mathiaspl20

CHEMIE

Aug 27th, 2017
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  1. CHEMIE
  2. Was ist Chemie
  3. Naturwissenschaft
  4. Beschäftigt sich mit der Struktur und den Eigenschaften von Stoffen
  5. Beschäftigt sich mit strukturellen Veränderungen
  6. Stoffe
  7. Reinstoffe - Elemente, Verbindungen
  8. Gemenge - homogen, heterogen
  9. Emulsionen
  10. Suspensionen
  11. Trennmethoden
  12. Filtration
  13. Trennung von Fest und Flüssig
  14. Destillation
  15. Trennung aufgrund von unterschiedlichen Siedepunkten einzelner flüssiger Bestandteile
  16. Extraktion
  17. Lösungsmittel löst einen Teil eines Gemenges
  18. durch "schütteln" entstehen 2 Phasen
  19. Wird mit Scheidetrichter durchgeführt
  20. Chromatographie
  21. "Farbenschreiben"
  22. Stationäre Phase: fest (zb. Filterpapier)
  23. Mobile Phase: bewegt (zb. Wasser)
  24. Trennprinzip: Adsorption (Haften an der Oberfläche)
  25. BSP: Papierchromatographie, Gaschromatographie
  26. Das PSE
  27. 1863 von Meyr und Mendlinger "entwickelt"
  28. Einteilung in 8 Haupt- und 10 Nebengruppen +Lanthanoide & Actinoide
  29. 1.HG: Alkalimetalle
  30. 2.HG: Erdalkalimetalle
  31. 3.HG: Borgruppe
  32. 4.HG: Kohlenstoffgruppe
  33. 5.HG: Stickstoffgruppe
  34. 6.HG: Chalkogene
  35. 7.HG: Halogene
  36. 8.HG: Edelgase
  37. -----------------------------------------------------------------------
  38. ⇓ s ⇓ ⇓ p ⇓
  39. 1 2 ⇐
  40. H He ⇐s
  41.  
  42. 3 4 5 6 7 8 9 10
  43. Li Be B C N O F Ne
  44.  
  45. 11 12 13 14 15 16 17 18
  46. Na Mg ⇓ d ⇓ Al Si P S Cl Ar
  47.  
  48. 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36
  49. K Ca Sc Ti V Cr Mn Fe Co Ni Cu Zn Ga Ge As Se Br Kr
  50.  
  51. 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54
  52. Rb Sr Y Zr Nb Mo Tc Ru Rh Pd Ag Cd In Sn Sb Te I Xe
  53.  
  54. 55 56 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86
  55. Cs Ba Hf Ta W Re Os Ir Pt Au Hg Tl Pb Bi Po At Rn
  56.  
  57. 87 88 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118
  58. Fr Ra Rf Db Sg Bh Hs Mt Ds Rg Cn Nh Fl Mc Lv Ts Og
  59.  
  60.  
  61.  
  62. ⇒ 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71
  63. f⇒ La Ce Pr Nd Pm Sm Eu Gd Tb Dy Ho Er Tm Yb Lu
  64.  
