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Erörterung „Immer mehr Junge brennen aus“

Jun 8th, 2016
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  1. Erörterung „Immer mehr Junge brennen aus“
  2. In dem gekürzten Interview von Sylvia Einöder mit Rüdiger Dahlke, das mit dem Titel „Immer mehr Junge brennen aus“ in der Zeitschrift „Die Furche“, am 19. Mai 2012 veröffentlicht wurde, erklärt Dahlke, wie sich der Erfolgsdruck auf Junge Leute in der letzten Zeit gesteigert hat und wie sich das auf betroffene Personen auswirken kann.
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  4. Die meisten Personen, die bei dem Arzt, Psychotherapeuten und Bestsellerautoren Hilfe suchen, seien von Burn-outs und Depressionen betroffen. Viele junge Leute würden selbst mit einer guten Ausbildung keine Arbeit finden, was viele enttäuschen und schließlich zur Frustration führen würde. Der Leistungsdruck auf junge Personen sei in den letzten Jahren extrem gestiegen, was der Arzt mit einem eigenen Bespiel belegt: Er habe Medizin, Psychologie und ein wenig Theologie studiert, allerdings wäre das inzwischen undenkbar. Auch hätte sich generell „die Taktfrequenz junger Menschen erhöht“, womit der Interviewte ausdrücken möchte, dass Junge zwar besser mit neuen Technologien umgehen können und effizienter seien, aber dadurch auch mehr Stress entstehen würde. Sehr häufig werde der spätere Werdegang auch von Eltern von klein auf festgelegt, was dazu führen kann, dass das betroffene Kind zwar ein bestimmtes Ziel erreicht, aber eben nicht eines, das es sich selbst ausgesucht hätte, weshalb jungen Menschen die Möglichkeit gegeben werden sollte, dem nachzugehen, was sie wirklich interessiert.
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  6. Die wesentlichen Gründe für das „Ausbrennen“
  7. Allein die Arbeitssuche spielt eine große Rolle. Findet eine Person, die mehrere Jahre lang studiert hat, keine seinem Können und Interessen entsprechende Arbeitsstelle, kann sich die Arbeitssuche schnell als sehr demotivierend herausstellen, womit ein Burn-out oft beginnt. Wird dann von einer Person einfach ein x-beliebiger Job angenommen der nichts mit den Interessen und Stärken der jeweiligen Person zu tun hat, wird diese Person sehr wahrscheinlich schnell „verbrennen“. Wenn einem jungen Menschen von vornherein die Möglichkeit genommen wird, selbst zu entscheiden, was er machen möchte, zum Beispiel durch einen schon „fix aufgestellten Lebensplan“ durch die Eltern, so sind in den meisten Fällen Burn-out-Erscheinungen meist schon in jungen Jahren zu erkennen. Ein weiterer Grund für schon früh auftretendes „Ausbrennen“ ist der schnelle Lebensstil, der heute vorherrscht. Zwar haben moderne Maschinen und Computer Arbeit effizienter gemacht, aber nicht einfacher, es wurde dadurch lediglich die „Taktfrequenz des Lebens“ erhöht.
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  9. Relevanz des Interviews
  10. Aus der Sicht eines Schülers heutzutage kann man die meisten Behauptungen unterstützen. Je nach Schulstufe werden Schüler verschieden stark gefördert, allerdings kann es auch extreme Unterschiede die alleine durch einen anderen Lehrer verursacht werden geben. Auch die Behauptung, dass festgelegte Lebenspläne Stress verursachen können, ist wahr, so kann Druck bereits in der Grundschule entstehen, wenn ein gewisser Notenschnitt gehalten werden muss um an einer bestimmten Nicht-Pflichtschule angenommen zu werden. Ein Problem mit dem junge Personen sehr häufig nach einem Studium zu kämpfen haben, ist, dass es einfach nicht genug Arbeitsplätze die so hohen Qualifikationsanforderungen wie sie die Personen mit sich bringen haben gibt. Nicht selten endet eine Person mit einem abgeschlossenen Studium im Gastronomiebereich, um nur ein Beispiel zu nennen.
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  12. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Rüdiger Dahlke die Probleme, die in der modernen Arbeits-und Ausbildungswelt vorherrschen, klar anspricht, und hervorhebt, wie sie das Leben von jungen Personen erschweren können.
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