnis- und Gestaltungsgegenstand einer wissenschaftlichen Untersuchung zugänglich machen.
  1266. &lt;/loop_paragraph&gt;
  1267. &lt;/loop_area&gt;
  1268.  
  1269.  
  1270. Die Wirtschaftsinformatik strebt wie jede Wissenschaft Erklärungs- und Gestaltungsziele an (vgl. &lt;cite page="3" id="5ef47e7d8ca56"&gt;Abts+und+Mülder+2009&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="6 ff." id="5ef47e7d8ca64"&gt;Fink+et+al.+2005&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="18 ff." id="5ef47e7d8ca6f"&gt;Heinrich+et+al.+2007&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="63 f." id="5ef47e7d8ca79"&gt;Laudon+et+al.+2010&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="10 ff." id="5ef47e7d8ca82"&gt;Lehner+et+al.+2008&lt;/cite&gt;,  &lt;cite pages="3 f." id="5ef47e7d8ca8b"&gt;Mertens+et+al.+2005&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="18" id="5ef47e7d8ca94"&gt;Schwarze+2000&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="4" id="5ef47e7d8ca9d"&gt;Schwarzer+und+Krcmar+2010&lt;/cite&gt;).
  1271.  
  1272. *Im Zuge des '''Erklärungsziels''' versucht die Wirtschaftsinformatik Erkenntnisse über ihren Erkenntnisgegenstand zu gewinnen und diese Erkenntnisse durch Evaluierungen (bewertende Analysen) durch die Angabe von Gründen zu fundieren.
  1273. *Im Zuge des '''Gestaltungsziels''' versucht die Wirtschaftsinformatik nutzbringende Artefakte wie Sprachen, Methoden, Modelle, Architekturen usw. zu konstruieren, um auf diesen Grundlagen nutzbringende betriebliche Informationssysteme zu entwickeln.
  1274.  
  1275. Einem einfachen Verständnis nach lässt sich der Begriff Informationssystem vorab definieren (vgl. &lt;cite page="1" id="5ef47e7d8caa6"&gt;Ferstl+und+Sinz+2006&lt;/cite&gt;)
  1276.  
  1277.  
  1278. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  1279. '''Informationsystem'''&lt;br /&gt;
  1280.  
  1281. Ein Informationssystem ist ein System, das Daten bzw. Informationen verarbeitet und dadurch zur Unterstützung und Erfüllung von Aufgaben beiträgt.
  1282. &lt;/loop_area&gt;
  1283.  
  1284.  
  1285. Auch lässt sich der Begriff Kommunikationssystem vorab definieren.
  1286.  
  1287. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  1288. '''Kommunikationssystem '''&lt;br /&gt;
  1289.  
  1290. Ein Kommunikationssystem ist ein System zur Übermittlung von Daten.
  1291. &lt;/loop_area&gt;
  1292.  
  1293.  
  1294. Da ein Informationssystem in der Regel auch Kommunikationssystem ist, wird nachfolgend keine Unterscheidung zwischen Informationssystem und Kommunikationssystem gemacht. Der Begriff der Verarbeitung wird als Sammelbegriff (siehe [[Hardware und Software: Ein Kurzüberblick]]) in einem umfassenden Sinne verwendet, sodass die Übermittlung von Daten lediglich eine spezielle Verarbeitung von Daten darstellt.
  1295.  
  1296.  
  1297. In Anlehnung an die allgemeine Definition von Informationssystem lässt sich ein betriebliches Informationssystem definieren.
  1298.  
  1299. &lt;loop_area type="definition"&gt;'''Betriebliches Informationssystem '''&lt;br /&gt;
  1300.  
  1301. Ein betriebliches Informationssystem ist ein spezielles Informationssystem, das zur Unterstützung und Erfüllung betrieblicher Aufgaben eingesetzt wird und erlaubt, betriebliche Aufgaben zu lenken (planen, steuern und kontrollieren).
  1302. &lt;/loop_area&gt;
  1303.  
  1304.  
  1305. Neben betrieblichen Informationssystemen zählt ebenso die Informationsinfrastruktur zum Spektrum des Erkenntnisgegenstands der Wirtschaftsinformatik (vgl. &lt;cite page="17" id="5ef47e7d8caae"&gt;Schwarze+2000&lt;/cite&gt;, &lt;cite pages="17 f." id="5ef47e7d8cab7"&gt;Heinrich+et+al.+2007&lt;/cite&gt;, &lt;cite page="19" id="5ef47e7d8cac0"&gt;Heinrich+und+Lehner+2005&lt;/cite&gt;).
  1306.  
  1307. &lt;loop_area type="definition"&gt;
  1308. '''Informationsinfrastruktur'''&lt;br /&gt;
  1309.  
  1310. Unter Informationsinfrastruktur versteht man alle Einrichtungen, Mittel und Maßnahmen zur Produktion, Verbreitung und Nutzung von Daten bzw. Informationen im Unternehmen. Komponenten einer Informationsinfrastruktur sind Hardware, Software, organisatorische Regelungen, Personen und Räume.
  1311. &lt;/loop_area&gt;
  1312.  
  1313.  
  1314. Der '''Erkenntnisgegenstand der Wirtschaftsinformatik''' umfasst zusammengefasst '''betriebliche Informationssysteme''' (genauer Informations- und Kommunikationssysteme) und die für den Einsatz derartiger Systeme notwendige '''Informationsinfrastruktur'''. Dieses Verständnis des Erkenntnisgegenstands der Wirtschaftsinformatik hat sich in der Literatur zur Wirtschaftsinformatik, wenn auch teilweise in leicht abgewandelter Form, durchgesetzt.
  1315.  
  1316. &lt;loop_index id="5ef47e7d8cac8"&gt;Erkenntnisgegenstand der Wirtschaftsinformatik&lt;/loop_index&gt;&lt;loop_index id="5f58c30b359e5"&gt;Erklärungs- und Gestaltungsziele&lt;/loop_index&gt;&lt;loop_index id="5f58c30b359f7"&gt;Kommunikationssystem&lt;/loop_index&gt;&lt;loop_index id="5f58c30b35a06"&gt;Profil der Wirtschaftsinformatik&lt;/loop_index&gt;&lt;loop_index id="5f58c30b35a15"&gt;Ziel der Wirtschaftsinformatik&lt;/loop_index&gt;</text>
  1317.       <sha1>5c0ig1o7yo56gipepmh54v93kjqnequ</sha1>
  1318.     </revision>
  1319.   </page>
  1320. </mediawiki>
  1321.  
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