  65. ⇒ 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103
  66. f⇒ Ac Th Pa U Np Pu Am Cm Bk Cf Es Fm Md No Lr
  67. -----------------------------------------------------------------------
  68. Metalle der 1. HG
  69. Metalle der 1. Hauptgruppe reagieren heftig mit Wasser.
  70. Dabei bildet sich Wasserstoff und eine Base.
  71. BSP: 2Na+2H₂O → H₂+2NaOH
  72. Die Reaktivität von Alkalimetallen nimmt mit der Anzahl der Hüllen zu.
  73. Die Schmelzpunkte von Alkalimetallen sind sehr niedrig.
  74. Bei Kontakt mit Wasser verformen sich Alkalimetalle zu einer Kugel.
  75. Periodizität von Eigenschaften
  76. Atomradien
  77. In einer Periode nehmen die Atomradien mit steigender Ordnungszahl ab.
  78. In einer Gruppe nehmen die Atomradie nvon oben nach unten zu.
  79. Ionisierungsenergie
  80. [kj/mol]
  81. Die Ionisierungsenergie ist die Energie die benötigt wird um ein Elektron eines Atoms zu entfernen.
  82. Elektronenaffinität
  83. [kj/mol]
  84. Die Elektronenaffinität ist die Energie die beim Hinzufügen eines Elektrons an ein Atom abgegeben wird.
  85. Elektronegativität
  86. Die Elektronegativität gibt an wie stark ein Atom seine Elektronen an sich bindet.
  87. Fluor hat die größte Elektronegativität.
  88. Die Elektronegativität nimmt im Periodensystem nach unten ab und nach rechts zu. (-↓→+)
  89. Atombau
  90. Historische Entwicklung
  91. Demokrit (400v.Chr): atomos >> unteilbar
  92. Aristoteles (350v.Chr): 4 Elemente: Wasser, Feuer, Erde, Luft (5. Element Äther >> Lebensenergie)
  93. Rutherford (19.-20. Jh.): Kern - Hülle Modell
  94. Aufbau eines Atoms
  95. Ein Atom besteht aus einem Kern und einer Hülle. Im Kern befinden sich Protonen(p+) und Neutronen(n0). Diese Teilchen sind zwar klein, haben jedoch eine große Masse. In der Hülle befinden sich die Elektronen (e-).
  96. Die Elektronen in der äußersten Schale werden Valenzelektronen genannt. Die Hauptgruppennummer gibt die Anzahl der Valenzelektronen an.
  97. >>Chemie findet in der Äußersten Schale statt.
  98. Ordnungszahl
  99. Die Ordnungszahl wird auch Kernladungszahl genannt.
  100. Sie gibt die Anzahl der Protonen(p+) und, im Fall eines neutral geladenen Atoms auch die Anzahl der Elektronen(e-) an.
  101. Die Ordnungszahl steht im Periodensystem üblicherweise links unten.
  102. Massenzahl
  103. Die Massenzahl gibt die Anzahl der Protonen(p+) addiert zu der Anzahl der Neutronen(n0) an.
  104. Die Massenzahl steht im Periodensystem üblicherweise links oben.
  105. Die Anzahl der Neutronen(n0) kann berechnet werden mit (Massenzahl-Ordnungszahl)
  106. Isotop
  107. Bei einem Isotop handelt es sich um ein Atom eines Elements mit der selben Ordnungszahl, aber unterschiedlichen Massenzahl.
  108. Orbitale
  109. Der Energiezustand eines Elektrons kann durch eine Wellenfunktion beschreiben werden. Der deutsche Physiker Max Bor gibt die Aufenthaltswahrscheinlichkeit der Elektronen durch Quadrate der Amplitude dieser Wellenfunktionen an.
  110. >>Orbitale geben die Wahrscheinlichkeit dafür an, dass ein Elektron an einem bestimmten Ort gefunden werden kann.
  111. Es gibt 4 Arten von Orbitalen:
  112. Das "s" Orbital: Es ist kugelförmig. Ab der 2. Sphäre sind auch "p" Orbitale möglich. Im "s" Orbital haben maximal 2 Elektronen Platz.
  113. Das "p" Orbital: Es ist hantelförmig. Ab der 3. Sphäre sind auch "d" Orbitale möglich. Im "p" Orbital haben maximal 6 Elektonen Platz.
  114. Das "d" Orbital: Es ist doppelhantelförmig. Ab der 4. Sphäre sind auch "f" Orbitale möglich. Im "d" Orbital haben maximal 10 Elektonen Platz.
