- From: "astrid suchanek - UT-UD" <astrid.suchanek@tierschutz-union.de>
- To: "Heidrun Schultz" <Heidrun.Schultz@T-Online.de>
- Subject: Re: Konzertierte Aktionen gegen das Schächten
- Haben die, die hier über eine konzertierte Aktion nachdenken, noch nie etwas
- von der Allianz für Tierrechte und der Tierschutzpartei gehört? Da haben wir
- doch die konzertierte Aktion bzw. Plattform. Was gibt es wieder neues zu
- erfinden? Haben wir nicht die Allianz extra für diese Sachen gegründet - sie
- sollte kein neuer Verein sein, sondern genau das, was hier gefordert wird.
- Eigentlich wird die Allianz auch nicht gebraucht, weil die TSP diese
- Plattform zu sein hat. Die TSP ist der politische Vertreter des Tierschutzes
- und als solcher zu fördern. Der Tierschutz hat es nur nicht begriffen und
- arbeitet mit größter Hartnäckigkeit daran, daß wir politisch nicht
- weiterkommen. Er verhindert mit der größten Verbohrtheit selber den
- Tierschutz. Hinzu kommen die elende Streiterei um UL und die Spaltung und
- Zerschlagung des Tierschutzes durch die sog. Tierrechtler, als wenn wir
- nicht schon genug falsche Tierschützer und Spendenmißbraucher zu verkraften
- hätten. Eine konzertierte Aktion muß her, eine Allianz muß her, statt die
- TSP zu stärken, als Sammelbecken und als Arbeitsplattform auszugestalten und
- zu strukturieren. Ergebnis des allen?
- Allianz: Da sie schon gegründet wurde, hätte sie auch eine feste
- Arbeitsstruktur erhalten müssen, was abgelehnt wurde. Einzig Christina
- Kremer wagte hartnäckig auszusprechen, was ich mich nicht getraute, nämlich
- diese Struktur einzufordern. Ich wagte nicht, ihr beizustehen, was eine
- Schande war, denn der Affront gegen sie war unglaublich. Niemand hatte etwas
- begriffen. Auch wenn man keine Struktur wollte, hätte festgelegt werden
- müssen, wie die Arbeit gehen soll. Das geschah nicht. Stefan Eck allein kann
- die Allianz nicht meistern. Alles bleibt an ihm hängen, das ist ein Unding
- und keine Allianz.
- Wir brauchen Strukturen und Taktiken und nicht dauernd neue Arbeitskreise
- oder Themenkreise. Die Briefschreiberei ist auch kein Weg mehr. Die
- Spezialisten zu allem sind überall vorhanden. Es gilt, diese Spezialisten in
- Strukturen zu fassen und zu bündeln und dann auf Anleitung der Spezialisten
- effektiv zusammen im Stück loszuschlagen - als zentrale geschlossene
- Einheit. Die großen Verbände sind hier die entscheidenen Institutionen, die
- sich unbedingt mit einbinden lassen müssen, denn dort gibt es bereits Wege
- zu Politik und Medien - und Tierfreunden, die wir nicht haben. Und genau
- hier liegt das Problem. Keiner will sich unterordnen. Jeder will sein
- eigener Chef sein. Dabei vergessen diese "Chefs", was sie eigentlich wollen.
- Oder wollen die keinen Tierschutz? Das Problem des Tierschutzes sind die
- Zerstrittenheit und der unbeugsame Wille zum Eigensinn. Es wird vergessen,
- daß es nicht um Eigennutz und Animositäten geht, sondern um die Tiere.
- Solange der Tierschutz das nicht begreift, können wir nach Hause gehen.
- Weil die Verbrecher wissen, daß sie unrecht haben und hier im Falle
- Schächten die Juden nicht laut erwähnen wollen, schieben sie ihre komische
- Verfassung vor. Es muß jemand der großen Spezialisten/Redner/Schreiber ein
- Schreiben verfassen, das im Namen der -TS-Partei und aller Verbände an die
- Regierung geschickt wird und an die Juden, selbstverständlich auch an die
- Medien. Mit dem Schreiben muß eine Abordnung hingehen ins Ministerium und zu
- den Juden und zu den Medien. Wir müssen eine Lobby einrichten, die
- persönlich hingeht wie die anderen Lobbies auch. Den Juden und der Regierung
- muß beigebracht werden, daß wir die Tiere nicht für ihre eigenen Pfründe
- leiden lassen. Es geht nämlich überhaupt nicht um Holocaust. Laßt Euch nicht
- verarschen. Der Holocaust interessiert doch keinen Menschen. Das ist doch
- ein wunderbares Verarsche-Mittel.
- Wir brauchen einen Führer, der die Fähigkeit für die Koordination dieser
- gigantischen Aufgabe hat.
- astrid
