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a guest Feb 1st, 2019 738 Never
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  1. Raus aus dem Hamsterrad – Wie man mit Mitte 30 in Rente gehen kann
  2. Mit Mitte 30 finanziell ausgesorgt zu haben, ist keine Utopie. Ein Besuch bei zwei jungen Paaren, die nie wieder arbeiten müssen.
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  4. Temeswar, QueluzAls der Makler ins Nebenzimmer geht, um seinen Laptop zu holen, suchen Robert und Emma mit ihren Fingern den Stadtplan ab. Sie gehen nah heran an die Karte an der Wand, streichen über Viertel, Straßen und Plätze von Timisoara, der zweitgrößten Stadt Rumäniens, tief im Westen des Landes. Sie finden die Schule, in die ihre sechsjährige Tochter ab dem Sommer gehen wird.
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  6. „In der Nähe dieser Straße suchen wir“, sagt Robert, als der Makler zurückkommt. „Drei Schlafzimmer sollen es sein, Haus oder Wohnung.“ Auch ihr kleiner Sohn wird seinen eigenen Raum bekommen. Der Makler öffnet den Laptop, klickt sich durch die Inserate, zeigt Fotos. Am Ende kommen drei Objekte infrage.
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  8. Robert und Emma sind 35 Jahre alt. Sie ist Schottin, er gehört zur ungarischen Minderheit in Rumänien. Was der Makler nicht weiß: Es ist die siebte Immobilie, die die beiden kaufen. Sechs haben sie schon in Stuttgart, eine davon gerade vor ein paar Tagen abbezahlt. Was der Makler auch nicht weiß: Die beiden sind seit 2015 finanziell unabhängig. Sie haben genug Geld angelegt, um wahrscheinlich nie wieder arbeiten zu müssen.
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  10. Damit gehören die beiden zu einer schnell wachsenden Bewegung von Menschen weltweit, die sich nicht mehr über ihren Job definiert, sondern über die Lebenszeit danach. Sie nennt sich FIRE-Bewegung. Das steht für „Financial Independence, Retire Early“ – finanzielle Unabhängigkeit, frühe Rente.
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  12. Einige FIRE-Anhänger wollen mehr Zeit mit ihrer Familie, andere möchten ehrenamtliche Projekte anschieben, wieder andere den Rest des Lebens um die Welt reisen. Was sie alle eint: Sie wollen sich ihre Zeit nicht mehr von einem Arbeitgeber vorgeben lassen. Sie wollen raus aus dem täglichen Hamsterrad, solange sie selbst noch gesund, ihre Kinder jung sind und die weite Welt aufregend scheint.
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  14. Die Idee trifft den Nerv der Zeit. Wie werden wir in nicht allzu ferner Zukunft arbeiten, wenn Roboter nach einfachen auch immer mehr anspruchsvolle Tätigkeiten übernehmen? Braucht es gar ein bedingungsloses Grundeinkommen, wie es linke wie liberale Politiker, Soziologen wie Topmanager fordern? Und ist der Mensch überhaupt gemacht für lebenslangen Urlaub?
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  16. Die FIRE-Anhänger haben sich ihr Grundeinkommen selbst geschaffen – oder sind auf dem Weg dorthin. Wie viele es von ihnen gibt, ist nicht bekannt. Aber allein in den USA gibt es Hunderte Blogs, in denen Menschen über ihren Weg in die Freiheit schreiben, immer mehr auch in Europa. Die Facebook-Gruppe „Financial Independence Europe“ hat mehr als 800 Mitglieder. In vielen Ländern gibt es Netzwerktreffen, auch in Deutschland haben sich Stammtische formiert.
  17. Der Andrang auf das Treffen ist riesig
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  19. Anfang Mai startet in Budapest die vierte Financial Independence Week, kurz: FIWE. Initiiert haben das Treffen Robert und Emma, der Ungar und die Schottin mit den bald sieben Immobilien. Ursprünglich sollten nur 25 Leute teilnehmen, aber der Andrang ist so groß, dass die beiden überlegen aufzustocken.