  115. Das "f" Orbital: Es ist quadrupelhantelförmig. Im "f" Orbital haben maximal 14 Elektonen Platz.
  116. Die Orbitale werden in folgender Reihenfolge besetzt:
  117. 1s²→2s²→2p⁶→3s²→3p⁶→4s²→3d¹⁰→5p⁶→6s²→4f¹⁴→5d¹⁰→6p⁶→7s²→5f¹⁴→6d¹⁰→7p⁶→8s²
  118. >> Die Orbitale werden also in einem "Schachbrettmuster" besetzt.
  119. Quantenzahlen
  120. Quantenzahlen dienen zum Beschreiben der Orbitale.
  121. Es gibt 4 Quantenzahlen:
  122. Hauptquantenzahl(n): gibt die Sphäre an; kann Werte von 1 bis 7 haben (K,L,M,N,O,P,Q)
  123. Nebenquantenzahl(l): beschreibt die Form der Orbitale; kann Werte von 0 bis Hauptquantenzahl(n)-1 haben
  124. Magnetquantenzahl(m): gibt die Anzahl Energiegleicher Orbitale an; kann Werte von +Nebenquantenzahl(l) bis -Nebenquantenzahl(l) haben
  125. Spinquantenzahl(s): gibt an ob die Elektronen einen Up- oder Downspin haben; kann den Wert +.5 oder -.5 haben
  126. Hund’sche Regel
  127. Die Hund’sche Regel besagt, dass energiegleich Orbitale zunächst einfach besetzt werden.
  128. Pauli-Prinzip
  129. Das Pauli-Prinzip besagt, dass 2 Elektronen nie in allen 4 Quantenzahlen übereinstimmen können.
  130. Ausnahmen
  131. ₂₄Cr[Ar]4s²3d⁴ >> [Ar]4s¹3d⁵
  132. ₂₉Cu[Ar]4s²3d⁹ >> [Ar]4s¹3d¹⁰
  133. Die chemischen Bindungen
  134. Grundlagen
  135. Edelgasregel
  136. Elektronegativität
  137. Ionisierungsenergie
  138. Elektronenaffinität
  139. Kationen, Anionen
  140. Moleküle
  141. Legierungen
  142. Bindungsarten
  143. Ionenbindung
  144. Die Ionenbindung ist eine Bindung zwischen einem Nichtmetall und einem Metall.
  145. Bei der Ionenbindung werden Elektronen(e-) übertragen.
  146. Die Metalle geben Elektronen(e-) ab und werden zu positiv geladenen Kationen.
  147. Die Nichtmetalle nehmen Elektronen(e-) auf und werden zu negativ geladenen Anionen.
  148. BSP: Na⁺,Cl⁻
  149. Die Ionenbindung ist gekennzeichnet durch eine ungerichtete elektrostatische Aufladung, es entstehen Gitter.
  150. Eigenschaften
  151. •kristallin
  152. •spröde
  153. •hoher Schmelz- / Siedepunkt
  154. •Löslichkeit
  155. •Leitfähigkeit
  156.  
  157. Atombindung
  158. Die Atombindung wird auch Elektronenpaarbindung genannt.
  159. Die Atombindung ist eine Bindung zwischen Nichtmetall und Nichtmetall.
  160. Bei der Atombindung werden Elektronen(e-) gemeinsam genutzt. >> Elektronen(e-) liegen im Einflussbereich beider Kerne
  161. Bei der Atombindung handelt es sich um eine gerichtete Bindung, es entstehen abgeschlossene Raumbereiche, also Moleküle.
  162. Metallbindung
  163. Bei der Metallbindung handelt es sich um eine Bindung zwischen einem Metall und einem Metall.
  164. Die Metalle geben Elektronen(e-) ab.
  165. Die Elektronen in einem Verband sind keinem Bestimmten Kern zugeordnet, wodurch sich ein Elektronengas bzw. eine Elektronenwolke bildet.
