mathiaspl20

Untitled

Apr 27th, 2016
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  1. Textanalyse "Die Kinder hör n einen Satz und schreiben: 'Die Schule fenkt an."' Die Textanalyse "Die Kinder hören einen Satz und schreiben: 'Die Schule fenkt an."' wurde
  2. von dem Autor Harald Martenstein geschrieben und am 24.11.2011 im "ZEITmagazin" veröffentlicht. Harald Martenstein schreibt schon seit Jahren für die deutsche Wochenzeitung "Die Zeit" Glossen für die bunte Beilage des "ZEITmagazin". ln dem Artikel schreibt der Autor Harald Martenstein darüber, wie sich die Art, wie Kinder Rechtschreibregeln erlernen, verändert hat und zählt Vor und größtenteils Nachteile auf. Die Textfunktion ist zu informieren, allerdings wird im Text "Lesen durch Schreiben" sehr kritisch beleuchtet.
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  5. Zuerst erklärt der Autor, wie er damals schreiben gelernt hat: "schrieb das Wort Hans und das Wort Lotte an die Tafel und dann erklärte sie mir welcher Buchstabe welchem Laut entspricht." Damals seien Fibeln verwendet worden, welche inzwischen durch ,,Anlauttabellen" ersetzt worden seien. Kinder lernen inzwischen sehr oft nach dem Prinzip das von dem Reformpädagogen Jürgen Reichen erfunden wurde, in welchem keine Rechtschreibregeln gelehrt werden und in dem auch die Lehrer ihre Schüler nicht korrigieren dürfen, um den Erfolgsdruck wegzunehmen. Der Text ist in drei Absätze gegliedert, hinzu kommt noch ein Absatz für die Einleitung und außerdem die Überschrift des Textes und eine Unterüberschrift. Es wird der Reformpädagoge Jürgen Reichen als Experte genannt, der die Unterrichtsart "Lesen durch Schreiben" erfunden hat. Der erste Absatz stelle einen eigenen Sinnabschnitt dar, der das Thema "Lesen durch Schreiben" zusammenfasst und erklärt, und wie es in den Alltag der Eltern integriert werden kann. Der zweite Absatz stellt ebenfalls einen eigenen Sinnabschnitt dar, der die Aufgabe hat, über die Probleme, die mit diesem Lehrprinzip einhergehen zu erläutern. Im dritten Absatz und zugleich Sinnabschnitt werden noch einige Metaphern genannt, wie zum Beispiel in Zeile 67 bis 70 "Stürzt das Flugzeug ab, dann soll der Pilot sich kurz in der Tür zeigen und sagen: 'Der Flug ist nicht perfekt verlaufen. Aber ich war mit viel Freude bei der Sache. '"
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  8. Sprachlich lassen sich öfters Eigenheiten in dem Artikel von Harald Martenstein feststellen, er benutzt öfters Wörter wie zum Beispiel in Zeile 13 "kriegen" oder in Zeile 41 bis 42 "sodass sie einfach nicht die Kurve kriegen", welche aus einem informellen Wortschatz entliehen sind. Der Autor verwendet außerdem immer wieder Wörter die von Schülern die auf diese Weise die deutsche Rechtschreibung erlernen "erfunden" worden sein könnte, wie die Beispiele in Zeile siebzehn "Die Schule fenkt an" oder in Zeile 25 bis 26 "Die Polizei isst da". Abgesehen davon wählte der Autor durchgehend eine neutrale und formelle Sprachebene.
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  10. Zur Aktualität des Textes lässt sich sagen, dass diese noch gegeben sein dürfte, da der Artikel erst am 24.11.2011 veröffentlicht wurde und sich in der Zeit bis heute nicht viel an diesem Lehrkonzept geändert haben dürfte. Relevant ist dieser Text im Besonderen für Leser deren Kinder in Schulen gehen, in denen auf diese Weise unterrichtet wird, um sie besser darüber zu informieren wie das Konzept "Lesen durch Schreiben" funktioniert.
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  12. 491 Wörter
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