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  21. Geld verdienen Robert und Emma damit nicht. Jeder Teilnehmer muss sich selbst um Anreise und Unterkunft kümmern, die beiden organisieren das Programm. „Jeder, der will, kann einen Vortrag halten, es gibt bei uns keine Rockstars“, sagt Robert.
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  23. Finanziell frei
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  25. Der Ungar stammt aus einfachen Verhältnissen. Er war als Kind nie auf Reisen, nie am Schwarzen Meer, besuchte höchstens die Verwandten in Siebenbürgen. Seit Sommer 2017 lebt er mit seiner Frau und den zwei Kindern in der alten Heimat, einer Kleinstadt in der Nähe von Timisoara, viel Grün, viel Natur. Erst in einem Mietshaus, seit einem halben Jahr bei seinen Eltern – der Vermieter wollte die Miete verdreifachen, da zogen sie aus. Roberts Mutter hat Platz gemacht, ihre Enkel haben nun überall Spielzeug verteilt, Legosteine, eine Polizeistation, ein Piratenschiff.
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  27. Den Namen des Ortes wollen sie nicht abgedruckt sehen, auch ihre echten Namen nicht. Robert und Emma heißen sie nur in der FIRE-Community, auf ihrem Blog WhatLifeCouldBe.eu nennen sie sich nur „Mr. & Mrs. W.“ Die beiden wollen keine „Stars“ sein. „Wir wollen nur die Idee teilen.“ Sie haben Angst vor der Reaktion von Verwandten und Nachbarn, wollen keinen Neid erzeugen, keine Erwartungen.
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  29. Wenn Emma nach ihrem Job gefragt wird, antwortet sie „selbstständige Übersetzerin“. Robert sagt, er habe seit 2013 ein Onlinebusiness. Was sogar stimmt. Nur kümmern sich um das Portal inzwischen vor allem Freiberufler in seinem Auftrag. Ein paar Tausend Euro wirft allein dieses Geschäft ab. Dazu kommen die Mieteinnahmen aus den sechs Wohnungen und die Erträge ihrer mit mehreren Zehntausend Euro gefüllten Depots, in denen vor allem börsengehandelte Fonds (ETFs) liegen.
  30. Nichts geerbt, nie Lotto gespielt
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  32. Doch wie haben die beiden so schnell Geld gemacht? „Wir haben nicht im Lotto gewonnen, nichts geerbt“, betont Robert. Seit 14 Jahren sind die beiden zusammen. Kennen gelernt haben sie sich bei einem Seminar. Emma hat EU-Politik, Germanistik und Dänisch in Edinburgh studiert. Sie ging für ein Praktikum nach Heidelberg, arbeitete später in einer Beratung, blieb dann bei einem großen deutschen IT-Unternehmen hängen.
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  34. Robert studierte in Rumänien Wirtschaftsingenieurwesen, ging für ein Erasmus-Semester nach Saarbrücken. Er fand 2007 eine Stelle als Softwareentwickler, bekam aber keine Arbeitserlaubnis – Rumänien war gerade erst der EU beigetreten. Also arbeitete er als Freelancer für das gleiche Unternehmen.
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  36. Sie verdienten beide gut, hatten noch keine Kinder, lebten sparsam, legten mehr als die Hälfte beiseite. Rentenbeiträge zahlte Robert als Selbstständiger nicht. Er fing an, sich Gedanken über sein Leben nach der Arbeit zu machen, las viele Bücher, entdeckte das Konzept der finanziellen Freiheit. Er setzte sich das Ziel, es mit 50 zu erreichen.