  166. Die positiv geladenen Kerne werden durch die Elektronengaswolke zusammengehalten.
  167. Elektronen(e-) können sich in dem Verband besonders einfach bewegen, deshalb leiten Metalle Strom.
  168. Modellerweiterungen
  169. Hybridisierung
  170. Die Hybridisierung ist die Mischung von bekannten Orbitalen zu neuen Aufenthaltsräumen, die Hybridorbitale genannt werden.
  171. Eine Entstehung von Hybridorbitalen ist nur bei gleicher Hauptquantenzahl möglich.
  172. 5. Hauptgruppe
  173. 3 oder 5 Bindungen:
  174. _ •
  175. •P• :P:
  176. 6. Hauptgruppe
  177. 2, 4 oder 6 Bindungen:
  178. _ _ •
  179. |S• :S: :S:
  180. • •
  181. 7. Hauptgruppe
  182. 1, 3, 5 oder 7 Bindung:
  183. __ __ __ ••
  184. |Cl| |Cl: :Cl: :Cl:
  185. ▔▔ • • •
  186. Koordinative Bindung
  187. Die Koordinative Bindung ist die Umkehrung der Hybridisierung.
  188. Es kommt zur Ausbildung doppelt besetzter Molekülorbitale durch die Überlappung eines doppelt besetzten Atomorbitals mit einem leeren Atomorbital, dadurch entstehen sogennannte Formalladungen.
  189. Mesomerie
  190. Mesomerien werden ausgezeichnet durch delokalisierte Elektronen.
  191. Um mesomerien in einer Strukturformel darzustellen werden sogenannte Grenzstrukturen verwendet.
  192. VSEPR Modell
  193. Das Valenzschalenelektronenpaarmodell beschreibt die räumliche Struktur von Molekülen.
  194. Elektronenpaare ordnen sich so um ein ein Atom an, dass sie so weit wie möglich voneinander entfernt sind.
  195. 2 Elektronenpaare >> Bindungswinkel 180° >> linear gestreckt
  196. 3 Elektronenpaare >> Bindungswinkel 120° >> trigonal planar, gewinkelt
  197. 4 Elektronenpaare >> Bindungswinkel 109° >> Tetraeder, Pyramide
  198. 6 Elektronenpaare >> Bindungswinkel 90° >> Oktaeder
  199. Wechselwirkungen zwischen Molekülen
  200. Dipol-Dipol Wechselwirkungen
  201. Die Dipol-Dipol Wechselwirkung findet zwischen Dipolmolekülen statt.
  202. Die Stärke dieser Wechselwirkung hängt von der Stärke der Dipole ab.
  203. Wasserstoffbrückenbindungen
  204. Die Wasserstoffbrückenbindung ist eine sonderform der Dipol-Dipol Wechselwirkung.
  205. Bei der Wasserstoffbrückenbindung kommt es zu einer Wechselwirkung zwischen einem positiv polarisierten Wasserstoffatom und dem nicht bindenden Elektronenpaar eines negativ polarisierten Sauerstoffatomes.
  206. Starke Wasserstoffbrückenbindungen finden nur mit Sauerstoff, Stickstoff und Fluor statt. Diese Elemente sind besonders wichtig für Eiweiße, wie sie zum Beispiel in DNA enthalten sind.
  207. Van der Waals Wechselwirkungen
  208. Liegen fast völlig unpolare Moleküle vor, so nimmt man an, dass die Van der Waals Wechselwirkung durch eine kurzfristige Ladungsverschiebung in der Elektronenhülle stattfindet. Dadurch entstehen schwache Dipole, die bei den benachbarten Teilchen ebenfalls eine Polarisierung hervorrufen.
  209. Durch die Van der Waals Wechselwirkung entstehen also induzierte Dipole.
  210. Diese Wechselwirkung ist sehr schwach und hängt von der Molekülgröße ab.
  211. Wichtige Elemente und Moleküle
  212. H₂ Wasserstoff
  213. F₂ Fluor
  214. Cl₂ Chlor
  215. Br₂ Brom
  216. I₂ Iod
  217. O₂ Sauerstoff
  218. N₂ Stickstoff
  219.  
  220. H₂O Wasser
  221. NH₃ Ammoniak
  222. N₂H₄ Hydrazin
  223. H₂S₃ Schwefelwasserstoff
  224. PH₄ Phosphor
  225. CH₄ Methan
  226. SiH₄ Silan
  227.  
  228. SO₂ Schwefeldioxid
  229. SO₃ Schwefeltrioxid
  230. NO Stickstoffmonoxid
  231. NO₂ Stickstoffdioxid
  232. N₂O₄ Distickstofftrioxid
  233. N₂O₄ Distickstoffoxid
  234. CO Kohlenstoffmonoxid
  235. CO₂ Kohlenstoffdioxid
  236.  
  237. HCl Salzsäure
  238. HNO₂ Salpetrige Säure
  239. HNO₃ Salpetersäure
  240. H₂SO₃ Schwefelige Säure
  241. H₂SO₄ Schwefelsäure
  242. H₃PO₄ Phosphorsäure
  243. H₂CO₃ Kohlensäure
  244. Kohlenstoff
  245. Graphit
  246. Jedes Kohlenstoffatom bildet Bindungen zu 3 weiteren Kohlenstoffatomen aus. Es entstehen ebene Schichten mit frei beweglichen Elektronen(e-)
  247. Eigenschaften
  248. schwarzgraue Farbe
  249. weich
  250. spaltbar in einzelne Plättchen
  251. Diamant
  252. Jedes Kohlenstoffatom bildet Bindungen zu 4 weiteren Kohlenstoffatomen aus.
  253. Eigenschaften
  254. hart
  255. farblos
  256. nicht leitend
  257. Fullerene
  258. Fullerene, oder auch Riesenmoleküle, sid Moleküle, die ähnlich wie ein Fußball aus fünf- und sechsecken zusammengesetzt sind.
  259. Eigenschaften
  260. Positiv geladene Metallionen können in Fullerenen eingebaut werden.
  261. Ruß
  262. Ruß besteht aus fast reinem Kohlenstoff. In der Industrie finder Ruß für Druckerfarbe und zur Verstärkung von Gummi Anwendung.
  263. Aktivkohle
  264. Aktivkohle ist chemisch aufbereiteter Kohlenstoff. Aktivkohle findet Anwendung als Filter in Dingen wie zum Beispiel Zigaretten, Gasmasken, Wasseranlagen und Dunstabzügen.
  265. Eigenschaften
  266. sehr porös
  267. große Oberfläche, durch die viele Substanzen absorbiert werden können
  268. Die chemische Reaktion
  269. Erhaltung der Masse
  270. Bei chemischen Reaktionen finden nur Veränderungen in der Hülle statt.
  271. Es entstehen lediglich neue Bindungen, die Atomsorten bleiben aber gleich.
  272. Thermodynamik
  273. Die Thermodynamik ist die Lehre der Energieänderung bei einer chemischen Reaktion.
  274. Die bei chemischen Reaktionen umgesetzte Energie bezeichnet man als Enthalpieänderung.
  275. ΔHᵣ
  276. ΔH=H(Produkte)-H(Edukte)