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  38. 2009 kauften sie in Stuttgart ihre erste Wohnung, mit 50 Prozent Eigenkapital und niedrigen Kreditzinsen. „Der Zeitpunkt war gut, der Immobilienmarkt damals noch in Ordnung“, erzählt Emma. Sie lebten nach dem Einzug weiter so sparsam wie davor. Schon ein halbes Jahr später merkten sie, dass sie wieder genügend Eigenkapital zusammenhatten, und kauften die nächste Wohnung. 2012 kamen zwei kleine Wohnungen hinzu, 2013 noch eine. 2014 Nummer sechs.
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  40. Damals war Emma zum zweiten Mal schwanger. An einem Abend im Restaurant nahmen sie sich eine rote Serviette und schrieben auf, wie viel Netto-Einkommen sie brauchen. Sie kamen, mit Puffer, auf 3.500 Euro pro Monat. Sie rechneten die Mieteinnahmen grob zusammen, wenn alle Kredite abbezahlt wären, zogen Steuern ab und kamen auf eine Summe von mehr als 2.700 Euro, das gut laufende Web-Business von Robert noch gar nicht eingerechnet.
  41. Nicht erst bald unabhängig – sondern schon jetzt
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  43. Es war der Tag, an dem sie merkten, dass sie sehr bald finanziell frei sein würden. In ihrer Rechnung hatten sie allerdings die Bargeldreserven vergessen. Und auch ihre Ausgaben viel zu hoch angesetzt, wie Robert später merkte, als er sich Mitte 2015 durch seine Excel-Tabellen klickte. Sie würden nicht erst 2020 „FI“ werden, sondern waren es schon jetzt. Emma kehrte aus ihrer Elternzeit nicht mehr zurück in ihren Job. Robert reduzierte radikal seine Stunden. Das meiste, was sie am Monatsende überhatten, investierten sie an der Börse, ihr drittes Standbein.
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  45. Sie verreisten nun viel, besuchten die Eltern in Schottland, verbrachten die Sommer in Rumänien. 2017 verließen sie Stuttgart, ließen die Möbel in ihrer Wohnung. Ihr neues Leben passt in zwei Minivans. Aber es war nicht Robert, der zurückwollte. „Wir könnten uns mit unseren passiven Einnahmen auch das Leben in Stuttgart leisten“, sagt er.
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  47. Es war Emma, die ihren Mann überzeugen musste, nach Rumänien zu gehen. Sie wollte, dass die Kinder nahe bei den Großeltern aufwachsen. Auch wenn ihr erster Besuch 2006 ein Kulturschock für die Schottin war. „Es gab im Timisoara nur alte Dacias mit schwarzem Rauch aus dem Auspuff.“
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  49. Doch seitdem hat sich viel getan, es gibt jetzt eine Fußgängerzone und Fahrradwege, in zwei Jahren ist der Ort Kulturhauptstadt, die Prunkbauten aus der Zeit der K.-u.-K.-Monarchie werden herausgeputzt. Es gibt hier Plätze, auf denen man sich wie in Wien fühlt, und Kaffee von Julius Meinl. Klar, sie vermissen auch ein paar Dinge: Maultaschen oder Brezen, einige Freunde, die deutsche Verbindlichkeit. „Dafür kann man hier in Rumänien aber auch deutlich mehr verändern“, sagt Robert.
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  51. Langweilig wird ihnen dabei selten: Sind die Kinder in der Kita, widmen sie sich ihren Projekten. Emma gibt armen Kindern Englischunterricht, schreibt für die europäische Website FIREhub und den eigenen Blog, sie übersetzt kostenfrei Texte für NGOs oder ungarische Wikipedia-Artikel.
  52. Private Projekte halten auf Trab
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  54. Robert engagiert sich in seiner alten Schule, will vor allem über Finanzen aufklären. Er sammelt in Deutschland Kleidungsspenden für Kinder oder organisiert Laptops von alten Kunden. Eines seiner Herzensanliegen ist der Kampf gegen den Plastikmüll. Robert setzt sich dafür ein, dass mehr gelbe Tonnen aufgestellt werden, informiert die Bürger über eine Facebook-Seite. Allein im Jahr 2018 hat die Recyclingfirma in seinem Heimatdorf 60 Tonnen mehr als im Vorjahr gesammelt.