  277. Ist ΔH negativ, ist die Reaktion exotherm ("der Energielevel sinkt").
  278. Ist ΔH positiv, ist die Reaktion endotherm ("der Energielevel steigt").
  279. Exotherme Reaktionen
  280. Bei dieser Art von Reaktion wird Wärmeenergie abgegeben, wie zum Beispiel eine Verbrennung.
  281. Endotherme Reaktionen
  282. Diese Art von Reaktion startet erst durch Zufuhr von Wärmeenergie, wie zum Beispiel Fotosynthese.
  283. Standardbedingungen
  284. T[°C/K]: 25°C, 298K
  285. p[bar]: 1.013 Bar
  286. Normalbedingungen
  287. T[°C/K]: 0°C, 273K
  288. p[bar]: 1.013 Bar
  289. Entropie
  290. Entropie ist ein Maß für die Unordnung.
  291. Jedes System strebt nicht nur ein Energieminimum an, sondern auch einen Zustand maximaler Unordnung.
  292. [*********] [* * * * *] [* * * *]
  293. Fest Flüssig Gasförmig
  294. Je mehr Moleküle ein System enthält, desto größer wird die Entropie.
  295. ΔS=∑S(Produkte)-∑S(Edukte)
  296. S... Entropie
  297. [S]=kg/mol*K
  298. Gibb’s Energie
  299. Die Gibb’s Energie verknüpft Entropie und Enthalpie um vorherzusagen, ab welcher Temperatur eine Reaktion selbständig abläuft.
  300. Ist ΔG negativ, läuft die Reaktion freiwillig ab.
  301. Ist ΔS positiv, so erhält man stabilere Edukte.
  302. ΔG=ΔH-T*ΔS
  303. G... Gibb’s Energie
  304. Die Reaktionsgeschwindigkeit
  305. Bei einer chemischen Reaktion nimmt die Konzentration der Ausgangsstoffe ab und die der Endstoffe zu. Dieser Vorgang wird als Reaktionsgeschwindigkeit bezeichnet.
  306. V=k*c(A)*c(B)
  307. k... Geschwindigkeitskonstante (hängt von der Art der Reaktion ab)
  308. c... Konzentration
  309. V... Reaktionsgeschwindigkeit
  310. Im Laufe einer Reaktion verändert sich die Konzentration der Stoffe.
  311. Konzentration
  312. Je mehr Teilchen in einem Raum vorhanden sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit für Zusammenstöße.
  313. Die Reaktionsgeschwindigkeit steigt mit steigender Konzentration.
  314. Temperatur
  315. Eine Temperaturerhöhung um 10°C bewirkt eine Verdoppelung der Reaktionsgeschwindigkeit.
  316. Art der Reaktion
  317. Der langsamste Teilschritt einer Reaktion bestimmt die Gesamtgeschwindigkeit dieser .
  318. Katalysatoren
  319. Ein Katalysator ist ein Stoff, der eine chemische Reaktion beschleunigt, ohne selbst verbraucht zu werden.
  320. Aktivierungsenthalpie
  321. Die Aktivierungsenthalpie ist eine Energiebarriere zwischen Ausgangs- und Endstoffen, die beim Starten einer Reaktion überwunden werden muss.
  322. Sie kann mithilfe eines Katalysators verkleinert werden.
  323. │ _
  324. │ / \ ⇐ohne Katalysator
  325. │_/╱╲\ ⇐mit Katalysator
  326. │ \
  327. │_______\__→
  328. Das chemische Gleichgewicht
  329. Bei jeder chemischen Reaktion stellt sich nach einer Bestimmten Zeit ein sogenanntes Gleichgewischt ein.
  330. Das heißt, dass sich die Konzentration der Stoffe sich nach einer bestimmten Zeit nicht mehr ändert.
  331. A+B ⇄ C+D >> Ausgangs- und Endstoffe sind gleichmäßig verteilt
  332. A+B ⇄→ C+D >> Das Gleichgewicht liegt bei den Endstoffen.
  333. A+B ←⇄ C+D >> Das Gleichgewicht liegt bei den Ausgangsstoffen.
  334. Zu beginn der Reaktion liegt eine bestimmte Konzentration der Ausgangsstoffe vor (c(0)... Ausgangskonzentration).
  335. Durch Zusammenstoßen der Teilchen bilden sich
  336. Beeinflussung des Gleichgewichtes
  337. Das Gleichgewicht einer Reaktion lässt sich durch einen äusseren Zwang beeinflußen.
  338. Das System versucht diesem Zwang auszuweichen.
  339. Prinzip von Le Chatilier
  340. "Flucht vor dem Zwang"
  341. Das Gleichgewicht hängt ab von:
  342. Konzentration
  343. Billige Rohstoffe werden im Überschuss hinzugegeben, damit teuer Rohstoffe fast vollständig reagieren.
  344. Druck
  345. Der Druck ist bei Gasreaktionen, bei denen sich die Molzahl ändert relevant.
  346. Eine geringe Anzahl von Teilchen benötigt ein geringeres Volumen.
  347. Temperatur
  348. Bei einer Exothermen Reaktion verschiebt sich bei einer Erhöhung der Temperatur das Gleichgewicht in Richtung der Edukte, bei einer Verringerung in Richtung der Produkte.
  349. Bei einer Endothermen Reaktion verschiebt sich bei einer Erhöhung der Temperatur das Gleichgewicht in Richtung der Produkte, bei einer Verringerung in Richtung der Edukte.
  350. Massenwirkungsgesetz
  351. K=([C]*[D])/([A]*[B])
  352. K... Gleichgewichts-Konstante
  353. []... Konzentration von ...
  354. K="sehr groß"
  355. Ist K sehr groß, handelt es sich um einer irreversieble Reaktion. Das heißt, dass die Reaktion fast vollständig abläuft.
  356. Das Gleichgewicht liegt in diesem Fall bei den Endstoffen.
  357. BSP: H₂ + Cl₂ ⇄→ 2HCl
  358. K~1
  359. Ist K ~1, so ligt das Gleichgewicht in der Mitte.
  360. BSP: 2NO₂ ⇄ N₂O₄
  361. K="sehr klein"
  362. Ist K sehr klein, so ligt das Gleichgewicht bei den Edukten.
  363. BSP: N₂ + O₂ ←⇄ 2NO
  364. Stöchiometrie
  365. Stoffmenge n
  366. Molare Masse M
  367. Masse m
  368. Konzentration c
  369. Massenkonzentration
  370. Stoffmengenkonzentration
  371. n=m/M [mol]
  372. c=n/V [mol/l]
  373. c*=m/V [g/l]
  374. c*=M*c*
  375. c₁*V₁=c₂*V₂
  376. n... Stoffmenge [n] mol
  377. M... Molare Masse [M] g/mol
  378. m... Masse [m] g
  379. Gasgesetze
  380. p*V=n*R*T
  381. p*V(m)=R*T
  382. p... Druck [bar]
  383. V... Volumen [l]
  384. Vₘ... Molares Volumen [l/mol]
  385. n... Stoffmenge [mol]
  386. R... Allgemeine Gaskonstante (0.08314)[mol]
  387. Gesetz von Avogadro
  388. V=Vₘ*n
  389. p*Vₘ=R*T
  390.  
  391.  
  392. ╔══════════════════════════════════╗
  393. ║█▌▀███████████████████████████████║
  394. ║█▌ ▀██████████████████████████║
  395. ║█▌ ▀█████████████████████║
  396. ║█▌ ▀▀▀██████████║
  397. ║█▌ ▐█║
  398. ║█▌ ▐█║
  399. ║████████████▌ ▐█▌ ▐█║
  400. ║█▌ ▐█▌ ▄██▌ ▐█║
  401. ║█▌ ▐█▌ ▄████▌ ▐█║
  402. ║█▌ ▐█▌ ▐█████▌ ▐█║
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  411. ║█▌ ▄█████████████▌▐█████████║
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  413. ║█▌ ▄███████████████████████████║
  414. ║█▌ ▐████████████████████████████║
  415. ║█▌ ▐██████╔══════════════════════╣
  416. ║█▌ ▐███████║Mathias Plankensteiner║
  417. ║█▌▐████████║ mathiaspl20.com ║
  418. ╚═══════════╩══════════════════════╝
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