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  56. Wenn die Kinder größer sind, wollen sie mehr reisen – aber aktiv: „Nach zwei Tagen am Strand langweile ich mich“, sagt Robert. „Wir wollen nicht einfach nur Touristen sein und abhaken, was der ‚Lonely Planet‘ als Top-Sights empfiehlt“, sagt Emma. Sie treffen lieber andere Leute aus der FIRE-Community. „Wenn wir zusammensitzen, reden wir über alles – nur nicht über Geld“, sagt Robert.
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  58. Kristy Shen und Bryce Leung laufen durch den Nationalpalast von Queluz, das Smartphone in der Hand, jeweils ein Stöpsel im Ohr. Sie lauschen dem Audioguide, während sie durch den Spiegelsaal des Schlosses laufen, eine der größten Rokoko-Anlagen Europas am Rande Lissabons.
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  60. Im Speisesaal bleiben sie verdutzt stehen. „Es gab hier sogar einen eigenen Raum fürs Dessert“, sagt Bryce und schüttelt den Kopf. „Das ist das genaue Gegenteil von allem, wofür FI steht.“ Dann hält er kurz inne. „Könige sind aber auch nicht in Rente gegangen“, sagt er lächelnd. „Könige wurden meistens umgebracht.“
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  62. Mit 31 Jahren ist das Paar aus Kanada finanziell frei geworden, seit viereinhalb Jahren reisen die beiden um die Welt. Sie schlafen in Airbnb-Wohnungen, geben im Schnitt 41 Dollar pro Nacht aus. Essen gehen sie nur mittags, da gibt es Angebote. „In Portugal ist das Preis-Leistungs-Verhältnis am besten“, findet Kristy. Sie hat fürs Mittagessen ein Restaurant im Netz gesucht. Hier gibt es ein Drei-Gänge-Menü für elf Euro, das Glas Wein inklusive.
  63. Millionäre in neun Jahren
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  65. „Es ist unglaublich, was für eine Qualität man dafür bekommt“, sagt sie. Wenn sie früher in der Mittagspause ein Stück Pizza und eine Coke gekauft habe, um am Schreibtisch zu essen, sei sie auch auf zehn Dollar gekommen. „Aber es war ungesund, fettig und machte mich nicht glücklich.“
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  67. Kristy stammt aus ärmsten Verhältnissen, ihre Familie kommt aus der Nähe von Chengdu, lebte von umgerechnet 44 Cent am Tag. Als sie acht Jahre alt war, verließen sie China. Der Vater kam als Student nach Kanada, ihre Mutter arbeitete als Tellerwäscherin. Kristy konnte kein Wort Englisch.
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  69. Bryce ist in einer Mittelstandsfamilie aufgewachsen. Sein Vater ist Zahnarzt, seine Mutter Pharmazeutin. Der Schlüssel zum Erfolg des Paares ist die Mischung der beiden, glaubt Bryce: „Kristy ist gut darin, das Budget einzuhalten, ich kann gut investieren.“
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  71. Sie lernten sich vor 14 Jahren auf der Universität Waterloo kennen, 100 Kilometer westlich von Toronto. Beide fanden gut bezahlte Jobs als Softwareentwickler. 2006 lag ihr gemeinsames Einkommen nach Steuern noch bei 66.900 Dollar. Sie legten viel Geld beiseite, sparten auf ein Haus.
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  73. „Als wir 100.000 Dollar zusammengespart hatten, hatte sich der Preis des Hauses, das wir gern wollten, auf 200.000 verdoppelt“, erinnert sich Bryce. Ab 2008 legten sie an, was sie überhatten, vor allem in ETFs. Als sie 2010 heirateten, hatten sie schon eine halbe Million gespart. Irgendwann rechneten sie sich aus, wie viel Geld sie zum Leben brauchten: 35.000 Dollar pro Jahr sollten reichen. Sie setzten sich dafür ein Ziel: Eine Million Dollar wollten sie an Vermögen haben. 2014 knackten sie die Marke und hörten 2015 auf zu arbeiten.
  74. Abschied von „alten Glaubenssätzen“
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  76. „Zur Schule gehen, studieren, ein Haus kaufen: Diese alten Glaubenssätze zählen heute nicht mehr“, sagt Kristy. Von ihren Eltern kam viel Widerstand. „Ruinier dir nicht dein Leben“, sagten sie ihr. Als Kristy ihren Job hinschmiss und ihrer Mutter erzählte, dass sie Millionärin sei, sagte die nur: „Du hast ja nicht mal ein Haus!“ Hauskauf, Besitz sei wie eine Religion: obsessiv, findet Kristy.
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  78. Jedes Jahr bekommen sie nun im Schnitt 35.000 Dollar aus ihrem Portfolio ausgezahlt. Auf ihrem Blog Millennial-Revolution.com listen sie exakt auf, was sie an Dividenden eingenommen haben, in welche Fonds sie investiert haben, breit gestreut über die ganze Welt, und wie sich ihr Portfolio entwickelt. Ursprünglich wollten die beiden in Kanada bleiben und nur das erste Jahr verreisen, um ihr erreichtes Ziel zu feiern. Sie waren in Europa, Südostasien, Japan und merkten schnell, dass es günstiger ist, unterwegs zu sein, als in Kanada zur Miete zu wohnen.
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  80. Heute passt alles, was sie besitzen, in zwei Rucksäcke, die Ryanair als Handgepäck durchgehen lässt. Sie haben Wäsche für fünf Tage, zwei Shirts, zwei Hosen, Laptops, Smartphones, eine große Powerbank. Vergangenes Jahr waren sie in 18 Ländern.
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  82. Aber hält man das ein Leben lang durch? Was, wenn es mehrere schlechte Jahre am Stück gibt und das Portfolio zusammenschrumpft? „Wir haben den Crash 2008 erlebt, seitdem kann uns nichts mehr schockieren“, sagt Bryce. Im langfristigen Jahresdurchschnitt sei der Aktienmarkt immer um sieben Prozent gewachsen. „Man darf an den Kapitalstock gar nicht mehr ran“, sagt Bryce. „Das ist wie eine Langzeitanlage, wie eine Immobilie.“
  83. Keine Angst vor der nächsten Krise
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  85. Und wenn 2008 sich wiederholt? „Dann haben Hausbesitzer auch Probleme. Und Leute verlieren ihren Job“, glaubt Bryce. „Wir müssten dann einfach nur unsere Reiseroute anpassen – und bleiben ein paar Monate in einem billigen Land wie Thailand. Jeden Tag mit Massage“, sagt er und lächelt.
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  87. Wird dauerhaft reisen nicht auch irgendwann langweilig? Fühlt man sich heimatlos? „Wenn ich allein reisen würde, wäre das sicher anders“, sagt Bryce. „Aber Heimat ist dort, wo wir beide zusammen sind.“ Sie liegen auch nicht nur faul am Strand oder besuchen Schlösser. Die beiden sprechen auf Events, kümmern sich um ihren Blog. Vier bis zehn Stunden verbringen sie pro Woche damit, zwei Posts die Woche.
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  89. So richtig Sorgen machen müssen sie sich ohnehin nicht mehr um den Aktienmarkt: Mit ihrem Blog, knapp 150.000 Seitenaufrufe pro Monat, verdienten sie im Jahr 2018 30.000 Dollar. Im Juli erscheint dann auch ihr Buch „Quit like a millionaire“ bei Penguin, dem größten Buchverlag der Welt. Das Honorar: eine höhere fünfstellige Summe. Es ist paradox: Nicht mehr zu arbeiten, hat sich für Kristy und Bryce auch finanziell gelohnt.
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